Ida Pfeiffer
Gabriele Habinger
220 Seiten
220 Seiten
Beschreibung
Neue Untersuchungen zu der Wienerin Ida Pfeiffer, die ab 1842 bis zu ihrem Tod 1858 durch die Welt reiste - ein nahezu unmögliches Unterfangen für Frauen in jener Zeit ...
Beurteilung von Miriam
E-Mail:
miriam@lesarion.de
Der Klappentext auf dem Buch hat mich dazu verleitet, hier den Reisebericht zu erwarten. Dem ist nicht so! Es sind in der Tat "Neue Untersuchungen", das ganze ist also sehr fachlich und darstellend aufgezogen. Absolut nicht das, was ich erwartet hatte, dennoch äußerst interessant und durchaus lesenswert. Vor allem für all diejenigen, die sich ein bisschen für die unterschiedlichen Frauenrollen in unterschiedlichen Gesellschaftsformen und -zeiten interessieren.
Besonders hat mir gefallen, dass die Autorin ihrer Protagonistin gegenüber durchaus kritisch bleibt - z.B. die widersprüchlichen Ansichten, Einstellungen und eigenes Verhalten Ida Pfeiffers sehr gut darstellt. Durch die Einbettung der Betrachtung in die politische und gesellschaftliche Landschaft jener Zeit kommt es zur einen oder anderen Redundanz, was manchmal etwas stört. Trotzdem: interessant und lesenswert!
Besonders hat mir gefallen, dass die Autorin ihrer Protagonistin gegenüber durchaus kritisch bleibt - z.B. die widersprüchlichen Ansichten, Einstellungen und eigenes Verhalten Ida Pfeiffers sehr gut darstellt. Durch die Einbettung der Betrachtung in die politische und gesellschaftliche Landschaft jener Zeit kommt es zur einen oder anderen Redundanz, was manchmal etwas stört. Trotzdem: interessant und lesenswert!
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