Das höhere Selbst
Das Höhere Selbst
Das Höhere Selbst hat weder "Licht-" noch "Schattenseiten". Es ist. Es empfindet weder Emotionen, noch argumentiert es mit Vernunft oder Verstand, deshalb verurteilt es auch nicht. Es beobachtet und nimmt wahr, und vor allem: Es gibt Sinn.
Der Begriff "Höheres Selbst" beinhaltet einen übergeordneten Standpunkt, einen, der über den Dingen des alltäglichen menschlichen Lebens steht und von dieser Warte aus den Überblick in einem grösseren Zusammenhang hat.
Menschen, denen der Weg zum Höheren Selbst zugänglich ist, verlieren sich nicht in belanglosen Einzelheiten, lassen sich nicht von den Banalitäten des täglichen Lebens verunsichern und aus ihrer Bahn werfen, sondern sind zeitlos und von einer Aura ruhiger Gelassenheit umgeben, die auf ihrem inneren Frieden begründet ist.
Das Höhere Selbst ist in direkter Verbindung mit einem göttlichen Urgrund, der in jedem Menschen vorhanden ist und "nur" darauf wartet, entdeckt zu werden.
Allen drei Teilen ist eines gemeinsam: Jeder will, dass es ihm gut geht.
Sich wohlfühlen und zu-Frieden, glücklich sein, ist die Hauptintension des (menschlichen?) Lebens.
Das Innere Kind ist in dieser Hinsicht "egozentrisch": es will alles, sofort und für immer; das Ich und die Umwelt sind dazu da, das zu erfüllen.
Das Ich (in der Identifikation) ist ebenso "egoistisch": es muss nur die Umwelt (das Schicksal) und das Innere Kind in Übereinstimmung bringen, dann ist alles ok.
Das Höhere Selbst aber sieht diese Intension im Zusammenhang mit einem grösseren Ganzen:
Der Mensch lebt nicht für sich allein!
Wenn egozentrische und egoistische Bedingungen immer erfüllt würden, könnte das nur auf Kosten anderer geschehen.
Also gäbe es immer irgendwo ein anderes Inneres Kind oder Ich, dessen Wünsche übergangen werden müssten...
Das Höhere Selbst kann aber nur "glücklich und zu-Frieden" sein, wenn es sein gesamtes Umfeld auch ist. Deshalb ist sein Motiv: Ich will, dass es Dir gut geht.
Mit diesem "Du" ist aber auch das Innere Kind und das Ich gemeint...
Die "Bedürfnisse" (oder Richtlinien?) des Höheren Selbst zu erfüllen, scheint deshalb genauso schwierig, wie die des Inneren Kindes. Doch im Vergleich zu diesem ist es niemals frustriert und setzt das Ich auch nie unter Druck.
Die Stimme des Höheren Selbst ist genauso leise, wie die des Inneren Kindes laut ist. Deshalb kann sie vom Ich in der Identifikation auch kaum gehört werden.
Im Vergleich zum Ich versucht das Höhere Selbst aber nie, das Innere Kind zu unterdrücken. Es verurteilt nicht, teilt nicht in "Gut" oder "Böse" ein, sondern stellt immer die allumfassende Liebe an erste Stelle, weil dies seiner Verbundenheit mit dem göttlichen Prinzip entspricht. Das Höhere Selbst ist in dieser Hinsicht genauso "unfrei", wie das Innere Kind von seinen Emotionen abhängig ist.
Deshalb ist sein Verständnis auch viel umfassender, als das des Ich. Das ist eine der Lektionen, die das Höhere Selbst dem Ich beibringen kann, wenn dieses sich endlich aus der Identifikation befreit hat. Es erlöst das Ich von seinem sinnlosen Kampf, indem es das Innere Kind akzeptiert und sich seiner liebevoll annimmt. Es lehrt beide, dass sich die Totalität nur auf das Hier und Jetzt bezieht.
Dadurch kann das Ich beginnen, die "Schattenseiten" des Inneren Kindes besser anzunehmen, weil es sich des vorübergehenden Zustands bewusst wird. Es muss also nicht mehr dagegen ankämpfen und sie nicht mehr unterdrücken.
Gleichzeitig erfährt das Innere Kind, dass es etwas intensiveres gibt, als seine Emotionen, ein Gefühl, das nicht vorübergehend und wechselhaft ist:
Das Prinzip der Liebe.
