Alles verwirrend
Wie die Überschrift schon sagt - eine sehr verwirrende Geschichte...
Mir geht es momentan echt beschissen und ich denke, ich sollte mir das alles einfach mal von der Seele schreiben. Vielleicht könnt ihr mir ja einen "Rat" geben oder mir zumindest Mut zusprechen.
Ich hatte bis vor kurzem eine Freundin, wir waren 10 Monate zusammen. In diesen Monaten hatten wir auch einige Probleme. Wir wohnten 330 Kilometer auseinander und hatten beide nicht viel Geld zur Verfügung (sie hatte gar keines, von meinem Geld kauften wir Lebensmittel und alles andere). Also waren wir fast die ganze Zeit zusammen.
Sie hat eine Angst- und Panikstörung, die ihr peinlich ist, deshalb geht sie nicht gern unter Leute, weil sie da ja zusammenbrechen könnte und das soll niemand sehen.
Da ich auch nicht so verdammt aktiv unterwegs bin, war das für mich schon größtenteils ok, ist halt nur blöd, wenn man mal ins Schwimmbad möchte und allein ist das ja etwas öde (besonders wenn man bei ihr war und niemanden so wirklich kannte).
Bei mir war es so, dass ich mich häufig "untergebuttert" vorkam, hatte (habe) echt Probleme mit meinem Selbstwertgefühl. Deshalb fühlte ich mich total minderwertig, wenn sie nicht auf mich einging und mich runterputzte, wenn wir Streit hatten. Anstatt auf sie sauer zu sein, begann ich, mich selbst zu verletzen.
Ich kann mir vorstellen, dass es schlimm für sie war, das mit anzusehen. Sie wollte dann immer, daß ich fahre und ich begann heftig zu weinen - weil es mir einfach nur weh tat, daß das alles so passiert war. Irgendwie ging es dann doch alles weiter - aber ich fühlte mich schon immer schlecht, wenn es wieder zum Streit kam und jedes Mal die Worte fielen "wenn das so weiter geht, dann fährst du nach Hause" - ich wußte genau, daß ich auf Grund der Finanzen nicht ständig hin und her fahren konnte und wir uns dann länger nicht sehen könnten.
Vor knapp einem Monat hatte sie eine Reha-Maßnahme (über 4 Wochen) begonnen, von da ab sahen wir uns nur noch an den Wochenenden.
Schon vorher hatte sie beschlossen (ohne mir das mitzuteilen), daß sie mich danach erst mal nicht sehen wollte.
Vorletzte Woche saß ich da, sie hatte mir heimlich meine ganzen Sachen ins Auto gepackt und ich hatte das erst nicht gerafft, was das sollte. Als ich sie darauf hin fragte, was sie denn damit bezwecken wolle, sagte sie, daß sie nicht wisse, wie es weiter gehen sollte und wir erst mal eine Auszeit haben sollten. Sie hätte in den 10 Monaten mir alles Recht machen wollen und deshalb auf ihre Belange verzichtet - das hatte ich aber niemals von ihr verlangt. Ich habe auch versucht, ihr alles Recht zu machen, habe sie überall unterstützt, bin mit ihr raus gegangen, habe beim Zeitung-Austragen geholfen (da hat sie sich nebenher etwas verdient), habe sie komplett finanziell "getragen" (habe neue Klamotten gekauft, alles, was sie haben wollte) und auch seelisch Mut zugesprochen. <- das alles dachte ich so, aber sie behauptet "nur das" hätte ich gemacht, nicht mehr - was so definitiv nicht stimmt.
Ich kam mir so etwas von bekloppt vor und war nur noch am weinen. Wegen ihr hatte ich meine "Zelte" zuhause schon fast "abgebaut", habe einige Tiere weggegeben, damit ich nicht ständig hier zu Hause nach dem Rechten schauen mußte und nun das. Ich hatte gehofft, dass wir eine längere Partnerschaft vor uns hätten und ich liebte (irgendwie immer noch) sie total. Ich wollte, dass alles in Ordnung kommt, wollte mich "bessern", hatte ihr gesagt, daß ich mich ändern möchte - bin sogar in Therapie gegangen.
