Die Schule meiner Tochter...
Vermutlich ist es müßig, darüber zu reden/schreiben. Vielleicht sogar sinnlos, aber es geht mir nicht aus dem Kopf.
Als ich meine Tochter heute in die Ferienbetreuung ihrer Schule brachte, wurde ich von der leitenden Betreuerin (die wirklich immer sehr nett war bisher, wobei ich sagen muss, dass meine Tochter erst vor wenigen Wochen an diese Schule gewechselt hat)gebeten, mitzukommen, weil sie mit mir reden wolle.
Ich hatte ja schon so eine dumpfe Ahnung, aber wollte daran nicht so recht glauben.
Im Endeffekt war es dann aber doch so, dass sie mich, sehr freundlich und lieb wohl, aber eben dennoch gebeten hat, im Moment erstmal mehr an mein Kind zu denken als an mich und dass es schwierig sei, wenn meine Freundin und ich unsere Beziehung so zur Schau stellen würden (Wir kommen und gehen Arm in Arm, das war es auch schon).
Sie hat es mir ja nicht verboten, aber das "denken sie an ihr Kind"-Argument ist ja nahezu magisch bei Müttern wie mir.
Sie begründete damit, dass das Problem die anderen Kinder seien, und dass es nun erstmal wichtig wäre, dass meine Tochter dort gut angenommen wird. Ausserdem wäre es auch möglich, dass Eltern sich beschweren, schließlich könne man ja schon fast von einem sozialen Brennpunkt sprechen und da wäre die Toleranz halt sehr niedrig und so.
Sie meinte auch noch, dass sie überhaupt kein Problem damit habe, aber dass es eben viele dumme bzw intolerante Menschen gäbe und es doch schade wäre, wenn meine Tochter das dann auszubaden habe.
Ich hab erstmal nur genickt und gesagt, dass sich da schon ein Weg finden wird, war aber auch einfach zu baff in dem Moment, da ich so halt noch nicht damit konfrontiert wurde und ich allein da stand, denn meine Freundin musste draussen warten.
Sie hat darauf weit weniger überrascht reagiert als ich (sie steht aber auch schon weit länger zu sich als ich) und zuckte nur mit den Schultern, meinend, dass sie das erwartet habe und ihr das nicht neu sei.
Gut..
Mag sein, dass ich mich daran gewöhnen muss, werd ich vielleicht sogar. Aber es hat weh getan.
Und das nagt gerade an mir.
Ich will mich nicht wie ein erwischter Teenager von meiner Freundin distanzieren, wenn wir das Schulgelände betreten. Und was ist mit Schulfesten etc?
Ich will auch nicht, dass meine Tochter vermittelt bekommt, dass die Beziehung, die ich führe, etwas ist, das versteckt werden muss. Natürlich will ich aber auch nicht, dass sie unter irgendwas, das meinetwegen passiert zu leiden hat.
Naja...
ich musste das hier einfach mal loswerden
Danke fürs zulesen
Als ich meine Tochter heute in die Ferienbetreuung ihrer Schule brachte, wurde ich von der leitenden Betreuerin (die wirklich immer sehr nett war bisher, wobei ich sagen muss, dass meine Tochter erst vor wenigen Wochen an diese Schule gewechselt hat)gebeten, mitzukommen, weil sie mit mir reden wolle.
Ich hatte ja schon so eine dumpfe Ahnung, aber wollte daran nicht so recht glauben.
Im Endeffekt war es dann aber doch so, dass sie mich, sehr freundlich und lieb wohl, aber eben dennoch gebeten hat, im Moment erstmal mehr an mein Kind zu denken als an mich und dass es schwierig sei, wenn meine Freundin und ich unsere Beziehung so zur Schau stellen würden (Wir kommen und gehen Arm in Arm, das war es auch schon).
Sie hat es mir ja nicht verboten, aber das "denken sie an ihr Kind"-Argument ist ja nahezu magisch bei Müttern wie mir.
Sie begründete damit, dass das Problem die anderen Kinder seien, und dass es nun erstmal wichtig wäre, dass meine Tochter dort gut angenommen wird. Ausserdem wäre es auch möglich, dass Eltern sich beschweren, schließlich könne man ja schon fast von einem sozialen Brennpunkt sprechen und da wäre die Toleranz halt sehr niedrig und so.
Sie meinte auch noch, dass sie überhaupt kein Problem damit habe, aber dass es eben viele dumme bzw intolerante Menschen gäbe und es doch schade wäre, wenn meine Tochter das dann auszubaden habe.
Ich hab erstmal nur genickt und gesagt, dass sich da schon ein Weg finden wird, war aber auch einfach zu baff in dem Moment, da ich so halt noch nicht damit konfrontiert wurde und ich allein da stand, denn meine Freundin musste draussen warten.
Sie hat darauf weit weniger überrascht reagiert als ich (sie steht aber auch schon weit länger zu sich als ich) und zuckte nur mit den Schultern, meinend, dass sie das erwartet habe und ihr das nicht neu sei.
Gut..
Mag sein, dass ich mich daran gewöhnen muss, werd ich vielleicht sogar. Aber es hat weh getan.
Und das nagt gerade an mir.
Ich will mich nicht wie ein erwischter Teenager von meiner Freundin distanzieren, wenn wir das Schulgelände betreten. Und was ist mit Schulfesten etc?
Ich will auch nicht, dass meine Tochter vermittelt bekommt, dass die Beziehung, die ich führe, etwas ist, das versteckt werden muss. Natürlich will ich aber auch nicht, dass sie unter irgendwas, das meinetwegen passiert zu leiden hat.
Naja...
ich musste das hier einfach mal loswerden
Danke fürs zulesen