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Forum » Allgemeines » Threadängstliche Hündin bestärken und beschützen
07.02.2014 14:32
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0 Hallo, ich habe seit 7 Tage einen kleine Border Terrier Hündin als neue Begleiterin (6 Jahre alt, von einer Züchterin aus einer eher ländlichen Gegend, die ein neues Zuhause für sie gesucht hat). Nachdem mich Muli die ersten zwei Tage komplett ignoriert hat, nimmt sie jetzt Blickkontakt auf, wedelt mit dem Schwänzchen, schläft auf ihrem Rücken neben mir auf dem Sofa und hört schon auf ihren Namen. Laute Geräusche in der Wohnung (z.B. Staubsauger) scheinen sie nicht zu stören. Besuch empfängt sie mit mir zusammen an der Wohnungstür, sie steht dann etwas hinter mir und fängt gleich an zu schnüffeln. Danach geht sie auf Besuch zu und lässt sich streicheln. Auf der Straße ist sie noch recht ängstlich. Sie braucht immer einige Minuten, bis sie beginnt loszugehen. Autos und S-Bahngeräusche scheinen sie aber nicht zu stören. Bei anderen Hunden wirkt sie angespannt und versteckt sich hinter mir. Bei kleinen Hunden geht sie recht entspannt ohne sich zu verstecken vorbei. Ich lobe sie immer, wenn sie entspannt ist mit einem Wort und einem Leckerli. Leider laufen bei uns auch sehr viele Hunde ohne Leine. Gestern rannte ein großer Hund ungebremst auf und zu, der Besitzer reagierte nicht auf meine Bitte seinen Hund festzuhalten. Muli hat sich sofort wieder hinter meinen Beinen versteckt und ich habe versucht ihr diese Deckung zu geben. Doch leider ließ der Hund sich nicht wegschicken. Muli wurde immer panischer und hat versucht aus ihrem Halsband zu schlüpfen (Geschirr kennt sie nicht). Der Hund hat sie nicht in Ruhe gelassen und dann hat Muli versucht zu schnappen. Daraufhin habe ich Muli auf den Arm genommen, weil ich mir nicht anders zu helfen wusste….Der Besitzer stand nun an unserer Seite, hatte sein Fahrrad in der Hand und rief seinen Hund (der weiter nicht reagierte). Der Hund sprang inzwischen an uns hoch und versuchte Muli zu schnappen. Muli zitterte. Er reagierte völlig über und meinte, dass ich einen ängstlichen Hund nie auf dem Arm nehmen dürfte und dass Hunde es unter sich klären würden…. Noch zu erwähnen….Muli hat in ihrem alten Rudel schlechte Erfahrungen gemacht und wurde wohl häufig gemobbt. Sie hat noch eine Bisswunde am Ohr, die gerade abheilt. Zwei Hundetrainerinnen (unabhängig voneinander) sagen, dass man den kleinen Hund beschützen muss und ihn zu Not auch auf den Arm nehmen kann. Was meint ihr? Was für Ideen habt ihr noch? Wie kann ich meinen Hund Draußen sicherer machen? Danke!
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