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Forum » Die Lounge » Thread

Die schwule Welt über "unsereins".. x)

03.05.2011 17:31
HiddenNickname
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Nehmts jetzt nicht zu ernst, ich hab nicht vor, mit dem Thread hier irgendwelche Abgründe zu schaffen..

also, uffgepasst:

"Ab und zu treten interessierte Homosexuelle mit Sachfragen zur Homosexualität an mich heran. Bislang war ich damit vollkommen überfordert, denn genauso wenig wie ein Mensch, der sich regelmäßig eines gesunden Stuhlgangs erfreut ein Experte in Sachen Verdauung ist, qualifiziert mich mein Schwulsein kompetent zu Fragen der Homosexualität Auskunft zu geben.

Dies soll sich ab heute ändern und ich möchte eine erste kurze Abhandlung zur Ungeeignetheit des Begriffs Homosexualität hier bei GR (Gayromeo) veröffentlichen. Kritische Kommentare und Ergänzungen sind in guter akademischer Tradition selbstverständlich nicht gerne gesehen.

Die Grenze zwischen Schwulen und Lesben ist mit Kajal gezogen.

Während Lesben grundsätzlich einen tiefen Hass auf alle Männer empfinden, misst der Schwule Frauen eigentlich keine nennenswerte Bedeutung bei. Eine Ausnahme hiervon bildet lediglich die eigene (zumeist stark übergewichtige) beste Freundin des Schwulen. In diesem Fall (aber wirklich nur in diesem) ist der Schwule im Stande, Fettpölsterchen zu ignorieren.

Auch das Gewicht von Lesben liegt häufig weit oberhalb dessen, was Ärzte als "gesundheitlich unbedenklich einstufen. Dennoch kommt es so gut wie nie dazu, dass eine Lesbe die beste Freundin eines Schwulen wird. Hierfür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe.

Zunächst handelt es sich um die bereits oben angesprochene Abscheu der Lesbe vor jedem Mann. Prinzipiell könnte sie eine Ausnahme bei den Schwulen machen, die aufgrund ihres Aussehens und Habitus nicht als Mann im eigentlichen Sinne gelten können. Jedoch unterscheidet die Lesbe hierbei - zu Unrecht, wie der Autor findet - nicht.

Die zweite Ursache findet ihre Wurzeln in der lesbischen Ablehnung von Haarpflegeprodukten jeglicher Art. Der Anblick von splissigem, schuppendem, trockenem, oder fettigem Haar jedoch, löst bei Schwulen stets eine - in einer existenziellen Ansteckungsangst begründete - Fluchtreaktion aus.

Man erkennt, dass es sich bei Schwulen und Lesben um zwei gänzlich unvereinbarende Gruppen handelt. Der Versuch, beide durch den Begriff "Homosexuelle" über einen Kamm zu scheren greift daher komplett daneben und ist irreführend.

Die schädlichen Auswirkungen dieser ungeeigneten Vereinfachung erkennt man beim Betreten von sogenannten Homo-Clubs: Im Prinzip erscheint jedem halbwegs verständigen Menschen die Vorstellung von einträchtig miteinander feiernden Schwulen und Lesben gänzlich absurd. Dennoch gibt es Clubs, welche Schwule wie auch Lesben gleichermaßen einladen.

Offenkundig wird die Unerwünschtheit der Durchmischung dadurch, dass sich die Lesben in derartigen Clubs stets in einer Ecke zusammenrotten wie Wasserbüffel, deren einziges Ziel ist, ihre Jungen vor Angreifern zu schützen. Dieses Verhalten ist natürlich gänzlich überflüssig, denn in der Lesbenecke gibt es rein gar nichts, was Schwule haben wollen würden. (Eine Ausnahme hiervon bildet die Möglichkeit, dass die Lesben eine Theke, an der alkoholische Süßgetränke ausgeschenkt werden, umzingeln und blockieren. Generell vom Schwulen ungern gesehen ist der Umstand, dass die Lesben die kostbare Tanzfläche besetzen, die er eigentlich schon gerne zur Selbstdarstellung nutzen würde.)

Grundsätzlich genügt der der Lesbe angeborene, in höchstem Maße bedrohlich wirkende Blick, jeden Schwulen aus der Lesbenecke fern zu halten. Trotzdem geschieht es ab und an, dass ein unachtsamer Schwuler versehentlich in die Lesbenecke gerät, weil er - getreu seiner Prägung - Frauen völlig ignoriert, oder aber die Lesben im Flackern der Tanzbeleuchtung für maskuline Schwule gehalten hat.

Spätestens beim Eintreffen in der Gefahrenzone wird jedoch jeder Schwule sofort seinen Fehler erkennen, da in der Lesbenecke kein, oder bestenfalls 8x4-Deodorant benutzt wird. Es gibt in dieser Situation für den Schwulen einige Verhaltensregeln zu berücksichtigen:

- Den Ernst der Lage anerkennen - jetzt ist nicht der Moment für Scherze oder Leichtsinn!
- Augenkontakt vermeiden - es ist der Schwule, der den Fehler begangen hat, Hochmut wäre völlig unangebracht.
- Auf keinen Fall Fotos machen - die Lesben würden sich durch das Blitzlich unmittelbar provoziert fühlen und angreifen.
- Den wettbewerbwichtigsten Körperteil (oft Gesicht, oder Penis) schützend bedecken
- Den Blick vor die Füße auf den Boden richten - jetzt zu straucheln und zu stürzen wäre absolut fatal.
- Die Lesbenecke zielstrebig und so schnell wie möglich verlassen.

Auch ein Lächeln (keinesfalls zu verwechseln mit dem schwulen Dauergrinsen), was im Alltag ja häufig noch geeignet ist, Symphatie zu wecken, kann die geschilderte Lage nicht entschärfen. DIe empfohlene Strategie verspricht nachgewiesenermaßen die besten Überlebenschancen.

Weiterführende Studien sollen sich der bislang ungeklärten Frage widmen, woher die Ablehnung von Haarpflegeprodukten unter Lesben rührt. Da ich als Schwuler jedoch - aus den oben geschilderten Gründen - keinen Zugang zu Lesben habe und auch in akademischen Kreisen noch nie Lesben gesehen wurden, könnte es sein, dass dieses Rätsel niemals durch seriöse Forschungsarbeit gelüftet weden wird."

Bitteschön.. Ich bin gespannt auf eure Reaktion. x)


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09.05.2011 20:29
08.05.2011 23:57
03.05.2011 17:45

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