An ihren Taten werdet...
edit: die Headline dieses Threats sollte natürlich heißen:
"An ihren Taten werdet..."
(selbst hier schlägt schon die babylonische Sprachverwirrung zu...
)
also... nochmal:
An ihren Taten werdet ihr sie messen, nicht an ihren Worten
Das ist schon seltsam: Kommunikation ist wichtig, aber es sind dann doch immer nur Worte. Nichts Greifbares. Nichts, auf das man sich stützen kann, nichts, auf das man sich verlassen kann. Worte sind Schall und Rauch.
Wie konnte es in unserem zwischenmenschlichen Umgang soweit kommen?
Nun, einerseits ist da die werbliche Kommunikation. Sie lärmt, nervt, lügt, verspricht, aber hält nichts. Warum sollte man ihr noch Glauben schenken?
Andererseits gibt es dort draussen die politische Kommunikation, die alles Dagewesene in den Schatten stellt. Schneller als ein Politiker ist kein Wetterhahn. Der heutige Politiker dreht sich bereits mit dem Winde, ehe dieser selbst dreht: es reicht, die Bild-Zeitung kündigt den Wetterumschwung an. Visionäre Politik ist so nicht mehr möglich.
Drittens kennen wir alle die normale zwischenmenschliche Kommunikation. Da gilt das Wort noch, wenn man Glück hat, wenn man den anderen gut kennt, ihm oder ihr aus eigener Erfahrung vertrauen kann.
Und genauso funktioniert dann - wohl zwangsläufig - oder aus der täglichen Erfahrung heraus, die Kommunikation auf einer Plattform, die in ihrer Anonymität nur noch durch das örtliche Telefonbuch zu überbieten ist. Da wird erst mit Worten in wunderschön erstellten Profilen geworben - dann - einem Politiker gleich - geworben oder auch Versprechungen gemacht - die ebenso schnell gebrochen werden, wenn die nächstbeste Gelegenheit einen "besseren Profit" verspricht.
Texte und Worte sind - sehr oft - Schall und Rauch - und es gilt zuletzt wohl: Glaube niemandem auch nur eine Silbe, mit dem du nicht zumindest mal einen Tisch geteilt - in dessen Augen du geblickt - und dessen Duft du in der Nase spürtest... Jemanden "riechen" können ist wohl noch immer die unmittelbarere, instinktivere und ehrlichere Erfahrung im direkten Umgang - das Bauchgefühl lässt sich heute sogar durch Worte trügen und kann nur noch halten - was eine ehrliche, reale Begegnung verspricht.
Die Antwort für allzuviel leichtfertig verschenkte Worte steht im nächsten Spiegel, in dein eigenes Gesicht geschrieben.
"An ihren Taten werdet..."
(selbst hier schlägt schon die babylonische Sprachverwirrung zu...
)also... nochmal:
An ihren Taten werdet ihr sie messen, nicht an ihren Worten
Das ist schon seltsam: Kommunikation ist wichtig, aber es sind dann doch immer nur Worte. Nichts Greifbares. Nichts, auf das man sich stützen kann, nichts, auf das man sich verlassen kann. Worte sind Schall und Rauch.
Wie konnte es in unserem zwischenmenschlichen Umgang soweit kommen?
Nun, einerseits ist da die werbliche Kommunikation. Sie lärmt, nervt, lügt, verspricht, aber hält nichts. Warum sollte man ihr noch Glauben schenken?
Andererseits gibt es dort draussen die politische Kommunikation, die alles Dagewesene in den Schatten stellt. Schneller als ein Politiker ist kein Wetterhahn. Der heutige Politiker dreht sich bereits mit dem Winde, ehe dieser selbst dreht: es reicht, die Bild-Zeitung kündigt den Wetterumschwung an. Visionäre Politik ist so nicht mehr möglich.
Drittens kennen wir alle die normale zwischenmenschliche Kommunikation. Da gilt das Wort noch, wenn man Glück hat, wenn man den anderen gut kennt, ihm oder ihr aus eigener Erfahrung vertrauen kann.
Und genauso funktioniert dann - wohl zwangsläufig - oder aus der täglichen Erfahrung heraus, die Kommunikation auf einer Plattform, die in ihrer Anonymität nur noch durch das örtliche Telefonbuch zu überbieten ist. Da wird erst mit Worten in wunderschön erstellten Profilen geworben - dann - einem Politiker gleich - geworben oder auch Versprechungen gemacht - die ebenso schnell gebrochen werden, wenn die nächstbeste Gelegenheit einen "besseren Profit" verspricht.
Texte und Worte sind - sehr oft - Schall und Rauch - und es gilt zuletzt wohl: Glaube niemandem auch nur eine Silbe, mit dem du nicht zumindest mal einen Tisch geteilt - in dessen Augen du geblickt - und dessen Duft du in der Nase spürtest... Jemanden "riechen" können ist wohl noch immer die unmittelbarere, instinktivere und ehrlichere Erfahrung im direkten Umgang - das Bauchgefühl lässt sich heute sogar durch Worte trügen und kann nur noch halten - was eine ehrliche, reale Begegnung verspricht.
Die Antwort für allzuviel leichtfertig verschenkte Worte steht im nächsten Spiegel, in dein eigenes Gesicht geschrieben.