Und das es alles (grenzenlose Intensität), sofort (jederzeit zugänglich) und für immer (gleichbleibend, ewig) will, entspricht dieses Gefühl genau seinem innersten Bedürfnis.
Dieses Gefühl beinhaltete aber auch ein Nein gegenüber dem Egoismus, und damit ein Ja für den Anderen, eine Erfahrung, die nur über das Höhere Selbst gemacht werden kann, da sich allumfassende Liebe nur auf seiner Ebene manifestiert. Nur dort lässt sich wirklich erfahren, dass Freude und "glücklich sein" auch dann möglich ist, wenn es sich auf andere bezieht...
Das Innere Kind erkennt unter der Führung des Höheren Selbst langsam, dass seine bisher eigensinnig eingesetzte Kraft letztlich seinem eigenen Ziel widerspricht, dieses aber dennoch zu Recht bestehen bleiben darf.
Wenn es beginnt, diese Zusammenhänge zu erleben, wird es "reifen". Es wird nie vernünftig werden, weil dies ihm nicht entspricht. Aber es wird lernen, den anderen beiden Aspekten ihren Platz zu lassen, weil es sich langsam bewusst wird, dass nur so auch sein eigenes Ziel erreicht werden kann.
Da es durch das Höhere Selbst erlebt, dass seine Bedürfnisse als berechtigt angenommen werden, braucht es nicht mehr so vehement um sie zu kämpfen, sondern kann lernen, in anderen Zeitdimensionen zu denken und seine Handlungen nach ihnen zu richten.
Dort, wo das Ich mit Verstand und Vernunft scheitern muss, kann das Höhere Selbst mit Liebe Wunder bewirken.
Doch eben; das Ich hat ja auch eine ganz andere Aufgabe! Es muss zuerst einmal erkennen, dass sein Denken und Handeln sehr oft unbewusst vom Inneren Kind gesteuert wird, und sich dann bewusst vom Egoismus lösen, um sich dem Höheren Selbst zuwenden zu können.
Auch wenn die Stimme des Höheren Selbst während der Identifikation leise ist, ist sie für das Ich doch wahrnehmbar, denn sie spricht überaus deutlich: durch das Schicksal.
http://fernreiki.de/hoehersselbst.html
Das Höhere Selbst hat weder "Licht-" noch "Schattenseiten". Es ist. Es empfindet weder Emotionen, noch argumentiert es mit Vernunft oder Verstand, deshalb verurteilt es auch nicht. Es beobachtet und nimmt wahr, und vor allem: Es gibt Sinn.
Der Begriff "Höheres Selbst" beinhaltet einen übergeordneten Standpunkt, einen, der über den Dingen des alltäglichen menschlichen Lebens steht und von dieser Warte aus den Überblick in einem grösseren Zusammenhang hat.
Menschen, denen der Weg zum Höheren Selbst zugänglich ist, verlieren sich nicht in belanglosen Einzelheiten, lassen sich nicht von den Banalitäten des täglichen Lebens verunsichern und aus ihrer Bahn werfen, sondern sind zeitlos und von einer Aura ruhiger Gelassenheit umgeben, die auf ihrem inneren Frieden begründet ist.
Das Höhere Selbst ist in direkter Verbindung mit einem göttlichen Urgrund, der in jedem Menschen vorhanden ist und "nur" darauf wartet, entdeckt zu werden.
Allen drei Teilen ist eines gemeinsam: Jeder will, dass es ihm gut geht.
Sich wohlfühlen und zu-Frieden, glücklich sein, ist die Hauptintension des (menschlichen?) Lebens.
Das Innere Kind ist in dieser Hinsicht "egozentrisch": es will alles, sofort und für immer; das Ich und die Umwelt sind dazu da, das zu erfüllen.
Das Ich (in der Identifikation) ist ebenso "egoistisch": es muss nur die Umwelt (das Schicksal) und das Innere Kind in Übereinstimmung bringen, dann ist alles ok.
Das Höhere Selbst aber sieht diese Intension im Zusammenhang mit einem grösseren Ganzen:
Der Mensch lebt nicht für sich allein!
Wenn egozentrische und egoistische Bedingungen immer erfüllt würden, könnte das nur auf Kosten anderer geschehen.
Also gäbe es immer irgendwo ein anderes Inneres Kind oder Ich, dessen Wünsche übergangen werden müssten...
