Ex-Geliebte macht Alice Schwarzer heftige Vorwürfe
Seit ich las, dass die Geliebte von Frau Schwarzer nach 42 Jahren ein Buch über ihre Beziehung schrieb, denke ich darüber nach...wieso macht sie sowas?
Die Autorin sagte dazu: ...
nach der Veröffentlichung von Schwarzers Autobiografie sei die Notwendigkeit zu schweigen für sie entfallen. "Ich war überrascht, dass sie sich in ihrer Biografie so darstellt, wie ich sie nicht erlebt hatte. Ich finde, Alice Schwarzer hat in unserer Beziehung nicht das gelebt, was sie als Feministin seit 40 Jahren verkörpert."
http://www.welt.de/vermis [...] rfe.html
Alice Schwarzer ist
keine die sagte, Frauen seien besser oder gewaltfreier...
„Sind Frauen die besseren Menschen? Nicht unbedingt. Sie sind nur ohnmächtig, und deshalb nimmt ihre Gewalt über andere meist psychologische Formen an.“
– Alice Schwarzer: Emma 1978
Dass sie gesellschaftliche Misstöne ansprach und immer sagte, diese wirken auf der individuellen Ebene, das habe ich gehört und gelesen...
"Das private ist politisch"...darunter fiel "Mein Bauch gehört mir" zu jener Zeit. Es gab Frauen die persönliches über sich preisgaben um es gesellschaftlich zur Sprache zu bringen. Das betraf durchaus auch das Thema Gewalt.
Doch nicht nach 42 Jahren im Sinne eines "das warst Du damals".
Gemeint war: "dies gilt es heute zu verändern, im Hier und Jetzt, weil es
Hier/Jetzt geschieht (gesellschaftlich im Großem und im Kleinen bei uns, weil wir alle gesellschaftlich eingebunden sind und auch beeinflusst".
Schade ist in der Schwarzer-Autobiografie mit keinem Wort erwähnt. Über ihre Zeit in Frankreich und ihre Liebe zu ihrem Pariser Freund Bruno hatte Schwarzer ausführlich berichtet."Warum blendet sie einen wichtigen und prägenden Teil ihres Lebens in ihrer Autobiografie aus?", fragt Waltraud Schade
http://www.haz.de/Nachric [...] Geliebte
Nach 42 Jahren eine Abrechnung, nach einer einjährigen ménage-à-trois ... und dies soll also politisch sein?