verhaltensweisen
ein tag, wie er nicht heftiger sein kann.
da fahre ich stundenlang quer durch die stadt, über autobahn, zwei- und einspurige straßen und umfahre alle 2 km weiträumig eine baustelle.
ich hatte nur zwei termine, aber auf 125km innerhalb einer stadt bringen sie es trotzdem. egal, anderes thema
morgens, auf dem stadtring, ging es schon los. drei spuren, jeweils schön im block gefahren. davor, dahinter gähnende leere. irgendwann, bei einer lichtung ich im block, setze ich zum überholen an, überhole und bin plötzlich die gejagte. hechtet der block doch geschlossen hinter mir her und hält alle möglichen winkelemente aus dem fenster. der finger und so...ihr versteht? ich war mir keiner schuld bewusst, blieb ruhig und fuhr eben weiter. punkt.
auf der behörde dann liebreizende menschen, ach, was erzähl ich euch. mitarbeiter, die niemand als mitarbeiter haben möchte kontra kunden, die keiner als kunden haben möchte. augen zu und durch. mein sprachschatz wurde um einiges bereichert. egal, anderes thema.
fahre ich zurück in mein nest, auf einer zweispurigen straße. wieder die situation. vor und hinter mir gähnende leere, 4 autos hintereinander auf der linken spur. steinigt mich jetzt nicht, aber ich wollte rechts an ihnen vorbei. war ja alles leer. da sprintet der letzte der vier auf die rechte spur, frisiert mir dabei fast theos vorbau, hält alles aus dem fenster, was an einer hand so hängt und hält nun zum letzten fahrer so den abstand, dass ich als letzte leuchte hinter her fuhr. die anderen waren derartig verwirrt, dass sie erstmal alle in die eisen gingen und wir auf einer 70er strecke nun alle mit 50 krochen. die scheriffs der straße unter sich.
erschöpft, noch überlegend, warum sie heute wieder fahren, als würde der teufel sie führen, einen cappu gebraut und an den schleppi begeben.
im netz das gleiche. verbale auseinandersetzungen, die wirklich grenzwertig sind. warum? woher dieser aggressionspegel???? zu warm? zuviel kraft in unwichtige dinge investiert?
ich muss gestehen, dass ich langsam, aber bedächtig, in eine richtung lief, die gar nicht gesund war. auch ich war der meinung, das pampen erfunden zu haben. ebenso das zurechtweisen derjenigen, die nicht meiner meinug waren. ich war teilweise stolz darauf, andere verbal derartig an die wand zu spielen, dass ihnen nichts mehr einfiel. einerseits war ich meinen aggressionspegel los, andererseits verschob ich damit mein eigentliches problem. egal, anderes thema
heute schäme ich mich dafür.
nach einem jahr der gesundung denke ich, dass diverse schreibende auf dieser plattform dem gleichen "problem" unterliegen, wie ich einmal. vieles dürfte auf vieles zurückzuführen sein, eine diagnose kann und mag ich gar nicht stellen wollen, aber es würde vielleicht reichen, in sich zu gehen, sich einen raum zu schaffen, der einen heilt- und nicht ungebremst in die foren zu erbrechen.
anmaßend? für viele bestimmt. aber nicht gewollt, es ist wirklich nur ein denkanstoß.
jaja, ich weiß, ich habe eine latente ss/ß-schwäche. verzeiht
da fahre ich stundenlang quer durch die stadt, über autobahn, zwei- und einspurige straßen und umfahre alle 2 km weiträumig eine baustelle.
ich hatte nur zwei termine, aber auf 125km innerhalb einer stadt bringen sie es trotzdem. egal, anderes thema
morgens, auf dem stadtring, ging es schon los. drei spuren, jeweils schön im block gefahren. davor, dahinter gähnende leere. irgendwann, bei einer lichtung ich im block, setze ich zum überholen an, überhole und bin plötzlich die gejagte. hechtet der block doch geschlossen hinter mir her und hält alle möglichen winkelemente aus dem fenster. der finger und so...ihr versteht? ich war mir keiner schuld bewusst, blieb ruhig und fuhr eben weiter. punkt.
auf der behörde dann liebreizende menschen, ach, was erzähl ich euch. mitarbeiter, die niemand als mitarbeiter haben möchte kontra kunden, die keiner als kunden haben möchte. augen zu und durch. mein sprachschatz wurde um einiges bereichert. egal, anderes thema.
fahre ich zurück in mein nest, auf einer zweispurigen straße. wieder die situation. vor und hinter mir gähnende leere, 4 autos hintereinander auf der linken spur. steinigt mich jetzt nicht, aber ich wollte rechts an ihnen vorbei. war ja alles leer. da sprintet der letzte der vier auf die rechte spur, frisiert mir dabei fast theos vorbau, hält alles aus dem fenster, was an einer hand so hängt und hält nun zum letzten fahrer so den abstand, dass ich als letzte leuchte hinter her fuhr. die anderen waren derartig verwirrt, dass sie erstmal alle in die eisen gingen und wir auf einer 70er strecke nun alle mit 50 krochen. die scheriffs der straße unter sich.
erschöpft, noch überlegend, warum sie heute wieder fahren, als würde der teufel sie führen, einen cappu gebraut und an den schleppi begeben.
im netz das gleiche. verbale auseinandersetzungen, die wirklich grenzwertig sind. warum? woher dieser aggressionspegel???? zu warm? zuviel kraft in unwichtige dinge investiert?
ich muss gestehen, dass ich langsam, aber bedächtig, in eine richtung lief, die gar nicht gesund war. auch ich war der meinung, das pampen erfunden zu haben. ebenso das zurechtweisen derjenigen, die nicht meiner meinug waren. ich war teilweise stolz darauf, andere verbal derartig an die wand zu spielen, dass ihnen nichts mehr einfiel. einerseits war ich meinen aggressionspegel los, andererseits verschob ich damit mein eigentliches problem. egal, anderes thema
heute schäme ich mich dafür.
nach einem jahr der gesundung denke ich, dass diverse schreibende auf dieser plattform dem gleichen "problem" unterliegen, wie ich einmal. vieles dürfte auf vieles zurückzuführen sein, eine diagnose kann und mag ich gar nicht stellen wollen, aber es würde vielleicht reichen, in sich zu gehen, sich einen raum zu schaffen, der einen heilt- und nicht ungebremst in die foren zu erbrechen.
anmaßend? für viele bestimmt. aber nicht gewollt, es ist wirklich nur ein denkanstoß.
jaja, ich weiß, ich habe eine latente ss/ß-schwäche. verzeiht