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ich versuche mich kurz zu fassen, ich bin der meinung, dass die liebe, von der wir alle sprechen, überhaupt nicht existiert. sie beruht auf einbildung und gewohnheit. natürlich brauchen wir alle wärme, zuneigung und kommunikation, zumindest die meisten von uns. es mag ja solche gruselfrauen geben, die für immer in ihrer wohnung mit geblümten tapeten und vielen katzen ausharren. eine bekannte von mir ist da auch so ein fall, aber zurück zum thema: liebe ist für mich eine voraussetzung für ökonomische und soziale harmonie. wir trauern menschen nur hinterher, weil wir uns an sie gewöhnt haben und nicht, weil wir sie richtig lieben. tiefe gefühle sind ein teil unseres überlebenstriebs. das gehirn signalisiert uns: geh diesen pakt ein, dann lebt es sich besser!