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der nackte Mann*lol*

23.03.2009 17:12
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Der nackte Mann

Bei seltenen Gelegenheiten können wir den Mann auch ohne Kleidung, d.h. nackt betrachten. Dann stechen uns sofort folgende Eigenheiten ins Auge:

Das Fehlen der Brüste

An ihrer Stelle ist nichts. Sie sind einfach nicht da, nur bei Fettleibigkeit ist der betreffende Bereich etwas vorgewölbt, sonst ist an dieser Stelle lediglich die unter der Haut befindliche Muskulatur zu erahnen. Brustwarzen und Höfe sind zwar vorhanden, aber unausgeprägt. Die Warze ist weich und klein, oft seitlich verzogen, der Hof nicht sehr intensiv gefärbt und ebenfalls klein und verzogen.

Das Gewächs zwischen den Beinen

Der männliche Geschlechtsapparat ist grundsätzlich anders ausgebildet als der weibliche. Werden die Beine gespreizt, sehen wir folgendes: Eine vergrößerte Klitoris, in diesem Zusammenhang Eichel genannt, hängt an einem Stiel von ihrem angestammten Platz herab und ist, sofern wir kein beschnittenes Geschlechtsteil vor uns haben, von der sog. Vorhaut, einem losen Hautschlauch, verhüllt. In dieses Gebilde zusätzlich hineingelagert ist der Urinkanal, wir haben also eigentlich einen Schlauch vor uns, an dessen Ende die Klitoris sitzt. Der Schlauch ist innen ausgefüllt mit Schwellkörpern, die sich in bestimmten Situationen mit Blut (das zu diesem Zweck aus anderen Körperregionen abgezogen wird) füllen können und dann den Schlauch in Durchmesser und Länge vergrößern (die Vorhaut schiebt sich schließlich über die Klitoris zurück) und versteifen, so dass er sich aufrichtet und uns entgegenwächst. Dieses Körperteil wird unter anderem Penis, Phallus, Glied oder auch Schwanz genannt, und die Vergrößerung Erektion. Hinter/unter diesem Gebilde hängt ein aus verwachsenen Schamlippen geformter Beutel (der sog. Sack oder Hodensack) mit schrumpeliger Außenhaut, dessen etwas beuliges Aussehen uns ahnen lässt, dass er mit mehreren Dingen gefüllt ist und zwar befinden sich in ihm die Hoden, ursprünglich Eierstöcke, die bei der Ausformung der männlichen Spezies umfunktioniert wurden. Normalerweise sind es zwei, von oval-länglicher Form. Sie werden in Anlehnung an ihre ursprüngliche Funktion umgangssprachlich Eier genannt. In ihrer exponierten Position stellen sie eine der schmerzempfindlichsten Stellen des Mannes dar und werden von ihm entsprechend furchtsam gehütet.

Die Körperbehaarung

Sie beweist einmal mehr, dass der Mensch sich aus einer ursprünglich mit Fell versehenen Grundform entwickelt hat. In seiner groben und kurzen Konsistenz gleicht das männliche Körperhaar dem Schamhaar, zu dem es eigentlich auch gehört. Es ist dunkler, kürzer, gröber und lockiger als Kopfhaar. Manche Männer tragen am ganzen Körper Schamhaar, insbesondere begegnet es uns aber auf der Brust, oft schon am Halsansatz, zieht sich über den Bauch zum unregelmäßig abgegrenzten Schambereich, wo es sich auch auf dem Hodensack, aber nicht am Penis findet. Übergangslos wächst es von dort auf die Beine, auch nach hinten über den Po, allerdings wird es an diesen Stellen dünner. Erst unterhalb der Knie wird es dann wieder dichter und reicht bis an die Fesseln, nur in Ausnahmefällen bis auf den Spann. Im oberen Bereich begegnet es uns natürlich unter den Achseln, oft an den Schultern und auf dem Rücken, weniger oft an den Oberarmen, aber wieder dicht und borstig auf den Unterarmen bis auf die Handrücken. Selten finden wir es an den Seiten des Körpers und an den Innenseiten der Arme, nie unter den Füßen, in den Handflächen und zwischen den Fingern. Über das Gesichtshaar, den Bart, haben wir weiter oben schon gesprochen. Er kann übrigens, wenn er wachsen gelassen wird, bis auf die Brust reichen und dabei den Mund völlig verdecken, so dass eine Nahrungsaufnahme unhygienisch und schwierig wird. Der `Grad' der Haarigkeit eines Mannes scheint nicht nur von seinen Anlagen, sondern auch stark von seinem Lebensalter abzuhängen; je älter er wird, desto deutlicher tritt das Körperhaar zutage.
Bemalungen (z.B. Lippenstift, Make-up, lackierte Fingernägel) sind nur in Ausnahmefällen beobachtet worden.




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24.03.2009 00:15
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