Der Mensch- nur eine Maschine?
Aufgrund eines Berichtes im Spiegel bin ich auf einen leidenschaftlichen Anhänger Darwins gestoßen- Daniel Dennett.
Vielleicht sagt euch der Name schon etwas, ist ein Philosoph aus den USA, der die radikale These vertritt, wir wären Maschinen, programmierbar gleich eines Computers.
Laut Forschungsergebnis käme die Tätigkeit des Bewusstseins (Gedanken) nämlich erst an zweiter Stelle, zuerst befände sich da ein bloßer Impuls des Gehirns. Sprich: Ein Impuls etwas zu denken, etwas zu tun. Und diese entstünden durch all das, was wir im Laufe des Lebens an Wissen und Erfahrungen aufgenommen hätten.
Ich weiss nicht, ob ich das richtig wiedergegeben habe, auf alle Fälle ist es sehr stark vereinfacht.
Falls ihr mehr über seine Thesen wissen möchtet, dann ist dieser Link genau richtig:
http://www.philosophiever [...] ett.html
Vielleicht hat sich bei euch, als ich erwähnte, dieser Dennett sei ein Philosoph aus den USA, ein weiterer Gedanke eingeschlichen, nämlich der Gedanke an Bush und seinen Versuch, die USA zu einem Gottesstaat werden zu lassen bzw. die Schöpfungsgeschichte wieder in den Lehrplan zu packen.
Dennett brachte im Spiegel zum Ausdruck, er wisse nun, wie sich ein Ordnungswächter zur Hippiezeit gefühlt haben müsse. Logisch, dass er das damalige Treiben belächelt und in die Sparte Esoterik und Aberglauben steckt.
Wenn sich aber die Hippiebewegung aus einem Protest gegenüber spießbürgerlichen Denken abwenden wollte, ist dann nicht vielleicht Dennetts Haltung als ebensolche Protestreaktion auf den Radikalismus Bushs anzusehen?
Was ich damit sagen will, ist, dass er sich zwar über eine mystische Bewegung abfällig äußert, aber letztendlich nichts anderes macht, als einfach mit einer Bewegung entgegenzusteuern.
Und durch dieses typische Schema "Reaktion-Gegenreaktion&q uot;, wie man es bereits durch die ganze Menschheitsgeschichte verfolgen kann (zum Beispiel Epoche der Aufklärung (=reine Vernunft) und die daraufflogende Epoche der Romantik (=reines Gefühl), entspringt seine These nicht einer absolut wahren Annahme, sondern einem scheinbar philosophischen Gesetz (Reaktion-Gegenreaktion), wovon er natürlich mehr Ahnung hat als ich, aber als ich seine Thesen verinnerlichte, schrie eine Stimme in mir ganz laut: "Das ist doch alles gar nicht wahr!"
Ich sehe die Menschen schon in zu Forschungsprojekten unmenschlichster Art mißbraucht...
Und Menschen, die sich zur Mystik bekennen, an einen modernen Pranger gestellt.
Dabei ist Mystik der Beginn des Staunens und somit die Grundlage der Wissenschaft und eine Wissenschaft die ihre eigene Wurzeln leugnet ist wie ein Mensch, der sein Gedächtnis verloren hat.
In diesem Punkt sehe ich die Wichtigkeit von Religion- obwohl ich eigentlich keiner angehöre- die als eine der wenigen Wissenschaften auf die Wendigkeit und die Möglichkeit der Entwicklung und "Trainierbarkeit" des Geistes aufmerksam macht...
Doch zurück zur Ausgangsfrage: Der Mensch- nur eine Maschine?
Was meint ihr? Ist der Mensch mehr als ein "Feuern der Neuronen", wie es Dennett bezeichnet? Welche Argumente sprechen eurer Meinung nach dafür?
Und welche dagegen?
Seht ihr vielleicht sogar in Dennetts Thesen die Basis für das Denken der Zukunft?
PS: Auch, wenn ich eben recht stark gewertet habe, so war das nur mein derzeitiges Empfinden bzw. der momentane Stand meiner Gedanken.
Und Gedanken sind ja bekanntlich nichts Statisches...
Ich freue mich also, falls Fürsprecher Daniel Dennetts mich mit Argumenten überzeugen können.
Ich freue mich aber auch, falls ich hier auf Menschen treffen sollte, deren Gedanken in eine ähnliche Richtung der meinen gehen, weil es ganz einfach ein gutes Gefühl ist, im Denken nicht allein zu sein...
