ADS Teil 2
Ich bin noch eine ziemlich Ahnungslose, aber ich möchte doch mal einem gewissen aroganten Schwachsinn entgegentreten.
Alles, was ich heute (auch über die Internetseiten) gelesen habe, ist für mich eine ganz glaubhafte Geschichte .... und ich finde mich und meinen Sohn wieder. Ich habe auch eine Reihe Probleme, die ich mit einem immerwiederkehrenden Kraftaufwand bewältigen muss, was oft gegen meine Natur zu gehen scheint. Einer Reihe von Schwächen, die ich mit meinen Stärken begegnen kann, anderen wieder nicht.
Speziell über meinen Sohn möchte ich sagen, dass er ein äußerst liebenswerter und erstaunlicher Mensch ist, aber er scheint wirklich sein Leben nicht meistern zu können und das hat nichts damit zu tun, dass er psychisch angeschlagen ist, oder faul oder bequem .... oder sonst irgendwas.
Speziell an concrete:
Mein Sohn war als einwochenaltes Baby 12 bis 14 Stunden wach, wollte permanent unterhalten werden, er war fröhlich, ungemein wissbegierig und blühlt voll auf, wenn er Action um sich hatte. Willst du nun sagen, dass er böswillig oder durch die Familie verursacht oder weil er einfach faul ist, von Anfang an ein sehr außergewöhnliches Leben führte?
Mein Sohn hat nur gedanklich bei der Stange bleiben können, wenn er immer wieder neu Anreize hatte, die ihn nur keiner bieten konnte. Er hat eine sehr hohe Auffassungsgabe. Er liebt das Neue und Langeweile quält ihn. Er muss sich jeden Tag auf`s Neue bezwingen und schafft es nicht, weil dies ein imenser Kraftaufwand ist.
Wenn ich ihm vorlas, waren es Bücher, die über sein Alter hinausgingen. Während ich vorlas, turnte er auf dem Sofa rum und spielte gleichzeitig Ball. Auf die Frage, ob er zuhört, konnte er mit das Vorgelesene wiedergeben.
Er hatte Albträume, die er mit 2 1/2 Jahren benennen konnte. Er hatte letztendlich Angst, einzuschlafen. Obwohl er als etwa einjähriger still im Bett lag, konnte er nach gut einer Stunde nicht einschlafen, obwohl er einen langen Tag hatte, er auch nicht durch Fremdeinwirkungen überreizt wurde.
Abends kam er oft aus seinem Zimmer und stellte mir rein philosophische Fragen. Die Gedanken, die wohl nie aufzuhören schienen, so als ob es ein Sport wäre.
Mein Sohn ist ein wunderbarer Kerl, der sehr vielen Erwachsenen etwas vormachen kann .... und trotzdem scheitert er an jeglicher Routine und Disziplin.
Er war bis zum Eintritt in die Schule ein sehr lebendiges, einfühlsames und kluges Kind.
Mein Sohn war von Anfang an so gewesen. Und erst mit Beginn der Schule hat er Probleme bekommen, weil dies nicht zu seiner Wesensart passte. Der Schule, die er sich trotz immer wiederkehrenden Kampf nicht anpassen kann. Nun sag du, concrete, dass hier ein Verschulden vorliegt.
ADS ist ein tagtäglicher Kampf!
Eine Diagnose habe ich nicht, aber ich kenne meinen Sohn von Anbeginn.
Und was mein Leben angeht, ich weiß, dass ich als vergessliches Trudchen durchgegangen bin. Ich war lieb .... und mir selber fremd .... Und ich habe mich mit den Jahren in meinem Sohn wiedererkannt, ich dachte nur bisher, es ist unsere Wesensart ....
Ein Mensch wird nicht psychisch krank geboren, auch wenn eine Aufmerksamkeitsstörung, wie ich sie bei mir und meinem Sohn kenne, psychisch krank machen kann, auf alle Fälle das Leben nicht leicht macht.
An den Dingen zu scheitern, die Konzentration, Ausdauer und Disziplin abverlangen .... das hatte absolut nichts damit zu tun, dass kein Wille da ist oder eine Sozialkonstellation vorlag, die dies hervorbrachte.
