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Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » Threadfriends with benefits + unerwiderte liebe
31.01.2013 14:38
HiddenNickname
0 problem: ich habe mich in eine freundin verliebt. es ist eine physische ebene da, lange umarmen, gegenseitig massieren, nebeneinander liegen und hände streicheln und so... ich habe gestern im halbsuff mit ihr geredet, wie das für sie ist, und ihr gesagt, dass es mich verwirrt, weil ich nicht weiß was das für sie bedeutet, und ich bei sowas total schnell schwach werde. ich hab ihr nicht gesagt, dass ich in sie verliebt bin, aber ich denke, sie hat's gecheckt. sie sagte, es wäre rein freundschaftlich und freundschaft schließe sexuelle beziehungen nicht aus. das stellt mich gerade vor ein riesenproblem, weil ich nicht weiß, was ich tun soll und ob ich weiter so gut mit ihr befreundet sein kann wie bisher. ich habe so meine schemata damit umzugehen - mehr dazu unten. ich finde es total schön und erstrebenswert, wenn in einer freundschaft so zärtlich miteinander umgegangen wird. das klappt auch sehr gut mit leuten, in die ich nicht verliebt bin, ohne eifersüchtig zu werden, mehr zu wollen oder so. ich finde es auch prinzipiell ok, wenn freunde miteinander schlafen, ohne dass beiderseits liebe im herkömmlichen sinne da sein muss. wichtig ist doch nur, dass sich alle damit gut fühlen. in meinem kopf hab ich das also schon alles so klar bekommen, wie es für mich gut passt. manche mögen hier von solchen beziehungskonzepten nix halten - ihr könnt selbst entscheiden was für euch richtig ist und was nicht, und ich bitte euch, hier keine stänkeposts gegen diese konzepte zu verfassen. das hilft mir nicht weiter. ich möchte so leben können - kriege es nur nicht hin. wenn ich früher in eine freundin verliebt war, sie aber nicht in mich, haben wir versucht, eine "freundschaft plus" zu führen, in der ich mich sexuell und emotional ausgenutzt und krass verletzt fühlte, sobald die andere person sich in jemand anderes verliebte und ich weg vom fenster war. erfahrungsgemäß dauert das maximal 4 monate... die freundschaft ist danach natürlich im arsch. nachdem das mehrere male so gelaufen ist und ich gemerkt habe, wie krass kaputt mich das macht, hab ich beschlossen, mich darauf nicht mehr einzulassen. also bleiben nur noch 3 optionen: 1. ich beichte ihr meine liebe, sie beichtet mir ihre liebe, alles wär schick - ist nur leider nie passiert. 2. ich beichte ihr meine liebe, sie sagt: versuchen wir's. aber ich habe zu großen schiss vor diesen ausbeutungsgefühlen von früher, also breche ich den kontakt ab um mich zu entlieben - ein entzug quasi, biochemisch funktioniert verliebtsein wie eine drogenabhängigkeit. das dauert natürlich so seine zeit und abgrenzungsmechanismen sind für die andere person nicht immer nachvollziehbar. resultat: die freundschaft ist im arsch. 3. ich beichte ihr meine liebe, sie sagt: no way. ich suche distanz, resultat: die freundschaft ist im arsch. ein dilemma, aus dem ich irgendwie nicht raus komme. ich wünsche mir manchmal, ich würde mich gar nicht verlieben können. bin ich blind und sehe die große möglichkeit, das dilemma aufzulösen, einfach nicht? wie schafft ihr es, freundschaften mit privilegien zu führen, in denen eine verliebt ist und die andere(n) nicht, ohne dass erstere sich dabei selber kaputt macht? findet ihr, ich sollte von meinem grundsatz, mich auf beziehungen einzulassen ohne dass die andere person in mich verliebt ist, abkommen und es nochmal versuchen, mit dem risiko, dass (ihr ahnt es schon) die freundschaft bald wieder im arsch ist und ich mir nur selber wehtue?
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27.02.2013 22:39
27.02.2013 20:34
HiddenNickname
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31.01.2013 22:41
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