Forum » Transgender/Intersexuell » Thread

Sex mit Transfrauen

Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |

05.05.2016 20:34
von:
Panikherz
Status: offline  

Hallo zusammen,

würdet ihr euch sexuell auf eine Transfrau einlassen die bereits aussieht wie eine Frau auch bereits Brüste hat aber noch ihre männlichen Geschlechtsteile hat? Ich finde diese Vorstellung sehr interessant und spannend. Bitte jetzt keine Äußerungen dazu ich könnte mir ja einen Mann suchen. Darum geht es mir nicht.



05.05.2016 21:40
von:
TangoMafiosa
Status: offline  

Hatte ich schon. War gut. Das - ähm - Körperteil haben wir teilweise einfach ignoriert. btw: Es gibt ja auch Frauen die eine geschlechtsangleichende OP hatten, nicht?

05.05.2016 21:54
von:
XmaruX
Status: offline  

Kann ich mir dann vorstellen, wenn sie wirklich weiblich rüberkommt. Ich denke, es gibt von bis, wie ein solcher Mensch in der Transition wirkt und ist.

Habe ich den Eindruck, ich habe tatsähclich ein weibliches Wesen nehmen mir liegen, habe ich keine Probleme, das Teil mit ihr zu ignorieren.....oder mit einzubeziehen.

07.05.2016 08:41
von:
SeverusS
Status: offline  

Klingt jetzt platt, ist aber so: Mich macht der Mensch an, ich begehre ihn/sie oder eben nicht.... da sind mit körperliche Attribute eher nebensächlich...

Wenn ich mich verliebe, dann in den Menschen... nicht in das biologische/angeborene Geschlecht...



07.05.2016 21:58
von:
rosedawson
Status: offline  

ZitatPanikherz schrieb am 05.05.2016 um 20:34:

würdet ihr euch sexuell auf eine Transfrau einlassen die bereits aussieht wie eine Frau auch bereits Brüste hat aber noch ihre männlichen Geschlechtsteile hat?


Auf eine Trans*frau nicht. Auf einen Trans*mann unter bestimmten Voraussetzungen (persönlich definierte Identität, Lebensweise) durchaus.

Beim Sex kann und will ich das Körperliche nicht ausblenden und es ist für mich auch keinesfalls nur eine Nebensache. Körper & Seele gehören für mich beim Sex immer gleichwertig zusammen.



07.05.2016 22:52
von:
Iovis
Status: offline  

...

editiert am 07.05.2016 23:11 Beitrag melden Zitatantwort
09.05.2016 15:14
von:
polytania
Status: offline  

Hmmm... Glaube nicht, dass Frau das generell beantworten kann / sollte. Wenn Sympathie da ist, klar warum nicht! Wenn nicht, dann eben nicht.

Für manche ist sowas vielleicht gerade spannend. Oder nicht?

09.05.2016 18:19
von:
Panikherz
Status: offline  

Ja auf mich trifft das zu.

09.05.2016 19:18
von:
rosedawson
Status: offline  

Zitatpolytania schrieb am 09.05.2016 um 15:14:

Hmmm... Glaube nicht, dass Frau das generell beantworten kann / sollte. Wenn Sympathie da ist, klar warum nicht! Wenn nicht, dann eben nicht.


Wieso nicht? Eine Frau, die sich lesbisch nennt, beantwortet ja auch generell und allgemein, ob sie sich auf cis-Männer einlassen kann/will oder nicht mit einem deutlichen Nein.

Warum sollte man also eine Frage bzgl. Transfrauen nicht generell beantworten können/wollen, wenn man eine eindeutige Antwort für sich selbst hat ...

10.05.2016 21:16
von:
Denken-ist-hi..
Status: offline  

Ich selbst bin sehr froh über den Umstand, es nicht ganz so endgültig und definitv beantworten zu können... und auch nicht zu wollen. Die eine oder andere Überraschung wünsche ich mir doch noch für mein restliches Leben.

10.05.2016 22:32
von:
swich
Status: offline  

ich hab ein wenig den Eindruck, die TE möchte wissen, ob noch jemand den allgemeinen Reiz, der genau darin stecken kann*, nachvollziehen kann...?

* also nicht einfach eine TF, die halt noch nicht... sondern: eben genau diese androgyne ...Di...(mir fehlt das wort). Doppelangebot, sinngemäß.

? korrigiere mich ruhig, wenn ich falsch liege.

