Absicherung der Beziehung
Nun lebe ich seit einem Jahr in einer festen Beziehung. Ich liebe diese Frau über Alles und will mit ihr alt werden.
Das erste Jahr zusammen leben ist nun fast vorüber und bei uns kehrt nun so ein wenig Ernsthaftigkeit ein.
Wir haben uns so viele Gedanken gemacht in der letzten Zeit.
Mit Mitte 30 sind wir nicht mehr die Jüngsten, die Welt da draußen wird immer gefährlicher (Verkehr zum Beispiel) …
So stellte ich fest, dass ich im Moment zum Beispiel kein Mietrecht habe, wenn meiner Partnerin etwas passiert und dann aus der gemeinsamen Wohnung fliege, das heißt ich sollte mich im Mietvertrag eintragen lassen.
Wenn meiner Partnerin etwas passiert, so werde ich nicht automatisch benachrichtigt und die Ärzte können mir ein Auskunftsrecht verweigern. Da der Vater meiner Partnerin noch lebt, wird er vermutlich darüber entscheiden, wer, was und wie viel ich darüber erfahre, was mit ihr ist. Auch dafür gibt es Formulare … Patientenverfügungen, Organspendeausweis, keine Ahnung was noch?
Wir spielen mit den Gedanken uns eine Eigentumswohnung zu kaufen, was ist mit Absicherung im Alter und all das?
Nun ja, ich bin leider der Ehe im Allgemeinen nicht so positiv gegenüber eingestellt. Eben typisch Scheidungskind. Die Frau lässt sich gehen in der Ehe, manche sehen die Ehe als Freibrief für Schulden machen, Kinder sind ein Grund und dabei sollte man doch aus Liebe heiraten …
Kurz und gut, ich mochte die Ehe nicht und wenn die „eingetragene Partnerschaft“ ohnehin nicht gleich gestellt ist, so war ich der so genannten „Homoehe“ eh negativ immer gegenüber gestanden.
Gestern waren mein Schatz und ich bei einer Notarin (wahnsinnig nett) und ich erwartete so ein wenig Unterstützung meiner Vorbehalte gegen die „eingetragene Partnerschaft“.
Doch ich war positiv überrascht, bis auf das Steuerrecht (und ich heirate bestimmt nicht, um mich finanziell besser zu stellen) und Adoptionsrecht (meine Partnerin und ich möchten keine Kinder und haben keine Kinder) ist die normale Ehe der „eingetragenen Partnerschaft“ gleichgestellt. Jedenfalls sagte mir dies die Notarin!
Mag sein, dass ich nicht „verheiratet“ (bei Lebensläufen, Dokumenten, u.s.w.) nirgends angeben kann, aber das will ich ja gar nicht.
Eigentlich will ich doch nur Eines, eine gewisse Absicherung unserer Partnerschaft!
Jetzt hänge ich etwas in den Seilen und erwäge diesen Schritt zu machen.
Wie habt ihr das geregelt in der Beziehung?
Was sind eure Erfahrungen mit der "eingetragenen Partnerschaft"?
Habt ihr schlechte Erfahrungen überhaupt mit Ärzten und so weiter gemacht?
Die Notarin meinte gestern zum Beispiel dass sie einige Fälle kenne, wo zum Beispiel Besuchsrecht oder der letzte Wille nicht respektiert wurde, eben weil keine eingetragene Partnerschaft exestierte
Das erste Jahr zusammen leben ist nun fast vorüber und bei uns kehrt nun so ein wenig Ernsthaftigkeit ein.
Wir haben uns so viele Gedanken gemacht in der letzten Zeit.
Mit Mitte 30 sind wir nicht mehr die Jüngsten, die Welt da draußen wird immer gefährlicher (Verkehr zum Beispiel) …
So stellte ich fest, dass ich im Moment zum Beispiel kein Mietrecht habe, wenn meiner Partnerin etwas passiert und dann aus der gemeinsamen Wohnung fliege, das heißt ich sollte mich im Mietvertrag eintragen lassen.
Wenn meiner Partnerin etwas passiert, so werde ich nicht automatisch benachrichtigt und die Ärzte können mir ein Auskunftsrecht verweigern. Da der Vater meiner Partnerin noch lebt, wird er vermutlich darüber entscheiden, wer, was und wie viel ich darüber erfahre, was mit ihr ist. Auch dafür gibt es Formulare … Patientenverfügungen, Organspendeausweis, keine Ahnung was noch?
Wir spielen mit den Gedanken uns eine Eigentumswohnung zu kaufen, was ist mit Absicherung im Alter und all das?
Nun ja, ich bin leider der Ehe im Allgemeinen nicht so positiv gegenüber eingestellt. Eben typisch Scheidungskind. Die Frau lässt sich gehen in der Ehe, manche sehen die Ehe als Freibrief für Schulden machen, Kinder sind ein Grund und dabei sollte man doch aus Liebe heiraten …
Kurz und gut, ich mochte die Ehe nicht und wenn die „eingetragene Partnerschaft“ ohnehin nicht gleich gestellt ist, so war ich der so genannten „Homoehe“ eh negativ immer gegenüber gestanden.
Gestern waren mein Schatz und ich bei einer Notarin (wahnsinnig nett) und ich erwartete so ein wenig Unterstützung meiner Vorbehalte gegen die „eingetragene Partnerschaft“.
Doch ich war positiv überrascht, bis auf das Steuerrecht (und ich heirate bestimmt nicht, um mich finanziell besser zu stellen) und Adoptionsrecht (meine Partnerin und ich möchten keine Kinder und haben keine Kinder) ist die normale Ehe der „eingetragenen Partnerschaft“ gleichgestellt. Jedenfalls sagte mir dies die Notarin!
Mag sein, dass ich nicht „verheiratet“ (bei Lebensläufen, Dokumenten, u.s.w.) nirgends angeben kann, aber das will ich ja gar nicht.
Eigentlich will ich doch nur Eines, eine gewisse Absicherung unserer Partnerschaft!
Jetzt hänge ich etwas in den Seilen und erwäge diesen Schritt zu machen.
Wie habt ihr das geregelt in der Beziehung?
Was sind eure Erfahrungen mit der "eingetragenen Partnerschaft"?
Habt ihr schlechte Erfahrungen überhaupt mit Ärzten und so weiter gemacht?
Die Notarin meinte gestern zum Beispiel dass sie einige Fälle kenne, wo zum Beispiel Besuchsrecht oder der letzte Wille nicht respektiert wurde, eben weil keine eingetragene Partnerschaft exestierte