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Blut, Schmerz, Verachtung

lemongirl
HiddenNickname
offline
11.12.2005 11:43
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Das Blut, dass durch meine Adern fließt, bedeutet Leben; für mich doch einzig nur ein Zeichen der Qual. Der Körper taub (den Ohren gleich, die mich nicht hören wollten), die Beine lahm (langsam wie die Zeit), die Hände, welche die Klinge halten (wie in den Bildern der Vergangenheit).
Den Druck auf meinem Arm nehme ich nicht wahr, sanft ritzt die Klinge in mein Fleisch, trennt Haut und läßt Blut fließen. Ich spüre es. Der Schmerz kommt plötzlich, frißt sich in meine Gedanken, zerstört Bilder. Ich hasse mich, weil ich mich verletze, nein, es zulasse, meinen Gefühlen Untertan zu sein. Die Verachtung des Körpers schwächt meine Seele, läßt mich klein werden, erdrückt vom Selbsthaß, welcher ausgelöst wurde durch die Schmerzen der Qual.
Kranke_Schwes..
HiddenNickname
offline
11.12.2005 11:45
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