Aimee und Jaguar. Eine Frauenliebe
Erica Fischer
295 Seiten
295 Seiten
Beschreibung
Erica Fischer begegnet in Berlin der 80jährigen Lilly Wust. Von ihr läßt sie
sich die Geschichte ihrer Liebe zur 21jährigen Jüdin Felice Schragenheim
erzählen, die mitten im Krieg begann und nur kurze Zeit bis zu Felices
Deportation nach Theresienstadt und Groß-Rosen währte. Zurück blieben
Gedichte, Briefe, Tagebücher, Photographien. Erica Fischer hat viele
Spuren aufgenommen und mit ihrer Erzählung ein großartiges Zeugnis einer
außergewöhnlichen Liebe in extremer Zeit geschaffen
sich die Geschichte ihrer Liebe zur 21jährigen Jüdin Felice Schragenheim
erzählen, die mitten im Krieg begann und nur kurze Zeit bis zu Felices
Deportation nach Theresienstadt und Groß-Rosen währte. Zurück blieben
Gedichte, Briefe, Tagebücher, Photographien. Erica Fischer hat viele
Spuren aufgenommen und mit ihrer Erzählung ein großartiges Zeugnis einer
außergewöhnlichen Liebe in extremer Zeit geschaffen
Beurteilung von Miriam
E-Mail:
miriam@lesbenbuecher.de
Hier ist es mir nicht möglich, "ausschließlich" das Buch zu beurteilen, da ich den Film gut kenne - und der das Empfinden des Buches natürlich stark beeinflußt.
Ein packendes, todtraurig machendes Dokument, das Erika Fischer hier zusammengetragen hat. Wenn man sich bewußt macht, wie lange Felice überlebt hat, daß sie es fast geschafft hätte, erschlägt einen die Tragik wieder und wieder. Leider nur fast geschafft.
Die eigentlich nüchterne Zusammenstellung der Fakten wird durch die emotionalen, oft herzzerreißenden Briefe so lebendig und aufgeladen, daß man einfach mitleiden muß. Speziell wenn man auch den Film kennt.
Unbedingt lesen!
Ein packendes, todtraurig machendes Dokument, das Erika Fischer hier zusammengetragen hat. Wenn man sich bewußt macht, wie lange Felice überlebt hat, daß sie es fast geschafft hätte, erschlägt einen die Tragik wieder und wieder. Leider nur fast geschafft.
Die eigentlich nüchterne Zusammenstellung der Fakten wird durch die emotionalen, oft herzzerreißenden Briefe so lebendig und aufgeladen, daß man einfach mitleiden muß. Speziell wenn man auch den Film kennt.
Unbedingt lesen!
Kommentare
wünderschön traurig
:-)
Am Anfang hängt's ein bisschen, es liest sich teilweise wie ein Geschichtsbuch.
Aber vielleicht ist genau das ja auch mal nötig - Geschichte aus der Sicht von Lesben.
Todtraurig ist es schon, aber trotzdem (oder gerade deswegen)lesenswert.
Aber vielleicht ist genau das ja auch mal nötig - Geschichte aus der Sicht von Lesben.
Todtraurig ist es schon, aber trotzdem (oder gerade deswegen)lesenswert.
06.10.2002 14:13
MarySue
Traurig...
ist dieses Buch... weil das Leben es schrieb und es kein Happy-End gibt.
Aber ein sehr eindringliches historisches Dokument über jüdische Frauen im "Dritten Reich"... und deren Versuche, diesen Horror zu überleben.
Und obwohl tragisch endend, ist die Liebesgeschichte von Lilly und Felice dennoch wunderschön!
Aber ein sehr eindringliches historisches Dokument über jüdische Frauen im "Dritten Reich"... und deren Versuche, diesen Horror zu überleben.
Und obwohl tragisch endend, ist die Liebesgeschichte von Lilly und Felice dennoch wunderschön!