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Beziehung mit weiblichem "Muttersöhnchen"

Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)

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19.09.2019 15:58
HiddenNickname

Hi!
Meine Freundin und ich sind jetzt seit gut 2 Jahren zusammen, wohnen auch zusammen. Sie ist eine wirklich tolle Frau und ich liebe sie sehr - wenn da nur nicht ihre Mutter wäre *seufz*.
Nicht falsch verstehen: Ich mag ihre Mutter, ich habe nur ein Problem mit der Intensivität der Mutter-Tochter-Beziehung! Ich finde es halt eigenartig, seine Mutter auf den Mund zu küssen, sie tgl. 3-5x anzurufen, jeden noch so banalen Feiertag mit ihr zu verbringen, mit ihr zu verreisen und dann zusammen zu baden und in einem Bett zu schlafen.... Meines Erachtens nach macht die Frau ihre Tochter da zum Partnerersatz. Oder sehe ich das falsch?

19.09.2019 16:09
HiddenNickname

ich bin ja eher der Meinung, falsch und richtig gibt es nicht. Hätte aber mit genanntem auf jeden Fall auch ein Problem. Eigentlich überhaupt, wenn sie mit jemand anderem täglich so oft telefoniert. Aber bei der Vorstellung mit Mutter zusammen zu baden, läuft es mir sehr kalt den Rücken runter.
Was ist für dich das Problem? Eher im Kopf der Gedanke, das ist falsch. Oder in die Richtung Eifersucht?

19.09.2019 16:10
HiddenNickname

Zusammen baden? In einer Badewanne? 😳

Das würde mich derart verstören, dass ich mich trennen würde.

19.09.2019 16:14
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Mir wäre das auch zu viel. Täglich telefonieren wegen mir, mal in den Urlaub fahren und dann wegen mir im gleichen Bett schlafen auch okay. Sofern meine Partnerin den Hauptteil ihres Urlaubs mit mir verbringen würde und da noch Ressourcen zum gemeinsamen Wegfahren da wären.
Ich würde, sofern es sich um eine feste Beziehung handeln sollte, getrenntes Feiertage verbringen nicht mehr akzeptieren. Gerne gemeinsam mit den jeweiligen Familien, aber nicht getrennt voneinander.

Gemeinsam baden (in einer Badewanne) und auf den Mund küssen mag ich nur meine Partnerin, mich würde das in der Eltern-erwachsenes-Kind-Konstellation befremden.

Für mich ist die Paar-Beziehung die wichtigste und engste Beziehung im Erwachsenenalter. An einer Frau, die das drastisch anders sieht, würde ich mir nicht mehr die Zähne ausbeißen wollen.

19.09.2019 16:15
HiddenNickname

Mein Problem ist, dass ich mich fühle wie in einer Dreierbeziehung. Z.B. wenn wir gemeiname Kurzurlaube machen (ich finde mich da schon ziemlich tolerant), dann gehen die Beiden händchenhaltend vorweg und ich trotte mit Hund hinterher. Und ich SCHWÖRE, dass keine der Beiden es bemerken würde wenn ich mich in Luft auflösen würde....

19.09.2019 16:20
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Sie fährt auch mit mir allein in den Urlaub, aber nur, weil ich darauf bestanden habe. Ich bin ihre 6. Partnerin und sie hat bisher immer nur Urlaube allein mit ihrer Mutter gemacht.
Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich mir das noch weiterhin antun soll. Sie sagt immer, dass ihre Mutter für sie an erster Stelle steht und ich hätte so gerne eine Frau, für die ICH an erster Stelle stehe. Gutes Verhältnis zur Mutter - klasse! Kontakt zur Mutter - klar! Aber hier wird m.E. nach Übertrieben und ich leide darunter....

19.09.2019 16:22
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Darf ich fragen wie alt deine Partnerin ist?

19.09.2019 16:23
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Die Feiertage finden nicht getrennt statt (es sei denn, ich muss arbeiten), aber halt immer mit der Mutter. Jeder Geburtstag, Ostern, Weihnachten, Silvester, Pfingsten, Himmelfahrt.... jeder .

19.09.2019 16:25
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Meine Partnerin ist 52 und Mama hat ihr offensichtlich nicht erlaubt, erwachsen zu werden und sich gesunderweise von der Mutter zu lösen. Kommt mir der Gedanke an Ödipus.... *hust*

19.09.2019 16:28
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Sicher das es Mutter und Tochter ist?? vieleicht haben sie dich angelogen? solls auch geben. klingt aber definitiv so als weist du eigentlich schon was du tun solltest und suchst noch den Mut dafür den Schritt zu gehen denn du hast es selbst gesagt du bist nicht ihr erster Platz. Alles Gute für dich und viel Kraft.

