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Forum » News, Politik & Wissenschaft » Threadfinanzkrise
23.01.2008 17:13
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0 Rosa-Luxemburg-Stiftung September 2008 Mario Candeias „Kapitulation an der Wall Street“ titelte die Financial Times Deutschland (16.09.08) anlässlich des Zusammenbruchs der großen Investmentbanken: Von den fünf führenden Global Playern nur Goldmann Sachs und Morgan Stanley geblieben, die jedoch das Modell der Investmentbanken mit größeren Risikospielräumen aufgeben müssen und zu normalen Banken unter üblichen Regularien mutieren. Andere traditionsreiche Namen wie Bear Stearns, Lehmann Brothers und Merill Lynch sind Geschichte. Dies ist nur die jüngste Vorfall der vermeintlich überraschenden Kette von Pleiten. Die Folgen für das globale Finanzsystem sind noch nicht absehbar. Sicher ist nur: dies ist die umfangreichste Vernichtung von fiktiven und ›realen‹ Kapital seit 1929ff. Dabei kommt es nicht oft vor, dass Allan Greenspan (legendärer ehemaliger Vorsitzender der Federal Reserve Bank, der US-Zentralbank), Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, George Soros (berühmt-berüchtigter Ex- Finanzspekulant) und Dominique Strauss-Kahn (Direktor des IWF) einer Meinung sind, dass es sich bei der Finanzkrise 2007/2008 um schlimmste Krise seit der großen Depression der 1930er Jahre handelt (Handelsblatt 05.08.08). die ganze sehr gut verständliche analyse der finanzkrise befindet sich hier... http://www.rosalux.de/cms [...] 0908.pdf bilder gibt es unter http://www.manager-magazi [...] ,00.html das problem ist m.e. folgendes: es gibt zu viel an akkumuliertem kapital, das keine investitionsmöglichkeiten findet und so als finanzkapital endet... und so in mehr und weniger riskante und profitablen transaktionen, käufen und verkäufen, spekulationen usw sich bewegt. als die subprime krise durch die zahlungsunfähigkeit vieler kleinhypothekennehmer, die die steigenden variablen zinssätze nicht mehr zahlen konnten kam, hätte die US regierung meiner einschätzung nach durch staatliche Intervention, die Zahlungsunfähigkeit dieser durch staatliche Kredite oder politischen Druck der zur Senkung der Leitzinsen geführt hätte, die Krise abschwächen, wenn nicht gar verhindern können. Denn hätten sie die häuslebauer damals finanziell unterstützt und die kredite abgesichert, dann wäre die krise nicht n diesem ausmass passiert! da der US staat aber zur zeit hauptsächlich vertreter der kapitalinteressen ist und viele entscheidungsträger die komplexität des finazmarktes nicht durchschauen um da durchzublicken, hat man den markt und die armen einam zuviel sich selber überlassen... und die krise trifft jetzt alle unteren und mittleren shichten der gesellschaft. und hmmm diese rettungspakete die für die West LB geschnürt werden, diese 300 mrd euro die die EZB aufbringen musste seit juli letzten jahres um die finzmärkte zu stabilisieren ..wer zahlt die? diejenigen die vorher profitierten, die den reibach gemacht haben durch spekulationen, müssen die jetzt dafür aufkommen? oder die steuerzahlerinnen?
editiert am 02.10.2008 21:39
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