Dann hörte ich, dass sie die Reha abgebrochen hatte - bei dem Psychologen hatte sie angegeben "wegen Partnerschaftskonflikten" . Sie wollte mich nicht sehen, schrieb aber immer in SMS, dass sie mich sehr vermisst, aber mir nicht mehr vertrauen kann und Abstand wollte. Und das kurz vor Weihnachten, und sie wollte auch Weihnachten nicht mit mir verbringen. Ich war total fertig und begann wieder mich zu ritzen. Diesmal bekam es eine Freundin mit (wir waren am Telefonieren), sie rief die Polizei und ich ging freiwillig einen Tag lang in die Akutklinik hier in der Nähe. Als ich mich kurz nicht meldete, meinte SIE, daß ich wohl jemanden anderen gefunden hätte (ich hatte ihr erzählt, dass da auch einige lesbische Frauen waren) und sie mir nicht im Wege stehen würde.
Bei einem Telefonat sagte ich ihr dann, dass ich das echt fies finden würde, was sie mir da vorwarf. Es kam keinerlei Entschuldigung oder sonstiges. Sie wollte einfach nur Abstand - sie würde mich aber immer noch lieben. Ich gewährte den Abstand, schlug sogar vor, uns ein paar Tage nicht zu hören. Das konnte sie aber nicht. So ging es die ganze Zeit hin und her mit SMS. Ich schrieb ihr, wie viel sie mir bedeutet und was ich alles ändern wollte. Aber zwischendurch kam immer wieder von ihr, daß sie meinte, daß sie mir nicht glauben könnte, daß ich mich ändere und sich nicht sicher war, ob das alles so einen Sinn hat - ich hätte doch so viel falsch gemacht und warum sollte sich das ändern. Sie wollte mich nicht sehen, bis irgendwann nächstes Jahr. Ich bat sie immer wieder um eine Chance.
Irgendwann waren wir so weit, daß wir doch wieder Weihnachten / Neujahr verbringen wollten - mit dem Versprechen, daß ich fahren würde, wenn sie das wolle.
Heute Abend hatten wir uns zum Telefonat verabredet und ich wunderte mich, daß sie nicht angerufen hatte um die verabredete Uhrzeit. Etwa eine halbe Stunde später habe ich dann angerufen (ich überlegte hin und her, weil sie schließlich Abstand wollte und ich wollte sie nicht nerven) war jedoch verletzt darüber, das sie sich nicht zur verabredeten Zeit gemeldet hatte - sie meinte, sie hätte nicht gewußt, dass es schon so spät sei. Sie hatte vorher in einer SMS geschrieben, daß sie sich riesig über das Telefonat freuen würde - und dann vergisst sie die Zeit?
Naja, auf jeden Fall wurde sie dann bissig und meinte, warum ich mich denn versetzt fühlen würde, dazu hätte ich keinen Grund. Dann hackte sie wieder rum: Ich würde mich ja nie ändern und das wäre mein Problem, deshalb würde sie mir nicht Vertrauen und sie wäre sich nicht sicher, ob sie mich da haben wolle.
Eigentlich höre ich immer nur raus, was für ein schlechter Mensch ich sein sollte und es niemanden gibt, der es so lange ausgehalten hätte mit mir, wenn das gleiche passiert wäre. Ich sollte ihr sogar noch dankbar sein, daß sie so lange mit mir zusammen war und ich sollte ihr dankbar sein für diese Zwangstrennung (ich sollte dabei von ihr lernen, allein zu sein. Aber das ist blöd, wenn man weiß, man sieht SIE nicht, weil sie es so will und nichts daran ändern möchte - aber im gleichen Atemzug sagt, wie sehr sie mich vermisst...). Wie soll ich dankbar sein, wenn es nur noch wehtut, sie mich wegstößt und ich ständig auf ihre "Gnade" hoffen muss...? Ständig bitten und betteln, damit sie mir nicht mehr wehtut.
Tja, nun scheint sich die Sache erledigt zu haben. Nun will sie nichts mehr mit mir zu tun haben, sie wäre lieber allein und unglücklich, als mit mir zusammen...
Irgendwie liebe ich sie immer noch, aber ich kann doch nicht ständig mit mir so umgehen lassen. Es tut einfach nur noch weh...
Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch tun soll und könnte nur noch heulen - warum ist das alles so ungerecht?!
Mir geht es momentan echt beschissen und ich denke, ich sollte mir das alles einfach mal von der Seele schreiben. Vielleicht könnt ihr mir ja einen "Rat" geben oder mir zumindest Mut zusprechen.
Ich hatte bis vor kurzem eine Freundin, wir waren 10 Monate zusammen. In diesen Monaten hatten wir auch einige Probleme. Wir wohnten 330 Kilometer auseinander und hatten beide nicht viel Geld zur Verfügung (sie hatte gar keines, von meinem Geld kauften wir Lebensmittel und alles andere). Also waren wir fast die ganze Zeit zusammen.
Sie hat eine Angst- und Panikstörung, die ihr peinlich ist, deshalb geht sie nicht gern unter Leute, weil sie da ja zusammenbrechen könnte und das soll niemand sehen.
Da ich auch nicht so verdammt aktiv unterwegs bin, war das für mich schon größtenteils ok, ist halt nur blöd, wenn man mal ins Schwimmbad möchte und allein ist das ja etwas öde (besonders wenn man bei ihr war und niemanden so wirklich kannte).
Bei mir war es so, dass ich mich häufig "untergebuttert" vorkam, hatte (habe) echt Probleme mit meinem Selbstwertgefühl. Deshalb fühlte ich mich total minderwertig, wenn sie nicht auf mich einging und mich runterputzte, wenn wir Streit hatten. Anstatt auf sie sauer zu sein, begann ich, mich selbst zu verletzen.
Ich kann mir vorstellen, dass es schlimm für sie war, das mit anzusehen. Sie wollte dann immer, daß ich fahre und ich begann heftig zu weinen - weil es mir einfach nur weh tat, daß das alles so passiert war. Irgendwie ging es dann doch alles weiter - aber ich fühlte mich schon immer schlecht, wenn es wieder zum Streit kam und jedes Mal die Worte fielen "wenn das so weiter geht, dann fährst du nach Hause" - ich wußte genau, daß ich auf Grund der Finanzen nicht ständig hin und her fahren konnte und wir uns dann länger nicht sehen könnten.
Vor knapp einem Monat hatte sie eine Reha-Maßnahme (über 4 Wochen) begonnen, von da ab sahen wir uns nur noch an den Wochenenden.
Schon vorher hatte sie beschlossen (ohne mir das mitzuteilen), daß sie mich danach erst mal nicht sehen wollte.
Vorletzte Woche saß ich da, sie hatte mir heimlich meine ganzen Sachen ins Auto gepackt und ich hatte das erst nicht gerafft, was das sollte. Als ich sie darauf hin fragte, was sie denn damit bezwecken wolle, sagte sie, daß sie nicht wisse, wie es weiter gehen sollte und wir erst mal eine Auszeit haben sollten. Sie hätte in den 10 Monaten mir alles Recht machen wollen und deshalb auf ihre Belange verzichtet - das hatte ich aber niemals von ihr verlangt. Ich habe auch versucht, ihr alles Recht zu machen, habe sie überall unterstützt, bin mit ihr raus gegangen, habe beim Zeitung-Austragen geholfen (da hat sie sich nebenher etwas verdient), habe sie komplett finanziell "getragen" (habe neue Klamotten gekauft, alles, was sie haben wollte) und auch seelisch Mut zugesprochen. <- das alles dachte ich so, aber sie behauptet "nur das" hätte ich gemacht, nicht mehr - was so definitiv nicht stimmt.
Ich kam mir so etwas von bekloppt vor und war nur noch am weinen. Wegen ihr hatte ich meine "Zelte" zuhause schon fast "abgebaut", habe einige Tiere weggegeben, damit ich nicht ständig hier zu Hause nach dem Rechten schauen mußte und nun das. Ich hatte gehofft, dass wir eine längere Partnerschaft vor uns hätten und ich liebte (irgendwie immer noch) sie total. Ich wollte, dass alles in Ordnung kommt, wollte mich "bessern", hatte ihr gesagt, daß ich mich ändern möchte - bin sogar in Therapie gegangen.
