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Morgen! Berlin! Protest gegen Homophobie!


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11.05.2009 02:09
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Mal was anderes: der Kommentar im Tagesspiegel spricht von einem Rollkommando und einem Pizzamann, der die Regenbogenfahne zu hissen genötigt ist, um kein Mobbing-Opfer zu werden. Die ganze Aktion wird in die Nähe stalinistischer Methoden gerückt.
http://www.tagesspiegel.d [...] ,2793952


editiert am 11.05.2009 03:03 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2009 09:15
11.05.2009 09:59
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Der Artikel (Tagesspiegel) verfehlt sein Ziel total, weil die Demo nur Aufhänger dafür zu sein scheint, eine allgemeine Haltung (die unabhängig von diesem Eriegnis ist) auf verallgemeinernde Weise kundzutun.

Würde sich dieser Artikel nicht in allen Punkten an dieser Demo festmachen, könnte ich einigen Punkten sogar allgemein zustimmen, aber so... Da schlägt mal wieder die Kopfgeburt das konkrete Hinschauen und detaillierte Beschreiben (von dem, was IST und nicht von dem, was man sich nun alles vorstellt, was dahinter stecken könnte...)

editiert am 11.05.2009 10:05 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2009 14:07
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zum artikel:

ZitatMan muss Regenbogenfahnen hissen, um nicht verprügelt zu werden


das ist ganz schlechte polemik, die auf pseudoargumenten fußt. und übergriffigkeiten und gewaltverbrechen gegen lesben, transgender, bis und schwule wieder unsichtbar macht (aus tatsächlichen 'opfern' macht der text vermeintliche 'täter', womit es für den text schließlich keine ernstzunehmenden 'opfer' mehr gibt). wie kann man über das dolce freddo reden, ohne über die homophobe gewalt in den letzten monaten im selben kiez zu reden? und selbst wenn es stimmen sollte, dass die leute aus dem dolce pizza bedroht worden seien, kann man da schlecht physische gewalt hinein phantasieren und erst recht keine stalinistischen vorgehensweisen. scheint auch gerade in zu sein, verbrechen zu verharmlosen. wenn schimpfende demonstrierende plötzlich als mafiös oder stalinistisch bezeichnet werden, deutet das eher auf die banalisierung totalitärer systeme oder historisch gewachsener krimineller vereinigungen hin (der text spricht wohl auch nicht zufällig von "väterchen stalin" ). das gleiche hat doch körting mit seinem vergleich von vergewaltigern und steinewerfern gemacht.

editiert am 11.05.2009 14:09 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2009 15:39
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dieser kommentar ist einfach eine ganz eitle selbstdarstellung voller manierismen eines heterosexuellen abgehalfterten altlinken, der homos als sein persönliche dekoration hält. dass er wenig ahnung davon hat, was homophobe gewalt durch sprache auslöst, sagt er ja selbst. das war eine gewaltlose aktion, die auf gewalt reagiert hat. der kiss-in ist eine ur-linke aktionsform. die analogien zu stalinismus kommen vor allem dann, wenn aus pietäts-gründen sich analogien zum faschismus verbieten.

11.05.2009 21:40
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hier ein guter Bericht zur Aktion mit Fotos und clips
http://samstagisteinguter [...] ess.com/

11.05.2009 21:55
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jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



11.05.2009 21:57
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2009 um 21:55:00:

jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



toll täteridentifiziert!

11.05.2009 22:00
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2009 um 21:55:00:

jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



nein... aber den Kiez der seit ewigen Zeiten den Schwulen und Lesben gehört... da sollte man einfach keine Eisdiele eröffnen, wenn man mit diesem Klientel nicht klar kommt!... Man sollte sich einfach mal vorher über den standort informieren...


11.05.2009 22:03
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2009 um 21:55:00:

jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



hast du ne ahnung. in unserer toleranten stadt werden noch genügend schwule und lesben nicht nur verbal angegriffen. da kann man gar nicht genug aufmucken.

11.05.2009 22:05
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2009 um 21:55:00:

jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



die meinungsfreiheit hat eben grenzen, zum beispiel dann wenn die "meinung" andere beleidigt und/oder diskriminierende handlungen nach sich zieht.
und klar ist es bequemer, wenn man jeden alles sagen läßt, denn wir haben ja meinungsfreiheit, solange es einen nicht direkt persönlich trifft ist doch alles in ordnung...

11.05.2009 23:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2009 um 21:55:00:

jeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!



glaubst du eigentlich, es macht dich sicherer, wenn du dich nicht wehrst und im vorauseilenden gehorsam einem täter in den arsch kriechst? meinst du er sieht dich da nicht? trugschluss.
es ging hier nicht um meinungen, sondern um mehrere straftaten und übergriffe, die strafrechtlich verfolgt werden. bitte erstmal informieren.

12.05.2009 00:37
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Imgrunde issös doch deutschgeschichtlich schon fast normal:

In Krisenzeiten (mom haben wir angeblich eine Finanzkrise) werden stes Randgruppen (Lesben und Schwule sind Randgruppen) gegen die Wand gespielt. Früher waren wir krank (vor nicht allzu langer Zeit, ca. 64 Jahren - ich frage mich, was für eine Geburtstag wir da eigentlich mitfeiern sollen (60 Jahre BRD)) wurden wir vergast. Heute wollen wir auch noch genauso viel Rechte wie Heten und das wäre dann zu teuer! - Ganz schlecht, wo wir doch die Finanzkrise haben...!