Dazu fällt mir nur ein: daß es angeblich (erzählte mir mal eine TF, die mit mehreren davon bekannt war) gar nicht wenige Shemales (?) gibt... und die keine großen Probleme hatten, Partner zu finden, auch wenn die wohl alle Männer zu Partnern hatten, aber warum sollten Frauen nicht das gleiche anziehend finden können.

Nun, wie diese Shemales im Alltag sich definierten, weiß ich nciht -aber anatomisch waren sie sozusagen Männer mit Busen, vom Äußeren her zumeist sehr bis völlig passend feminin/weiblich.

(ich bitte um Entschuldigung, falls ich in dieser sehr nüchternen Schilderung irgendwem nicht gerecht geworden bin -wollte mich mal ansatzweise kurz fassen).

11.05.2016 10:37
von:
Denken-ist-hi..
Status: offline  

@swich, falls das tatsächlich der Hintergrund dieser Frage ist, kann ich dazu sagen: why not? So grundsätzlich wäre mir ein TM mit einem strap-on lieber, aber eine TF mit einem echten (insofern funktionstüchtig) wäre evtl. auch okay (beides mit Vorbehalt und natürlich unter bestimmten Voraussetzungen).
Und ich weiß nicht ob es das Zeug hätte ein Leben lang zu halten, aber reizvoll ist für meine Wenigkeit alles was geschlechtertechnisch mit-, in- und durcheinander fließt... Bedauerlicherweise empfand ich alle TM's, die ich bis dato kennenlernte als ausnahmlose Egozentriker, wohingegen mich bei TF ihre Affektiertheit nervt, dieses überkandidelt plakative "Ich bin die weiblichste Frau ever", das von mir leider oft als Pissnelkenallüren wahrgenommen wird. So, vorstellen könnte ich mir also theoretisch Vieles und durchaus auch dass es zusätzlich kicken kann, aber zum Schluß werden es doch die inneren Werte gepaart mit einer gewissen Haltung, die dafür sorgen ob ich eine echte Anziehung empfinde und dieser nachgeben möchte.
Zu deiner anderen Überlegung kann ich dir aus eigener Erfahrung Folgendes berichten. Als ich vor einigen Jahren in einem Sex-Shop gearbeitet hatte, war ich in höchstem Maße darüber erstaunt, wie groß der Absatz an entprechendem pornogr. Material war. Es war fast schon absurd und für mich damals absolut unvorstellbar wieviele tatsächlich auf Shemales abfahren. Hätte ich nicht täglich selbst zig DVDs in diese Richtung abkassiert, ich hätte es nicht glauben können. Daher meine Vermutung, wenn eine nur hübsch genug, jung und noch einigermaßen unverbraucht ist, wird sie keinerlei Probleme haben und immer in einen vollen Topf greifen können (rein oberflächlich betrachtet, ohne individuelle Gegebenheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen).

editiert am 11.05.2016 10:50 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2016 12:02
von:
XmaruX
Status: offline  

ZitatDenkaufgabe schrieb am 11.05.2016 um 10:37:

Und ich weiß nicht ob es das Zeug hätte ein Leben lang zu halten, aber reizvoll ist für meine Wenigkeit alles was geschlechtertechnisch mit-, in- und durcheinander fließt... Bedauerlicherweise empfand ich alle TM's, die ich bis dato kennenlernte als ausnahmlose Egozentriker, wohingegen mich bei TF ihre Affektiertheit nervt, dieses überkandidelt plakative "Ich bin die weiblichste Frau ever", das von mir leider oft als Pissnelkenallüren wahrgenommen wird. So, vorstellen könnte ich mir also theoretisch Vieles und durchaus auch dass es zusätzlich kicken kann, aber zum Schluß werden es doch die inneren Werte gepaart mit einer gewissen Haltung, die dafür sorgen ob ich eine echte Anziehung empfinde und dieser nachgeben möchte.
Zu deiner anderen Überlegung kann ich dir aus eigener Erfahrung Folgendes berichten. Als ich vor einigen Jahren in einem Sex-Shop gearbeitet hatte, war ich in höchstem Maße darüber erstaunt, wie groß der Absatz an entprechendem pornogr. Material war. Es war fast schon absurd und für mich damals absolut unvorstellbar wieviele tatsächlich auf Shemales abfahren. Hätte ich nicht täglich selbst zig DVDs in diese Richtung abkassiert, ich hätte es nicht glauben können. Daher meine Vermutung, wenn eine nur hübsch genug, jung und noch einigermaßen unverbraucht ist, wird sie keinerlei Probleme haben und immer in einen vollen Topf greifen können (rein oberflächlich betrachtet, ohne individuelle Gegebenheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen).