Dann hörte ich, dass sie die Reha abgebrochen hatte - bei dem Psychologen hatte sie angegeben "wegen Partnerschaftskonflikten" . Sie wollte mich nicht sehen, schrieb aber immer in SMS, dass sie mich sehr vermisst, aber mir nicht mehr vertrauen kann und Abstand wollte. Und das kurz vor Weihnachten, und sie wollte auch Weihnachten nicht mit mir verbringen. Ich war total fertig und begann wieder mich zu ritzen. Diesmal bekam es eine Freundin mit (wir waren am Telefonieren), sie rief die Polizei und ich ging freiwillig einen Tag lang in die Akutklinik hier in der Nähe. Als ich mich kurz nicht meldete, meinte SIE, daß ich wohl jemanden anderen gefunden hätte (ich hatte ihr erzählt, dass da auch einige lesbische Frauen waren) und sie mir nicht im Wege stehen würde.
Bei einem Telefonat sagte ich ihr dann, dass ich das echt fies finden würde, was sie mir da vorwarf. Es kam keinerlei Entschuldigung oder sonstiges. Sie wollte einfach nur Abstand - sie würde mich aber immer noch lieben. Ich gewährte den Abstand, schlug sogar vor, uns ein paar Tage nicht zu hören. Das konnte sie aber nicht. So ging es die ganze Zeit hin und her mit SMS. Ich schrieb ihr, wie viel sie mir bedeutet und was ich alles ändern wollte. Aber zwischendurch kam immer wieder von ihr, daß sie meinte, daß sie mir nicht glauben könnte, daß ich mich ändere und sich nicht sicher war, ob das alles so einen Sinn hat - ich hätte doch so viel falsch gemacht und warum sollte sich das ändern. Sie wollte mich nicht sehen, bis irgendwann nächstes Jahr. Ich bat sie immer wieder um eine Chance.
Irgendwann waren wir so weit, daß wir doch wieder Weihnachten / Neujahr verbringen wollten - mit dem Versprechen, daß ich fahren würde, wenn sie das wolle.
Heute Abend hatten wir uns zum Telefonat verabredet und ich wunderte mich, daß sie nicht angerufen hatte um die verabredete Uhrzeit. Etwa eine halbe Stunde später habe ich dann angerufen (ich überlegte hin und her, weil sie schließlich Abstand wollte und ich wollte sie nicht nerven) war jedoch verletzt darüber, das sie sich nicht zur verabredeten Zeit gemeldet hatte - sie meinte, sie hätte nicht gewußt, dass es schon so spät sei. Sie hatte vorher in einer SMS geschrieben, daß sie sich riesig über das Telefonat freuen würde - und dann vergisst sie die Zeit?
Naja, auf jeden Fall wurde sie dann bissig und meinte, warum ich mich denn versetzt fühlen würde, dazu hätte ich keinen Grund. Dann hackte sie wieder rum: Ich würde mich ja nie ändern und das wäre mein Problem, deshalb würde sie mir nicht Vertrauen und sie wäre sich nicht sicher, ob sie mich da haben wolle.
Eigentlich höre ich immer nur raus, was für ein schlechter Mensch ich sein sollte und es niemanden gibt, der es so lange ausgehalten hätte mit mir, wenn das gleiche passiert wäre. Ich sollte ihr sogar noch dankbar sein, daß sie so lange mit mir zusammen war und ich sollte ihr dankbar sein für diese Zwangstrennung (ich sollte dabei von ihr lernen, allein zu sein. Aber das ist blöd, wenn man weiß, man sieht SIE nicht, weil sie es so will und nichts daran ändern möchte - aber im gleichen Atemzug sagt, wie sehr sie mich vermisst...). Wie soll ich dankbar sein, wenn es nur noch wehtut, sie mich wegstößt und ich ständig auf ihre "Gnade" hoffen muss...? Ständig bitten und betteln, damit sie mir nicht mehr wehtut.
Tja, nun scheint sich die Sache erledigt zu haben. Nun will sie nichts mehr mit mir zu tun haben, sie wäre lieber allein und unglücklich, als mit mir zusammen...
Irgendwie liebe ich sie immer noch, aber ich kann doch nicht ständig mit mir so umgehen lassen. Es tut einfach nur noch weh...
Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch tun soll und könnte nur noch heulen - warum ist das alles so ungerecht?!