Beziehungsstress / Trennung
Hallo,
momentan habe ich den totalen Beziehungsstress... Weiß einfach nicht mehr weiter...
Meine Mutter musste nach meiner Geburt recht schnell wieder arbeiten gehen, des Geldes wegen. Mein Vater starb, als ich 4 Monate alt war (Todesursache ersticken in der Garage - keine Ahnung, wie das passieren konnte). Bin von meiner Oma großgezogen worden, viel Prügel, häufig auch ohne Grund. Gröbste Mi**handlungen, s*xuelle Übergriffe der damaligen Freunde meiner Mutter - die kurz nach dem Tod meines Vaters alkohols*chtig wurde - und es auch bis zu meinem 12. Lebensjahr blieb. Entzug wurde zu Hause durchgeführt, wegen einem Schlaganfall. Meine Oma wollte meine Mutter in diesem Moment (Schlaganfall) sterben lassen und ich sollte keinen Arzt rufen.
Meine Oma hatte ein gestörtes Verhältnis zu Männern und schärfte mir von Kindesbeinen an ein, dass ich mich nie mit einem Mann von ihr erwischen lassen solle, sie würde mich dann t*tprügeln.
Als ich 17 Jahre alt war starb meine Oma. Mit 18 Jahren hatte ich meine erste Partnerschaft mit einem Mann. Danach 3 weitere mit Männern - alle verliefen nicht gerade gut für mich, es (meine Symptome) wurde immer schlimmer.
Danach folgten 3 Partnerschaften mit Frauen, auch nichts anderes - immer schlimmer. Durch meine Erfahrungen war Sex das Einzige, was mir ein Gefühl der "Liebe" gab, alles andere war teilweise nur schwer zu realisieren, weil ich immer glaubte, dass es nichts "greifbares" war - wer mit mir (in einer Partnerschaft) schlief, liebte mich, sonst spürte ich größtenteils gar nichts. S*x außerhalb einer Partnerschaft interessiert(e) mich nicht.
Momentan lebe ich in einer Lebenspartnerschaft mit einer Frau (8 Jahre älter) und einem Kind (5 Jahre alt). Von Anfang an war ich in diese Frau total verliebt - sie wusste anfangs teilweise von meinen Problemen - nach 4 Monaten fand unsere "Hochzeit" statt (ja, ich weiß, war ziemlich schnell und heute - 3 Monate später - ist das "Kind in den Brunnen gefallen"
, bereits 1 Monat nach der Heirat stellte sich heraus, dass meine Partnerin mir ziemlich viel vorgemacht hatte und sie sagte, sie sei gar nicht mehr sie selbst, wäre sie von Anfang dieser Partnerschaft nie gewesen. Seitdem geht es immer mehr bergab, immer wieder neue Anschuldigungen, Rauswürfe "aus der Partnerschaft", Entschuldigungen und "Bitten und Betteln" von meiner Seite aus, Versöhnungen in letzter Minute und regelmäßig neue Streits.
Häufig sagte sie mir, dass sie viele Dinge nur für mich gemacht hätte (unter anderem Sex - den sie in ihrem Leben gar nicht bräuchte) und sie nun an einem Punkt angelangt sei, an dem es nicht mehr weitergehen und sie die Trennung als einzige Möglichkeit sehen würde. Dennoch geht sie immer wieder in letzter Minute auf meine "Lösungsvorschläge" ein. Nun sind wir gerade räumlich getrennt (ich bin bei einer Freundin, 500 km von zu Hause entfernt) - meine Partnerin forcierte es nach einem Streit, wollte jedoch, dass ich "freiwillig" gehe. Nun sitze ich hier, hatte die letzten Tage einige Male telefoniert und es geht mir immer dreckiger - unsere Gespräche sind "Schweigeminuten" am Telefon, seitdem sie sagte, dass sie mich nicht vermissen würde und ich ihre Lösung (Trennung) ja nicht akzeptieren würde. Generell lässt sie mich seit 12 Wochen rumzappeln, ständige Rauswürfe aus der Beziehung, mich immer wieder Lösungsvorschläge machen lassen und doch "arbeitet" sie grundsätzlich dagegen an. Sie hat versprochen, bis zu meinem Tagesklinik-Eintritt (18.8.) es zu versuchen und mit mir zusammen möglichst bald eine Paartherapie zu beginnen. Was die bringen soll (wenn sie von vornherein davon ausgeht, dass Trennung die einzige Lösung ist, weiß ich auch nicht, ich will nur nichts unversucht lassen....)
Trotz all dem Stress / Hoffnung schaffe ich es nicht, mich von ihr zu trennen, allein wenn ich daran denke, dann wird mir richtig schlecht und ich fange an zu zittern. Wenn ich jedoch in dieser Partnerschaft so bleibe, wird es ebenfalls nicht einfach so weiter gehen können... Immer wieder lasse ich mich auf sie ein, vertraue ihr immer wieder und immer wieder fühle ich mich in einem Fall von einer Klippe und erwarte den Aufschlag. Verzwickte Situation...
Vermutung:
Ich: Borderline (diagnostiziert) + evtl. weitere Persönlichkeitsstörungen (hauptsächlich dependente PS - mir geht's nur in Partnerschaften dreckig)
Sie: eventuell dependente PS (meine Vermutung) mit Borderline-Zügen.
Sorry, ist etwas länger geworden, ich hoffe, ich habe euch nicht allzusehr verwirrt.