In der Politik haben wir im Laufe diesen Jahres für unsere Rechte noch nicht sehr viel erreicht. Dennoch brauchen sie in der Politik unsere Stimmen. Na denn... sollen sie uns mal überzeugen!

editiert am 12.05.2009 00:40 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2009 00:41
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Achja, möglicherweise sind wir ja auch noch die Finanzkrise schuld!

Schliesslich haben wir ja gut 50 Jahre 40% Steuern abgeben müssen, während andere...Naja, darüber reden wir jetzt nicht. Unsere Rente sieht dann also entsprechend dürftig aus vergleichweise...Wir als hetero-soziale Lesben??? Wollen wir dies vielleicht noch alles mit in einem Langzeitprozess gegen 60 Jahre BRD einklagen??? Nein, diese Frechheit dürfen wir nicht besitzen!!!

Falls ihr wissen wollt, was hetero-sozial ist:

http://emma.de/forum.html [...] _uid=830

editiert am 12.05.2009 00:50 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2009 10:39
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Zitatjeder hat hat ein recht auf meinungsfreiheit !!

ne "knutschaktion" ist ja wohl voll daneben .
in einer grossstadt ,wie berlin ist die allgemeine akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlicher liebe doch kein problem.
lasst dem stock konservativem besitzer seine kleine
"reine welt".
eisdielen gibts genug in der grossen stadt !!!

was ist das ziel ????----dieser aktion !!??

missionieren ??!---einer ganzen stadt ?!!


@elixim

Ich glaube zwar nicht wirklich, dass du weiterliest, die Gegenargimente abwägst und dich einer Diskussion stellst, aber das wäre ein Symptom für bestimmte Meinungen, die m. E. auf einer recht unbedachten und emotionalen Basis gebildet werden.

Jeder darf seine Meinungen frei äußern (sofern sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen), richtig. Die Meinungsfreiheit ist gesetzlich geschützt, auch richtig. Jeder hat Meinungen (meist zu allem Möglichen und sogar in Sekundenschnelle, zudem oft ohne jegliches Basiswissen).

Sobald eine Meinung handlungsrelevant wird (sprich: sich die Haltung hinter einer Meinung tätlich ausdrückt, dazu gehört auch Kommunikation), kann diese jedcch beschränkend und verletzend auf ein anderes Individuum wirken (deswegen fallen auch Beleidigungen nicht unter die Meinungsfreiheit). In diesem Falle wurden andere Grundrechte verletzt, die über dem Recht der freien Meinungsäußerung stehen.

Die Meinungsfreiheit setzt zudem voraus, dass es auch die Freiheit der "Gegenmeinung" gibt, die kontroverse Diskussion. Ein Kiss-in ist eine Form der Stellungsmaßnahme, ein friedlicher Protest, der nicht negativ in die Grundrechte anderer eingreift.

Überzeugen kann man natürlich nur, wenn die Einsichtsfähigkeit des Gegenübers ausgebildet ist. Erzwungene Einsicht ist keine, da stimme ich dir zu. Ich bin relativ radikal, wenn es um Meinungsfreiheit geht: Ja, auch der Eisdielenbesitzer darf m. E. seine Abneigung gegen Schwule und Lesben äußern, und zwar ungestraft (aber nicht unbedingt unwidersprochen, das gehört eben auch zur Meinungsfreiheit, die du verteidigst). Seine Meinung führte aber dazu, dass er in die Sphäre anderer handelnd eingreift (dazu gehören auch verbale Diskriminierungen). Da sind nun mal Grenzen gesetzt.

"Ich finde Schwule ekelhaft" ist eine Meinung, die ungetraft geäußert werden DARF (sie muss aber nicht unwidersprochen bleiben), "Dich schwule Sau sollte man vegasen", fällt dagegen nicht mehr unter die Meinungsfreiheit. So einfach ist das oft (bei Rhetorikern nicht immer;-).

Ein weiteres Beispiel sind Discotheken, die z. B. ausländisch aussehende Gäste abweisen, ohne erkennbaren weiteren Grund. Ein Boykott wäre in diesem Falle ebenso wenig ein Eingriff in die Meinungsfreiheit des Betreibers, wie eine öffentliche Stellungsnahme oder/und friedliche Protestaktionen (in welcher Form auch immer)

Nenne mir doch ein Beispiel in der Geschichte, in dem diskriminierte "Gruppen" unsichtbar und still emanzipiert und integriert wurden (ohne, dass sie initiativ auf sich aufmerksam machten). Ich meine strukturell (das es immer vorurteilsbehaftete, diskriminierende Menschen gab, gibt, geben wird, ist, da es etwas Unabänderliches ist, logischerweise irrelevant)

Keine Antwort vorausgesetzt;-)

editiert am 12.05.2009 11:16 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2009 13:16
HiddenNickname

hier gibt's ne sammlung von videos

http://kopfundherz.blogsp [...] ber.html


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