Das Höhere Selbst kann aber nur "glücklich und zu-Frieden" sein, wenn es sein gesamtes Umfeld auch ist. Deshalb ist sein Motiv: Ich will, dass es Dir gut geht.
Mit diesem "Du" ist aber auch das Innere Kind und das Ich gemeint...
Die "Bedürfnisse" (oder Richtlinien?) des Höheren Selbst zu erfüllen, scheint deshalb genauso schwierig, wie die des Inneren Kindes. Doch im Vergleich zu diesem ist es niemals frustriert und setzt das Ich auch nie unter Druck.
Die Stimme des Höheren Selbst ist genauso leise, wie die des Inneren Kindes laut ist. Deshalb kann sie vom Ich in der Identifikation auch kaum gehört werden.
Im Vergleich zum Ich versucht das Höhere Selbst aber nie, das Innere Kind zu unterdrücken. Es verurteilt nicht, teilt nicht in "Gut" oder "Böse" ein, sondern stellt immer die allumfassende Liebe an erste Stelle, weil dies seiner Verbundenheit mit dem göttlichen Prinzip entspricht. Das Höhere Selbst ist in dieser Hinsicht genauso "unfrei", wie das Innere Kind von seinen Emotionen abhängig ist.
Deshalb ist sein Verständnis auch viel umfassender, als das des Ich. Das ist eine der Lektionen, die das Höhere Selbst dem Ich beibringen kann, wenn dieses sich endlich aus der Identifikation befreit hat. Es erlöst das Ich von seinem sinnlosen Kampf, indem es das Innere Kind akzeptiert und sich seiner liebevoll annimmt. Es lehrt beide, dass sich die Totalität nur auf das Hier und Jetzt bezieht.
Dadurch kann das Ich beginnen, die "Schattenseiten" des Inneren Kindes besser anzunehmen, weil es sich des vorübergehenden Zustands bewusst wird. Es muss also nicht mehr dagegen ankämpfen und sie nicht mehr unterdrücken.
Gleichzeitig erfährt das Innere Kind, dass es etwas intensiveres gibt, als seine Emotionen, ein Gefühl, das nicht vorübergehend und wechselhaft ist:
Das Prinzip der Liebe.
Und das es alles (grenzenlose Intensität), sofort (jederzeit zugänglich) und für immer (gleichbleibend, ewig) will, entspricht dieses Gefühl genau seinem innersten Bedürfnis.
Dieses Gefühl beinhaltete aber auch ein Nein gegenüber dem Egoismus, und damit ein Ja für den Anderen, eine Erfahrung, die nur über das Höhere Selbst gemacht werden kann, da sich allumfassende Liebe nur auf seiner Ebene manifestiert. Nur dort lässt sich wirklich erfahren, dass Freude und "glücklich sein" auch dann möglich ist, wenn es sich auf andere bezieht...
Das Innere Kind erkennt unter der Führung des Höheren Selbst langsam, dass seine bisher eigensinnig eingesetzte Kraft letztlich seinem eigenen Ziel widerspricht, dieses aber dennoch zu Recht bestehen bleiben darf.
Wenn es beginnt, diese Zusammenhänge zu erleben, wird es "reifen". Es wird nie vernünftig werden, weil dies ihm nicht entspricht. Aber es wird lernen, den anderen beiden Aspekten ihren Platz zu lassen, weil es sich langsam bewusst wird, dass nur so auch sein eigenes Ziel erreicht werden kann.
Da es durch das Höhere Selbst erlebt, dass seine Bedürfnisse als berechtigt angenommen werden, braucht es nicht mehr so vehement um sie zu kämpfen, sondern kann lernen, in anderen Zeitdimensionen zu denken und seine Handlungen nach ihnen zu richten.
Dort, wo das Ich mit Verstand und Vernunft scheitern muss, kann das Höhere Selbst mit Liebe Wunder bewirken.
Doch eben; das Ich hat ja auch eine ganz andere Aufgabe! Es muss zuerst einmal erkennen, dass sein Denken und Handeln sehr oft unbewusst vom Inneren Kind gesteuert wird, und sich dann bewusst vom Egoismus lösen, um sich dem Höheren Selbst zuwenden zu können.
Auch wenn die Stimme des Höheren Selbst während der Identifikation leise ist, ist sie für das Ich doch wahrnehmbar, denn sie spricht überaus deutlich: durch das Schicksal.
http://fernreiki.de/hoehersselbst.html