Irgendwie Frauen mit transsexuellem Hintergrund in Verbiundung mit Shemales zu nennen, finde ich nicht so ganz ok. Ich behaupte sogar, Shemales weisen schon eine Affektiertheit auf, die du beschreibst. Es mag ja sein, dass es in der Findungsphase oder während so einer Transition durchaus Ansätze von etwas übertriebener Weiblichkeit geben kann, aber ich denke, das eine, hat mit dem anderen wirklich herzlich wenig zu tun.

Letztendlich, selbst wenn, und falls ich mit einer butchigen Frau zusammen sein möchte, suche ich nicht den Ersatzkerl darin, was ebenso leicht durchklingen mag.

Im Übrigen finde ich dieses, auf Frauen mit Schw*** stehen der Männer schon irgendwie komisch und empfinde es eher als eine verkappte Bisexualität, die bei manchem Kerl bloß nicht eingestanden werden darf. Genau aber darunter leidet höchstwahrscheinlich so manche hetero orientierte Frau mit Transhintergrund in der Zeit vor ihrer Operation, habe ich mir mal sagen lassen.

Sowas wird in der Konstellation selten ein Leben lang halten. Entweder die Transfrau strebt die Operation an, dann haben die meisten wohl eben schon ihre Probleme ihr Anhängsel beim Sex mit einzubeziehen oder es bleibt bei kurzen Affären. Enweder man hält dann mit so einem Menschen die Zeit bis zur Operation aus oder eben nicht. Wenn man es aushält, wird es danach für frauenliebende Frauen ziemlich normal, denke ich mir.

Da eben aber auch viele Frauen mit Transhintergrund so ihre psychischen Probleme aufgrund ihres Vorlebens manchmal haben, wird es oftmals eher deswegen nichts mit was längerem.

11.05.2016 12:16
von:
Denken-ist-hi..
Status: offline  

"Im Übrigen finde ich dieses, auf Frauen mit Schw*** stehen der Männer schon irgendwie komisch und empfinde es eher als eine verkappte Bisexualität, die bei manchem Kerl bloß nicht eingestanden werden darf."

Dachte ich auch lange. Aber naja, schau da ist irgendwie gleich das volle Paket dran: die Titten, das Loch und der Schwanz. Vielleicht geht es den o.g. Männern so ähnlich wie mir: ich stehe teilweise auf das "Teil", allerdings ohne den echten Mann in Persona, an dem dieses dranhängt. Vermutlich ist doch alles noch viel komplexer als ich mir das vorstellen könnte.

11.05.2016 15:03
von:
XmaruX
Status: offline  

ZitatDenkaufgabe schrieb am 11.05.2016 um 12:16:

Dachte ich auch lange. Aber naja, schau da ist irgendwie gleich das volle Paket dran: die Titten, das Loch und der Schwanz. Vielleicht geht es den o.g. Männern so ähnlich wie mir: ich stehe teilweise auf das "Teil", allerdings ohne den echten Mann in Persona, an dem dieses dranhängt. Vermutlich ist doch alles noch viel komplexer als ich mir das vorstellen könnte.


Ja, vermutlich hast du recht.

11.05.2016 20:17
von:
Daphne2001
Status: offline  

ZitatDenkaufgabe schrieb am 11.05.2016 um 10:37:

So grundsätzlich wäre mir ein TM mit einem strap-on lieber, aber eine TF mit einem echten (insofern funktionstüchtig) wäre evtl. auch okay (beides mit Vorbehalt und natürlich unter bestimmten Voraussetzungen).


Ich denke, da gibt es ein Problem. Insofern das Ding zwar dran ist, vor bzw. ohne OP, jedoch weitgehend funktionslos. Jedenfalls unter dem Einfluß des Östrogens.

Falls du also gut gestoßen werden wolltest, müßte die entsprechende Person ebenfalls zum Strap-on greifen.

Und übrigens wachsen einer Transfrau nicht automatisch Brüste durch das Östrogen. So manche mit ordentlicher Oberweite hat dann doch nur Silikonersatz im Körbchen.

