Ausziehen oder was ändern?
Hello Ladies,
mich würde mal interessieren, was ihr zu meiner Situation meint und ob ihr vielleicht ein paar Vorschläge oder Ideen für mich habt..
Ich wohne seit fast 2 Jahren in einer 4er WG (wir sind 2 Frauen und 2 Männer, 2 haben gerade ihr Studium abgeschlossen), fühle mich aber dort phasenweise schrecklich unwohl und überlege mir schon seit Monaten, ob es Sinn machen würde, in eine andere WG zu ziehen (alleine leben möchte ich nämlich noch nicht, denn ich fühle mich wohler, wenn nachts jemand im Haus ist) oder ob das meine eigenen Probleme sind, die ich in meine Mitbewohner hineinprojiziere und vielleicht auch mit mir selber ausmachen muss oder mit Gesprächen mit meinen Mitbewohnern noch was zu "retten" ist.
Meine Mitbewohner sind die meiste Zeit des Tages daheim (im Gegensatz zu mir) u. haben nichts besseres zu tun, als mein Ordnungsverhalten zu kontrollieren, sprich: ob ich sofort nach mir abwasche, die Türen überall zumache, ob ich die Klorolle zurück in den Klorollenhalter lege USW., teilweise richtig spiessige und kleinliche Dinge.
Dabei bin ich schon SEHR ORDENTLICH (Sternzeichen Jungfrau)
Sie haben vor ein paar Monaten sogar eine sog. "Diss-Liste" angeführt, weil sich keiner so recht an den Putzplan hielt. Auf der Liste sind unsere Namen und versch. Verstosse, z.B. "Putzdienst nicht ordentlich genug erledigt", "zu spät in die Haushaltskasse eingezahlt", "Spüle überschwemmt(=1Tropfen reicht)" etc. Für jeden Strich muss man was in die Haushaltskasse einzahlen.
Okay, die Liste war ein Entschluss nach mehrmaligen WG-Sitzungen, weil wir feststellten, dass sich sonst keiner so ganz dran hält.
Meine Problempunkte sind v.a.:
-Ich fühle mich ständig kontrolliert und unter Druck
Außerdem oft zu unrecht angegriffen, weil ich ja selber schon einige Macken meiner Mitbewohner "dulde", weil ich eben nicht so spiessig bin!
-Es stört mich, dass die Freundin meines Mitbewohners bei uns schon halb eingezogen ist.
Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil sie jeden Tag da ist und meiner Meinung nach schon bei uns "eingezogen" ist. Für ihn ist das so selbstverständlich und er ist nicht der Meinung, dass sie unserer Haushaltskasse was beisteuern könnte.
Meine Ex, die fast jedes WE bei uns war, ist sogar damals auf meine Mitbewohner zugegangen und fragte sie, ob das ok ist, dass sie so oft bei uns ist, kaufte öfters was ein, kochte für meine Mitbewohner etc!
Ich hab ja schon mit meinem Mitbewohner drüber gesprochen, aber bin nur auf absolutes Unverständnis gestossen. Er meinte, das stimme nicht, dass sie schon halb eingezogen ist und dass er nicht gefragt hat, weil er sowieso nichts dran ändern würde (stur und provokativ)
-Zu wenig Rückzugsmöglichkeit. Situation: ich komme nach nem stressigen Tag heim und möchte mir in der Küche was kochen und brauche einfach nur 1h meine Ruhe, nur für mich. Doch leider ist die küche bereits "voll besetzt", no way, dann koche ich mir lieber nichts oder esse was in der Stadt.
Okay, das haben WGs wohl so an sich, aber wir haben auch ein Wohnzimmer als Gemeinschaftszimmer, warum muss es immer die Küche sein?
-Ich hab auch einige Fehler gemacht, die sehe ich auch ein und versuche auch konstruktiv was dran zu ändern.
Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber einen ellenlangen Text lesen sich wahrscheinlich weniger Leute durch. Das ist jetzt so das Wesentliche auf den Punkt gefasst...
