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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » Threadausstellungen, bilder, fundstücke....
02.09.2008 22:07
HiddenNickname
0 ein thread für notizen, bemerkungen & beobachtungen, zu ausstellungen, bildern oder fundstücken, die ihr gesehen habt. auch wenn nicht verstanden wurde, was da zu sehen war, kann man das hier trotzdem als bemerkung notieren und zeigen... es könnte ja sein, dass jemand eine idee dazu hat. ich jedenfalls habe mir vorgenommen mir wieder regelmäßiger ausstellungen anzusehen und meine letzte ist nun auch schon wieder eine weile her: die rodtschenko austellung in berlin. hier kleiner ausschnitt...miniimpressionen. .. interessant an rodtschenkos fotografien sind zb. die ungewöhnlichen perspektiven, bei denen ein leichtes gefühl von schwindel bis hin zur orientierungslosigkeit nicht ausbleibt. das gilt vor allem für die extremen unter-aufsichten und die leicht diagonal, gedrehten aufnahmen... aus diesen blickwinkeln wirken die linienführungen besonders dynamisch und die abstrakt wirkende/komponierte umgebung sehr konstruktivistisch. auf diese weise sollte auch mit den traditionellen sehgewohnheiten gebrochen werden. rodtschenko unterstützte (wie auch viele andere künstler zu dieser zeit) zusammen mit majakowski, einem dichter, der agitatorische- futuristische werbetexte schrieb, die staatswirtschaft mit reklamebildern und machte so aus der gesellschaftlichen, eine grafische revolution. http://sujet.ru/rodchenko/mjasnitsk2.html http://sujet.ru/rodchenko/shtabel.html kontrastreich & erinnerte mich an die potemkische treppe: http://sujet.ru/rodchenko/stairs.html und mal anders: der dichter majakovski macht einen sehr stabilen, präsenten eindruck.dieses mittige linienkreuz hinter seinem rücken unterstützt noch diese aussage: http://sujet.ru/rodchenko/majakovsk.html gefunden: an dieses foto kann ich mich in der ausstellung zwar nicht erinnern, aber spontan erinnert es mich an magritte, der mit der pfeife... http://sujet.ru/rodchenko/shoffeur.html „Im Hinblick auf meine Malerei wird das Wort ‚Traum’ oft missverständlich gebraucht. Meine Werke gehören nicht der Traumwelt an, im Gegenteil. Wenn es sich in diesem Zusammenhang um Träume handelt, sind diese sehr verschieden von jenen, die wir im Schlaf haben. Es sind eher selbstgewollte Träume, in denen nichts so vage ist, wie die Gefühle, die man hat, wenn man sich in den Schlaf flüchtet. Träume, die nicht einschläfern sondern aufwecken wollen.“ – René Magritte
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03.09.2008 09:25
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