19.09.2019 16:29
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Hast du mit ihr besprochen, dass du das hier öffentlich diskutierst ?

19.09.2019 16:29
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Mit 52 ein so enges Verhältnis zur Mutter zu haben finde ich befremdlich.
Aber letzten Endes musst du wissen womit du dich glücklich fühlst.
Sprich es es an und guck wie deine Freundin reagiert. Anscheinend ist sie mit so einer engen Bindung glücklich.
Aber wer legt denn fest wie oft man seine Mutter anrufen darf? Das bestimmt doch jeder für sich...
Was stört dich denn konkret? Fühlst du dich vernachlässigt?

19.09.2019 16:30
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Das Gefühl „ich schwöre, keine der beiden würde merken, wenn ich mich in Luft auflösen würde“ hört sich schrecklich an. Willst du wirklich so leben?

Was das „die Mutter erlaubt nicht“ betrifft - Erwachsene sind schon selbst für ihr Handeln verantwortlich. Wenn Sie sich so verhält, wird sie es schon wollen. Niemand kann sie mehr zwingen.

19.09.2019 16:38
HiddenNickname

Fritziflinte, nein, habe ich nicht, aber ich bin wirklich verzweifelt. Zudem wird mir ständig gesagt, dass ich das nicht verstehen kann, weil ich weder allein mit meiner Mutter war, noch eine gute Bindung zu ihr habe.
Und ja, ich fühle mich wie das berühmte 5. Rad am Wagen. Kurioserweise sagt die Mutter exakt dasselbe!

19.09.2019 16:45
HiddenNickname

Fritziflinte: Und zudem habe ich gehofft, hier jemanden mit demselben Problem zu finden. Aber eine objektive Sichtweise von Außenstehenden kann einem auch manchmal zu neuen Erkenntnissen verhelfen. Ich liebe meine Freundin sehr und will sie nicht verlieren, bin aber in dieser Dreieckskonstellation nicht wirklich glücklich. Und natürlich hatte ich gehofft, es würde nach einiger Zeit besser werden. Aber machen wir uns nichts vor: Die Mutter wird irwann pflegebedürftig, dement oder körperlich eingeschränkt sein und das wird die Situation mit Sicherheit verschärfen.

19.09.2019 16:47
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Dann hilft nur ein klärendes Gespräch Rainbow.
Du sagst ihr, ohne vorwurfsvoll zu klingen, wie du dich fühlst und inwiefern sie dir entgegenkommen kann.
Entweder ändert sich dann was oder du leidest weiter unter der Situation.
Dann weist du aber was zu tun ist...

19.09.2019 16:53
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Für mich wäre das vermutlich auch nichts.

Ich bin selbst ja immer froh, wenn mich der Impuls, meine Mutter zu erschießen, nur alle drei Jahr3 ereilt. Den Kontakt abbrechen werde ich ihr dennoch nicht. Ich bin ihr einziges Kind und ich rechne ihr hoch an (und mittlerweile ohne Zynismus) dass sie mich, trotz externem Druck, nicht abgetrieben hat.

19.09.2019 16:56
HiddenNickname

Danke für eure Antworten. Um ein Gespräch werde ich wohl nicht herum kommen, ansonsten wird sich definitiv nichts ändern. Aber ich befürchte, dass meine Liebste keine Kompromisse eingehen mag bezgl. dieses Themas und da ich sie wie gesagt nicht verlieren möchte, schrecke ich vor Gesprächen zurück. Drückt mir die Daumen, ihr Lieben!

19.09.2019 16:57
HiddenNickname

Also, nochmal zum Thema:

Symbiotische Mutter-/Tochter- o Mutter-/Sohn-Beziehungen finde ich maximal abtörnend.

19.09.2019 17:09
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.09.2019 um 16:56:

... ich befürchte, dass meine Liebste keine Kompromisse eingehen mag bezgl. dieses Themas ...

Das ist wahrscheinlich weniger eine Frage des Mögens als des Könnens. Sich aus seiner primärfamiliären V3rstrickung herauszuarbeiten, dauert einfach. Und bestimmte persönliche Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Ent-wicklung.


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