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10.05.2018 15:39
von:
Weirdo2013
Status: offline  

ZitatCacil schrieb am 10.05.2018 um 14:44:

ZitatWeirdo2013 schrieb am 10.05.2018 um 13:19:

Ich finde es persönlich wenig zielführend, die Lebensbedingungen von Menschen aus der sogenannten Dritten oder Zweiten Welt mit den hiesigen zu vergleichen.
...



Noch ein Nachtrag: Ich bezog mich direkt auf den im Eingangsposting veröffentlichten Link und die Sklaven-Aussage von Herrn Precht. Diese Diskussion führt also keineswegs am Thema vorbei. Natürlich leben wir unser Luxusleben auf Kosten von anderen. Anders als in der Antike leben diese Menschen nur nicht mehr in unseren eigenen 4 Wänden oder direkt vor der eigenenHaustür.


Sodele, habe mir den Eingangsbeitrag angeschaut. Stichwort: Arbeitssklaven. Diese sehe ich nicht nur in fernen Ländern, sondern gerade vor unserer Haustür und in den eigenen 4 Wänden. Nochmals die Frage: Wer hat schon mal in einer heftigen Produktion länger als 3 Monate gearbeitet? Am besten in einer, in der nur Frauen arbeiten? Lohndumping! Pflegekräfte - ich meines es nicht böse, ganz im Gegenteil, sie halten unsere Gesellschaft mit zusammen, aber wie kann es sein, dass diese so niedrige Gehälter bekommen? Familieangehörige, die ihr Erwerbsleben an den Nagel hängen müssen, um sich dann für max. 800 Euro im Monat um die Lieben zu kümmern. Es riecht nach sklavenähnlichen Verhältnissen. Oder, anderes Beispiel. Ich arbeite in einer Branche, die jetzt schon die Zukunft der Arbeit spiegelt und ich bin mir sicher, dass nicht alle damit umgehen werden können. Keine Sicherheiten, immer mit Existenzängsten leben müssen (siehe Video "Bildet Banden" - das sind Risikofaktoren für eine stabile Gesellschaft und es müssen Lösungen her, damit uns nicht das ganze um die Ohren fliegt. Viele "flippen" ja schon aufgrund von Zuwanderern aus, da sie Angst haben, dass ihnen etwas weggenommen wird. Ich frage mich, wie das erst aussieht, wenn die Wirtschaft eine Flaute bekommt oder viele Arbeitsplätze durch die Digitalisierung wegfallen.

Der Psychologe im Video und sein Beispiel mit dem Taschengeld ist für mich krumm und schief - Kinder können motiviert und begeistert werden, wenn sie aber mit Taschengeld, dem neuesten Smartphone und Computerspiel sich alleine überlassen werden, braucht man sich nicht wundern, wenn sie weder fleißig noch kreativ werden. Ahh..aber, Väter und Mütter, welche sich um die Kinder kümmern wollen, werden dafür bestraft, wenn sie für ein paar Jahre in den Erziehungsurlaub gehen. Wiedereinstieg, Karriere - tja, nicht wirklich leicht möglich. Das BGE löst ganz sicher nicht alle Probleme, aber wenn nicht alle solidarischer ticken, dann wird es erst Recht eine Spaltung der Gesellschaft geben und das Kapital wird aufgrund dessen den Notausgang wählen.

10.05.2018 15:46
von:
Cacil
Status: offline  

ZitatWeirdo2013 schrieb am 10.05.2018 um 15:39:

...
Sodele, habe mir den Eingangsbeitrag angeschaut. Stichwort: Arbeitssklaven. Diese sehe ich nicht nur in fernen Ländern, sondern gerade vor unserer Haustür und in den eigenen 4 Wänden. Nochmals die Frage: Wer hat schon mal in einer heftigen Produktion länger als 3 Monate gearbeitet? Am besten in einer, in der nur Frauen arbeiten? Lohndumping! Pflegekräfte - ich meines es nicht böse, ganz im Gegenteil, sie halten unsere Gesellschaft mit zusammen, aber wie kann es sein, dass diese so niedrige Gehälter bekommen?

...


Aber dem widerspreche ich doch gar nicht? Im selben Posting schrieb ich doch auch:

„Arbeit muss zu allererst einmal angemessen entlohnt werden. Da ist noch sehr viel zu tun.“

Mein Hinweis galt den Baustellen:

Faire Weltmarktbedingungen
Faire Bezahlung von Arbeit
Nachhaltigkeit in jedweder Produktion



10.05.2018 16:04
von:
Weirdo2013
Status: offline  

ZitatCacil schrieb am 10.05.2018 um 15:46:

Aber dem widerspreche ich doch gar nicht? Im selben Posting schrieb ich doch auch:

„Arbeit muss zu allererst einmal angemessen entlohnt werden. Da ist noch sehr viel zu tun.“

Mein Hinweis galt den Baustellen:

Faire Weltmarktbedingungen
Faire Bezahlung von Arbeit
Nachhaltigkeit in jedweder Produktion



Ups - hatte ich überlesen, sorry

Faire Bedingungen - ich befürchte, für manche Zeigenossen "ideelle" Werte, obwohl sie langfristig gesehen sehr viel Geld einsparen würden. Siehe doch nur Dieselskandal - Was dieser der Gesellschaft kostet (Gesundheit, Umwelt, Geldbeutel) und die Konzerne erzielen sogar Rekordgewinne und es traut sich kaum jemand zu sagen - raus mit den Autos, rein mit den Fahrrädern, Konzerne müssen die Nachrüstung bezahlen. Dabei ist es nicht mal etwas Ideelles, sondern für mich konkret notwendig.


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