Grüße
Chelsea
momentan habe ich den totalen Beziehungsstress... Weiß einfach nicht mehr weiter...
Meine Mutter musste nach meiner Geburt recht schnell wieder arbeiten gehen, des Geldes wegen. Mein Vater starb, als ich 4 Monate alt war (Todesursache ersticken in der Garage - keine Ahnung, wie das passieren konnte). Bin von meiner Oma großgezogen worden, viel Prügel, häufig auch ohne Grund. Gröbste Mi**handlungen, s*xuelle Übergriffe der damaligen Freunde meiner Mutter - die kurz nach dem Tod meines Vaters alkohols*chtig wurde - und es auch bis zu meinem 12. Lebensjahr blieb. Entzug wurde zu Hause durchgeführt, wegen einem Schlaganfall. Meine Oma wollte meine Mutter in diesem Moment (Schlaganfall) sterben lassen und ich sollte keinen Arzt rufen.
Meine Oma hatte ein gestörtes Verhältnis zu Männern und schärfte mir von Kindesbeinen an ein, dass ich mich nie mit einem Mann von ihr erwischen lassen solle, sie würde mich dann t*tprügeln.
Als ich 17 Jahre alt war starb meine Oma. Mit 18 Jahren hatte ich meine erste Partnerschaft mit einem Mann. Danach 3 weitere mit Männern - alle verliefen nicht gerade gut für mich, es (meine Symptome) wurde immer schlimmer.
Danach folgten 3 Partnerschaften mit Frauen, auch nichts anderes - immer schlimmer. Durch meine Erfahrungen war Sex das Einzige, was mir ein Gefühl der "Liebe" gab, alles andere war teilweise nur schwer zu realisieren, weil ich immer glaubte, dass es nichts "greifbares" war - wer mit mir (in einer Partnerschaft) schlief, liebte mich, sonst spürte ich größtenteils gar nichts. S*x außerhalb einer Partnerschaft interessiert(e) mich nicht.
Momentan lebe ich in einer Lebenspartnerschaft mit einer Frau (8 Jahre älter) und einem Kind (5 Jahre alt). Von Anfang an war ich in diese Frau total verliebt - sie wusste anfangs teilweise von meinen Problemen - nach 4 Monaten fand unsere "Hochzeit" statt (ja, ich weiß, war ziemlich schnell und heute - 3 Monate später - ist das "Kind in den Brunnen gefallen"
, bereits 1 Monat nach der Heirat stellte sich heraus, dass meine Partnerin mir ziemlich viel vorgemacht hatte und sie sagte, sie sei gar nicht mehr sie selbst, wäre sie von Anfang dieser Partnerschaft nie gewesen. Seitdem geht es immer mehr bergab, immer wieder neue Anschuldigungen, Rauswürfe "aus der Partnerschaft", Entschuldigungen und "Bitten und Betteln" von meiner Seite aus, Versöhnungen in letzter Minute und regelmäßig neue Streits.Häufig sagte sie mir, dass sie viele Dinge nur für mich gemacht hätte (unter anderem Sex - den sie in ihrem Leben gar nicht bräuchte) und sie nun an einem Punkt angelangt sei, an dem es nicht mehr weitergehen und sie die Trennung als einzige Möglichkeit sehen würde. Dennoch geht sie immer wieder in letzter Minute auf meine "Lösungsvorschläge" ein. Nun sind wir gerade räumlich getrennt (ich bin bei einer Freundin, 500 km von zu Hause entfernt) - meine Partnerin forcierte es nach einem Streit, wollte jedoch, dass ich "freiwillig" gehe. Nun sitze ich hier, hatte die letzten Tage einige Male telefoniert und es geht mir immer dreckiger - unsere Gespräche sind "Schweigeminuten" am Telefon, seitdem sie sagte, dass sie mich nicht vermissen würde und ich ihre Lösung (Trennung) ja nicht akzeptieren würde. Generell lässt sie mich seit 12 Wochen rumzappeln, ständige Rauswürfe aus der Beziehung, mich immer wieder Lösungsvorschläge machen lassen und doch "arbeitet" sie grundsätzlich dagegen an. Sie hat versprochen, bis zu meinem Tagesklinik-Eintritt (18.8.) es zu versuchen und mit mir zusammen möglichst bald eine Paartherapie zu beginnen. Was die bringen soll (wenn sie von vornherein davon ausgeht, dass Trennung die einzige Lösung ist, weiß ich auch nicht, ich will nur nichts unversucht lassen....)
Trotz all dem Stress / Hoffnung schaffe ich es nicht, mich von ihr zu trennen, allein wenn ich daran denke, dann wird mir richtig schlecht und ich fange an zu zittern. Wenn ich jedoch in dieser Partnerschaft so bleibe, wird es ebenfalls nicht einfach so weiter gehen können... Immer wieder lasse ich mich auf sie ein, vertraue ihr immer wieder und immer wieder fühle ich mich in einem Fall von einer Klippe und erwarte den Aufschlag. Verzwickte Situation...
Vermutung:
Ich: Borderline (diagnostiziert) + evtl. weitere Persönlichkeitsstörungen (hauptsächlich dependente PS - mir geht's nur in Partnerschaften dreckig)
Sie: eventuell dependente PS (meine Vermutung) mit Borderline-Zügen.
Sorry, ist etwas länger geworden, ich hoffe, ich habe euch nicht allzusehr verwirrt.
Grüße
Chelsea