11.05.2016 21:45
von:
Denken-ist-hi..
Status: offline  

Eben. Es gibt nicht einfach nur die oder jene Variante.
So viele Menschen so viele unterschiedliche (sexuelle) Seins- und Erscheinungsarten. Wir philosophieren hier doch über ungelegte Eier, im Sinne von "was wäre wenn". Und das meinte ich vorhin: ich will mich auch künftig überraschen lassen und kann und werde mir erst dann wirklich, personenbezogen und meinem eigenen pers. Reifegrad entsprechend angemessen Gedanken dazu machen können/wollen. Grundsätzlich glaube ich: finden sich zwei, die volle Granate und auf allen Ebenen miteinander kommunizieren wollen, finden sich auch Mittel und Wege zufriedenstellend das "wie" herauszufinden. Open your mind.

12.05.2016 15:28
von:
swich
Status: offline  

ZitatXmaruX schrieb am 11.05.2016 um 12:02:

Irgendwie Frauen mit transsexuellem Hintergrund in Verbiundung mit Shemales zu nennen, finde ich nicht so ganz ok. Ich behaupte sogar, Shemales weisen schon eine Affektiertheit auf, die du beschreibst. Es mag ja sein, dass es in der Findungsphase oder während so einer Transition durchaus Ansätze von etwas übertriebener Weiblichkeit geben kann, aber ich denke, das eine, hat mit dem anderen wirklich herzlich wenig zu tun.

Wenn Du damit schon im irgendwie, also in jedem Fall, ein Problem hast, kann ich Dir nciht helfen. Ich hab sie ja nicht irgendwie in zusammenhang gebracaht -und ganz sicher hab ich sie nicht gleichgesetzt.
Aber der Begriff shemale ist nicht jedem geläufig... und meine Überlegung war, daß die TE vielleicht eher bei shemales findet, was sie sucht. Auch wenn sie hier TF schrieb.
Kann natürlich falsch liegen, deswegen bat ich ja explizit um Richtigstellung für den Fall.

Zitat Sowas wird in der Konstellation selten ein Leben lang halten.


Wer sagt denn, daß es darum immer gehen muß???

(Da würde für mich ohnehin mehr als Genitalien zugehören... also wenn ich mich allgemein über bevorzugte Genitalien/sek. Geschlechtsmerkmale austausche, hab ich dabei selten ewige Lieben im hinterkopf).

Zitat
Im Übrigen finde ich dieses, auf Frauen mit Schw*** stehen der Männer schon irgendwie komisch und empfinde es eher als eine verkappte Bisexualität, die bei manchem Kerl bloß nicht eingestanden werden darf.

Wer sagt denn, daß sie sich das alle nicht eingestehen? Ich vermute, die meisten tun das schon sehr bewußt.
Außerdem denke ich gibt es schon einen Unterschied zwischen: sowohl Männer als auch Frauen lieben (können) und: die Kombi begehren.
Was es wie hier im Bezug aufs Körperliche geben kann, aber auch in Bezug aufs gender. Ich find z.B. vom gender her sehr androgyne Menschen total interessant... das läßt sich auch nicht dadurch 'ersetzen', daß ich ein paar Männer und ein paar Frauen kenne, wenn die jeweils nix davon haben.
(Ums mal vereinfacht darzustellen).

Zitat
... eine verkappte Bisexualität, die bei manchem Kerl bloß nicht eingestanden werden darf. Genau aber darunter leidet höchstwahrscheinlich so manche hetero orientierte Frau mit Transhintergrund in der Zeit vor ihrer Operation, habe ich mir mal sagen lassen.

Unter dem nicht eingestehen? Oder darunter, daß die Partner auf den schwanz stehen, mit dem sie sich aber zumindest nicht identifiziert?
Nun, letzteres wäre vermutlich wirklich nicht gut. Ich meine, die meisten wollen doch sicher gerne so gesehen werden, wie sie sich auch selber sehen.
Wobei ich auch schonmal gehört hab, daß es Transfrauen gibt, die keine ausgeprägte körperdysphorie haben und nichts dagegen, wenn sich ihr Partner an jedem ihrer Körperteile freut.
(Und wenn die sich eine bisexualität ncih teingestehen, dann spricht das wenigstens dafür, daß sie ihre partnerin als Frau sehen -so theoretisch). Praktisch würde mir das auch nicht reichen, schon klar...

Zitat Entweder die Transfrau strebt die Operation an, dann haben die meisten wohl eben schon ihre Probleme ihr Anhängsel beim Sex mit einzubeziehen oder es bleibt bei kurzen Affären. Enweder man hält dann mit so einem Menschen die Zeit bis zur Operation aus oder eben nicht. Wenn man es aushält, wird es danach für frauenliebende Frauen ziemlich normal, denke ich mir.