Danke im Voraus für eure Meinung, Vorschläge, Tipps..
mich würde mal interessieren, was ihr zu meiner Situation meint und ob ihr vielleicht ein paar Vorschläge oder Ideen für mich habt..
Ich wohne seit fast 2 Jahren in einer 4er WG (wir sind 2 Frauen und 2 Männer, 2 haben gerade ihr Studium abgeschlossen), fühle mich aber dort phasenweise schrecklich unwohl und überlege mir schon seit Monaten, ob es Sinn machen würde, in eine andere WG zu ziehen (alleine leben möchte ich nämlich noch nicht, denn ich fühle mich wohler, wenn nachts jemand im Haus ist) oder ob das meine eigenen Probleme sind, die ich in meine Mitbewohner hineinprojiziere und vielleicht auch mit mir selber ausmachen muss oder mit Gesprächen mit meinen Mitbewohnern noch was zu "retten" ist.
Meine Mitbewohner sind die meiste Zeit des Tages daheim (im Gegensatz zu mir) u. haben nichts besseres zu tun, als mein Ordnungsverhalten zu kontrollieren, sprich: ob ich sofort nach mir abwasche, die Türen überall zumache, ob ich die Klorolle zurück in den Klorollenhalter lege USW., teilweise richtig spiessige und kleinliche Dinge.
Dabei bin ich schon SEHR ORDENTLICH (Sternzeichen Jungfrau)
Sie haben vor ein paar Monaten sogar eine sog. "Diss-Liste" angeführt, weil sich keiner so recht an den Putzplan hielt. Auf der Liste sind unsere Namen und versch. Verstosse, z.B. "Putzdienst nicht ordentlich genug erledigt", "zu spät in die Haushaltskasse eingezahlt", "Spüle überschwemmt(=1Tropfen reicht)" etc. Für jeden Strich muss man was in die Haushaltskasse einzahlen.
Okay, die Liste war ein Entschluss nach mehrmaligen WG-Sitzungen, weil wir feststellten, dass sich sonst keiner so ganz dran hält.
Meine Problempunkte sind v.a.:
-Ich fühle mich ständig kontrolliert und unter Druck
Außerdem oft zu unrecht angegriffen, weil ich ja selber schon einige Macken meiner Mitbewohner "dulde", weil ich eben nicht so spiessig bin!
-Es stört mich, dass die Freundin meines Mitbewohners bei uns schon halb eingezogen ist.
Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil sie jeden Tag da ist und meiner Meinung nach schon bei uns "eingezogen" ist. Für ihn ist das so selbstverständlich und er ist nicht der Meinung, dass sie unserer Haushaltskasse was beisteuern könnte.
Meine Ex, die fast jedes WE bei uns war, ist sogar damals auf meine Mitbewohner zugegangen und fragte sie, ob das ok ist, dass sie so oft bei uns ist, kaufte öfters was ein, kochte für meine Mitbewohner etc!
Ich hab ja schon mit meinem Mitbewohner drüber gesprochen, aber bin nur auf absolutes Unverständnis gestossen. Er meinte, das stimme nicht, dass sie schon halb eingezogen ist und dass er nicht gefragt hat, weil er sowieso nichts dran ändern würde (stur und provokativ)
-Zu wenig Rückzugsmöglichkeit. Situation: ich komme nach nem stressigen Tag heim und möchte mir in der Küche was kochen und brauche einfach nur 1h meine Ruhe, nur für mich. Doch leider ist die küche bereits "voll besetzt", no way, dann koche ich mir lieber nichts oder esse was in der Stadt.
Okay, das haben WGs wohl so an sich, aber wir haben auch ein Wohnzimmer als Gemeinschaftszimmer, warum muss es immer die Küche sein?
-Ich hab auch einige Fehler gemacht, die sehe ich auch ein und versuche auch konstruktiv was dran zu ändern.
Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber einen ellenlangen Text lesen sich wahrscheinlich weniger Leute durch. Das ist jetzt so das Wesentliche auf den Punkt gefasst...
Danke im Voraus für eure Meinung, Vorschläge, Tipps..