Abschied von einer wundervollen Frau!
Vor nicht ganz 5 Jahren verliebte ich mich direkt zu Beginn der Abendschule in meine Deutschlehrerin. Als ich es ihr dann sagte, reagierte sie erst sehr verwirrt. In den Wochen danach erfuhr ich, dass eine gute Freundin von mir an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt war. Da ich wusste, wie gering die Überlebenschance bei dieser Krankheit war, flehte ich Gott an, meine Freundin zu verschonen und ich schwor ihm meine Gefühle für die Lehrerin völlig zu vergessen und auf jedes Liebesglück zu verzichten. Kurz darauf erzählte mir diese Lehrerin, dass sie auch Gefühle für mich habe und gerne versuchen würde, eine Beziehung mit mir aufzubauen. Ich lehnte ab. Natürlich war die Lehrerin über diese plötzliche Abfuhr verletzt, aber sie bekam sich selbst schnell wieder in den Griff und es folgten noch fast zwei wirklich schöne Schuljahre. Bei meiner Freundin war es übrigens eine Fehldiagnose und ich konnte aufatmen.
Durch den Prüfungsstress, während der Schulzeit entstandene Freundschaften und einer späteren Beziehung verloren wir uns aber aus den Augen. Oft dachte ich an sie, verlor nie meine zärtlichen Gefühle für diese Frau, die trotz Abfuhr mir so viel Wärme, Zuneigung und schulisches Selbstvertrauen gab. Aber so oft ich mir vornahm, sie anzurufen, immer waren andere Dinge wichtiger. Sie hätte sich bestimmt darüber gefreut.
Gestern habe ich dann erfahren, dass Sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist. Schon die Tatsache, dass sie an der Krankheit starb, um welche ich meine Freundin verschont haben wollte, trifft mich tief. Aber auch, dass ich zu beschäftigt war, mich noch einmal um sie zu bemühen und ich ihr in der schweren Zeit nicht zur Seite stehen konnte, tut so weh. Auch das „hätte ich doch ...“ ist unerträglich.
Sie war eine Bereicherung für jede Schule und auch menschlich gehörte sie zu den „Besseren“. Nun verbleibt es mir noch, ihren Kindern (19 und 24) zu schreiben, welch wundervolle Lehrerin und Frau sie war und ein paar Blumen auf ihr Grab zu legen. Ich werde sie sehr vermissen!
Durch den Prüfungsstress, während der Schulzeit entstandene Freundschaften und einer späteren Beziehung verloren wir uns aber aus den Augen. Oft dachte ich an sie, verlor nie meine zärtlichen Gefühle für diese Frau, die trotz Abfuhr mir so viel Wärme, Zuneigung und schulisches Selbstvertrauen gab. Aber so oft ich mir vornahm, sie anzurufen, immer waren andere Dinge wichtiger. Sie hätte sich bestimmt darüber gefreut.
Gestern habe ich dann erfahren, dass Sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist. Schon die Tatsache, dass sie an der Krankheit starb, um welche ich meine Freundin verschont haben wollte, trifft mich tief. Aber auch, dass ich zu beschäftigt war, mich noch einmal um sie zu bemühen und ich ihr in der schweren Zeit nicht zur Seite stehen konnte, tut so weh. Auch das „hätte ich doch ...“ ist unerträglich.
Sie war eine Bereicherung für jede Schule und auch menschlich gehörte sie zu den „Besseren“. Nun verbleibt es mir noch, ihren Kindern (19 und 24) zu schreiben, welch wundervolle Lehrerin und Frau sie war und ein paar Blumen auf ihr Grab zu legen. Ich werde sie sehr vermissen!