Hä? Die logik (entweder- oder) verstehe ich nciht. Klingt, als müßte jeder den Penis ablehnen und maximal bis zur OP erdulden.
Es gibt aber menschen, die sehen das in der sexuellen Praxis lange nicht so schwarz-weiß. Die lassen sich einfach ein auf das, was ist... und sich gut anfühlt. Und können für den moment ausblenden, was das in der gesellschaft sonst für Zuschreibuingen gäbe.
Funktioniert natürlich nciht bei Menschen, für die es (am eigenen oder am gegenüberliegenden) Köprer No-Go-Areas gibt.



12.05.2016 15:47
von:
rosedawson
Status: offline  

ZitatXmaruX schrieb am 11.05.2016 um 12:02:

(...) Enweder man hält dann mit so einem Menschen die Zeit bis zur Operation aus oder eben nicht. Wenn man es aushält, wird es danach für frauenliebende Frauen ziemlich normal, denke ich mir.
(...)


Hmm. Wäre für mich nicht so.
Zu einem Menschen gehört mehr als die Anatomie.

Ich sehe eine Trans*frau als "normale" Frau, sofern sie sich selbst so sieht und einen Trans*mann als "normalen" Mann, sofern er sich selbst als solcher definiert. Das ist schlicht und einfach eine Frage des Respekts.

Dennoch spielen für mich bei der Auswahl meiner Sexual- und/oder Liebespartner*innen viele Dinge eine Rolle. Dass ein Mensch mit allen fraulichen Körperteilen vor mir steht heißt nicht, dass dieser Mensch für mich als Lesbe in Frage kommt. (Charakterliche Aspekte mal außer Acht gelassen.)
Seele, Psyche und Sozialisation sind wichtige Faktoren, die da auch reinspielen. Ein Trans*mann hat vor seiner anatomischen Angleichung höchstwahrscheinlich eine ähnliche Sozialisation erfahren, wie ich als cis-Frau, hat möglicherweise auf seinem Weg (als "Lesbe", Butch, was auch immer) ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich. Auf eine Trans*frau trifft das höchstwahrscheinlich nicht zu.
So etwas ist unter anderem entscheidend für mich ...


12.05.2016 17:51
von:
XmaruX
Status: offline  

ZitatCressida__ schrieb am 12.05.2016 um 15:47:

Hmm. Wäre für mich nicht so.
Zu einem Menschen gehört mehr als die Anatomie.

Ich sehe eine Trans*frau als "normale" Frau, sofern sie sich selbst so sieht und einen Trans*mann als "normalen" Mann, sofern er sich selbst als solcher definiert. Das ist schlicht und einfach eine Frage des Respekts.

Dennoch spielen für mich bei der Auswahl meiner Sexual- und/oder Liebespartner*innen viele Dinge eine Rolle. Dass ein Mensch mit allen fraulichen Körperteilen vor mir steht heißt nicht, dass dieser Mensch für mich als Lesbe in Frage kommt. (Charakterliche Aspekte mal außer Acht gelassen.)
Seele, Psyche und Sozialisation sind wichtige Faktoren, die da auch reinspielen. Ein Trans*mann hat vor seiner anatomischen Angleichung höchstwahrscheinlich eine ähnliche Sozialisation erfahren, wie ich als cis-Frau, hat möglicherweise auf seinem Weg (als "Lesbe", Butch, was auch immer) ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich. Auf eine Trans*frau trifft das höchstwahrscheinlich nicht zu.
So etwas ist unter anderem entscheidend für mich ...


Stimmt, es gehört sehr viel mehr als die Anatomie dazu. Man sollte allerdings bedenken, was die Hormone anstellen, wie sie auf einen Menschen wirken und das kann sich durchaus positiv auswirken und ich denke, es gibt da bei vielen Transmenschen während der Transition eine 2. Pupertät.

Bei Transmänner kann es gerade während der Transition schwerer sein. Testosteron soll ja ein richtiges Teufelszeug sein und kann so manche Sozialisation vergessen machen. Wirkt sich sicherlich aber auch unterschiedlich von Mensch zu Mensch aus. Und hey, wie sehr Hormone Einfluss nehmen, da kann manch eine Frau auch ein Lied von singen.


Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |








>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<