Vielleicht sagt euch der Name schon etwas, ist ein Philosoph aus den USA, der die radikale These vertritt, wir wären Maschinen, programmierbar gleich eines Computers.
Laut Forschungsergebnis käme die Tätigkeit des Bewusstseins (Gedanken) nämlich erst an zweiter Stelle, zuerst befände sich da ein bloßer Impuls des Gehirns. Sprich: Ein Impuls etwas zu denken, etwas zu tun. Und diese entstünden durch all das, was wir im Laufe des Lebens an Wissen und Erfahrungen aufgenommen hätten.
Ich weiss nicht, ob ich das richtig wiedergegeben habe, auf alle Fälle ist es sehr stark vereinfacht.
Falls ihr mehr über seine Thesen wissen möchtet, dann ist dieser Link genau richtig:
http://www.philosophiever [...] ett.html
Vielleicht hat sich bei euch, als ich erwähnte, dieser Dennett sei ein Philosoph aus den USA, ein weiterer Gedanke eingeschlichen, nämlich der Gedanke an Bush und seinen Versuch, die USA zu einem Gottesstaat werden zu lassen bzw. die Schöpfungsgeschichte wieder in den Lehrplan zu packen.
Dennett brachte im Spiegel zum Ausdruck, er wisse nun, wie sich ein Ordnungswächter zur Hippiezeit gefühlt haben müsse. Logisch, dass er das damalige Treiben belächelt und in die Sparte Esoterik und Aberglauben steckt.
Wenn sich aber die Hippiebewegung aus einem Protest gegenüber spießbürgerlichen Denken abwenden wollte, ist dann nicht vielleicht Dennetts Haltung als ebensolche Protestreaktion auf den Radikalismus Bushs anzusehen?
Was ich damit sagen will, ist, dass er sich zwar über eine mystische Bewegung abfällig äußert, aber letztendlich nichts anderes macht, als einfach mit einer Bewegung entgegenzusteuern.
Und durch dieses typische Schema "Reaktion-Gegenreaktion&q uot;, wie man es bereits durch die ganze Menschheitsgeschichte verfolgen kann (zum Beispiel Epoche der Aufklärung (=reine Vernunft) und die daraufflogende Epoche der Romantik (=reines Gefühl), entspringt seine These nicht einer absolut wahren Annahme, sondern einem scheinbar philosophischen Gesetz (Reaktion-Gegenreaktion), wovon er natürlich mehr Ahnung hat als ich, aber als ich seine Thesen verinnerlichte, schrie eine Stimme in mir ganz laut: "Das ist doch alles gar nicht wahr!"
Ich sehe die Menschen schon in zu Forschungsprojekten unmenschlichster Art mißbraucht...
Und Menschen, die sich zur Mystik bekennen, an einen modernen Pranger gestellt.
Dabei ist Mystik der Beginn des Staunens und somit die Grundlage der Wissenschaft und eine Wissenschaft die ihre eigene Wurzeln leugnet ist wie ein Mensch, der sein Gedächtnis verloren hat.
In diesem Punkt sehe ich die Wichtigkeit von Religion- obwohl ich eigentlich keiner angehöre- die als eine der wenigen Wissenschaften auf die Wendigkeit und die Möglichkeit der Entwicklung und "Trainierbarkeit" des Geistes aufmerksam macht...
Doch zurück zur Ausgangsfrage: Der Mensch- nur eine Maschine?
Was meint ihr? Ist der Mensch mehr als ein "Feuern der Neuronen", wie es Dennett bezeichnet? Welche Argumente sprechen eurer Meinung nach dafür?
Und welche dagegen?
Seht ihr vielleicht sogar in Dennetts Thesen die Basis für das Denken der Zukunft?
PS: Auch, wenn ich eben recht stark gewertet habe, so war das nur mein derzeitiges Empfinden bzw. der momentane Stand meiner Gedanken.
Und Gedanken sind ja bekanntlich nichts Statisches...
Ich freue mich also, falls Fürsprecher Daniel Dennetts mich mit Argumenten überzeugen können.
Ich freue mich aber auch, falls ich hier auf Menschen treffen sollte, deren Gedanken in eine ähnliche Richtung der meinen gehen, weil es ganz einfach ein gutes Gefühl ist, im Denken nicht allein zu sein...