Alles, was ich heute (auch über die Internetseiten) gelesen habe, ist für mich eine ganz glaubhafte Geschichte .... und ich finde mich und meinen Sohn wieder. Ich habe auch eine Reihe Probleme, die ich mit einem immerwiederkehrenden Kraftaufwand bewältigen muss, was oft gegen meine Natur zu gehen scheint. Einer Reihe von Schwächen, die ich mit meinen Stärken begegnen kann, anderen wieder nicht.
Speziell über meinen Sohn möchte ich sagen, dass er ein äußerst liebenswerter und erstaunlicher Mensch ist, aber er scheint wirklich sein Leben nicht meistern zu können und das hat nichts damit zu tun, dass er psychisch angeschlagen ist, oder faul oder bequem .... oder sonst irgendwas.
Speziell an concrete:
Mein Sohn war als einwochenaltes Baby 12 bis 14 Stunden wach, wollte permanent unterhalten werden, er war fröhlich, ungemein wissbegierig und blühlt voll auf, wenn er Action um sich hatte. Willst du nun sagen, dass er böswillig oder durch die Familie verursacht oder weil er einfach faul ist, von Anfang an ein sehr außergewöhnliches Leben führte?
Mein Sohn hat nur gedanklich bei der Stange bleiben können, wenn er immer wieder neu Anreize hatte, die ihn nur keiner bieten konnte. Er hat eine sehr hohe Auffassungsgabe. Er liebt das Neue und Langeweile quält ihn. Er muss sich jeden Tag auf`s Neue bezwingen und schafft es nicht, weil dies ein imenser Kraftaufwand ist.
Wenn ich ihm vorlas, waren es Bücher, die über sein Alter hinausgingen. Während ich vorlas, turnte er auf dem Sofa rum und spielte gleichzeitig Ball. Auf die Frage, ob er zuhört, konnte er mit das Vorgelesene wiedergeben.
Er hatte Albträume, die er mit 2 1/2 Jahren benennen konnte. Er hatte letztendlich Angst, einzuschlafen. Obwohl er als etwa einjähriger still im Bett lag, konnte er nach gut einer Stunde nicht einschlafen, obwohl er einen langen Tag hatte, er auch nicht durch Fremdeinwirkungen überreizt wurde.
Abends kam er oft aus seinem Zimmer und stellte mir rein philosophische Fragen. Die Gedanken, die wohl nie aufzuhören schienen, so als ob es ein Sport wäre.
Mein Sohn ist ein wunderbarer Kerl, der sehr vielen Erwachsenen etwas vormachen kann .... und trotzdem scheitert er an jeglicher Routine und Disziplin.
Er war bis zum Eintritt in die Schule ein sehr lebendiges, einfühlsames und kluges Kind.
Mein Sohn war von Anfang an so gewesen. Und erst mit Beginn der Schule hat er Probleme bekommen, weil dies nicht zu seiner Wesensart passte. Der Schule, die er sich trotz immer wiederkehrenden Kampf nicht anpassen kann. Nun sag du, concrete, dass hier ein Verschulden vorliegt.
ADS ist ein tagtäglicher Kampf!
Eine Diagnose habe ich nicht, aber ich kenne meinen Sohn von Anbeginn.
Und was mein Leben angeht, ich weiß, dass ich als vergessliches Trudchen durchgegangen bin. Ich war lieb .... und mir selber fremd .... Und ich habe mich mit den Jahren in meinem Sohn wiedererkannt, ich dachte nur bisher, es ist unsere Wesensart ....
Ein Mensch wird nicht psychisch krank geboren, auch wenn eine Aufmerksamkeitsstörung, wie ich sie bei mir und meinem Sohn kenne, psychisch krank machen kann, auf alle Fälle das Leben nicht leicht macht.
An den Dingen zu scheitern, die Konzentration, Ausdauer und Disziplin abverlangen .... das hatte absolut nichts damit zu tun, dass kein Wille da ist oder eine Sozialkonstellation vorlag, die dies hervorbrachte.