Aus und vorbei
So, ich bin aus dem Wochenende zurück. Dieses Wochenende, das ein absoluter Alptraum war.
Denn es wird keine Zukunft geben. Für mich. Und meine Frau. Die, die es mal werden sollte. Kein gemeinsames Verantwortlichsein für meine Kleine. Keine Elternabende. Keine Wohnung, in der wir unsere Liebe leben können. Keinen, der weiss, wir gehören zusammen. Keine Zukunft. Kein gemeinsames Altwerden. Kein Glück. Keine Hoffnung. Niemanden, der auf mich wartet, wenn mein Mann gestorben ist. Niemanden, der mit mir irgendeine Verantwortung teilt. Für mich da ist. Niemanden, für den ICH da sein kann. Niemanden, dem ich beistehen kann, wenn es ihm nicht gut geht. Niemanden, den ich trösten kann. Niemanden, der mich liebt, egal, wie ich aussehe. Der mich trotzdem schön findet. Niemanden... für alles, was ich mir an Glück ausgemalt habe. Und ich malte mir vieles aus.
Denn sie wird sterben. Und es gibt absolut nichts, was ich dagegen tun könnte. Diese Krankheit, die sie hat. Von der ich immer dachte, OK, damit wird sie vielleicht nicht hundert Jahre alt. Ich habe sie absolut unterschätzt. Dass es so akut ist, das ist mir völlig neu. Und daher trifft es mich total unvermutet.
So viele Sachen dachte ich... zwischen all dem Weinen. Dass nun für alle Leute ihre Noch-Freundin (denn sie ist ja auch noch gebunden) diejenige sein wird, die als letztes zu dir gehört hat. Was nur richtig ist, denn sie ist ja wirklich immer für sie da. Das verdient sie ja auch. Nicht wie ich, die ich meinen kranken Mann nicht verlasse. Ewig werde ich mir Vorwürfe machen. Denn ich kann nicht für beide bis zum Schluss da sein. - Dass ich sie nie heiraten kann. Dass ich nicht mal einen Ring mit ihrem Namen und unserem Datum haben werde. Kein K an einer Kette. Nicht mal eine Scheiss-Benachrichtigung, wenn es soweit ist. Dass meine Kleine so an ihr hängt. Dass niemand von mir wissen wird. Dass ich keinen Platz für meine Trauer haben werde. Es sei denn, ich fahre 5 Stunden bis zu einem Grab in Thüringen. Dass ich niemandem zeigen kann, wie verzweilfelt ich sein werde. Dass ich nie werde sagen können, Meine Frau ist gestorben. Dass ich nichts von ihr behalten kann. Keine Kleider, keine CDs, kein Geschirr... nichts. Mir fiel in dieser Nacht die Zeile ein, die letzte aus dem Funeral Blues. Nichts wird sein, so wie es war. Nie wieder gut. Denn so wird es sein. Nie wieder gut.
Denn es wird keine Zukunft geben. Für mich. Und meine Frau. Die, die es mal werden sollte. Kein gemeinsames Verantwortlichsein für meine Kleine. Keine Elternabende. Keine Wohnung, in der wir unsere Liebe leben können. Keinen, der weiss, wir gehören zusammen. Keine Zukunft. Kein gemeinsames Altwerden. Kein Glück. Keine Hoffnung. Niemanden, der auf mich wartet, wenn mein Mann gestorben ist. Niemanden, der mit mir irgendeine Verantwortung teilt. Für mich da ist. Niemanden, für den ICH da sein kann. Niemanden, dem ich beistehen kann, wenn es ihm nicht gut geht. Niemanden, den ich trösten kann. Niemanden, der mich liebt, egal, wie ich aussehe. Der mich trotzdem schön findet. Niemanden... für alles, was ich mir an Glück ausgemalt habe. Und ich malte mir vieles aus.
Denn sie wird sterben. Und es gibt absolut nichts, was ich dagegen tun könnte. Diese Krankheit, die sie hat. Von der ich immer dachte, OK, damit wird sie vielleicht nicht hundert Jahre alt. Ich habe sie absolut unterschätzt. Dass es so akut ist, das ist mir völlig neu. Und daher trifft es mich total unvermutet.
So viele Sachen dachte ich... zwischen all dem Weinen. Dass nun für alle Leute ihre Noch-Freundin (denn sie ist ja auch noch gebunden) diejenige sein wird, die als letztes zu dir gehört hat. Was nur richtig ist, denn sie ist ja wirklich immer für sie da. Das verdient sie ja auch. Nicht wie ich, die ich meinen kranken Mann nicht verlasse. Ewig werde ich mir Vorwürfe machen. Denn ich kann nicht für beide bis zum Schluss da sein. - Dass ich sie nie heiraten kann. Dass ich nicht mal einen Ring mit ihrem Namen und unserem Datum haben werde. Kein K an einer Kette. Nicht mal eine Scheiss-Benachrichtigung, wenn es soweit ist. Dass meine Kleine so an ihr hängt. Dass niemand von mir wissen wird. Dass ich keinen Platz für meine Trauer haben werde. Es sei denn, ich fahre 5 Stunden bis zu einem Grab in Thüringen. Dass ich niemandem zeigen kann, wie verzweilfelt ich sein werde. Dass ich nie werde sagen können, Meine Frau ist gestorben. Dass ich nichts von ihr behalten kann. Keine Kleider, keine CDs, kein Geschirr... nichts. Mir fiel in dieser Nacht die Zeile ein, die letzte aus dem Funeral Blues. Nichts wird sein, so wie es war. Nie wieder gut. Denn so wird es sein. Nie wieder gut.