Dilemma/Gedankenaustausch/Umzu g
Hallo,
ich befinde mich momentan in einem Entscheidungsdilemma und möchte gerne mal meine Gedanken preisgeben.
Mir ist auch bewusst, dass ich diese Entscheidung selbst treffen muss und mir keiner diese Bürde abnehmen kann - also bitte keine Antworten dahingehend.
Nichtsdestotrotz würde ich mich über eure Erfahrungen dahingehend freuen (und ja mir ist auch bewusst, dass eure Erfahrungen nicht automatisch auch meine sein werden), aber ein bisschen Gedankenaustausch würde mir im jetzigen Status meiner Entscheidungsfindung gut tun, da ich alleine nicht mehr weiter komme.
Das Dilemma:
Ich bin nach der Ausbildung zur Krankenpflegerin nach Würzburg gezogen, weil ich in räumlicher Nähe zu meiner Heimat keine guten Aussichten hatte und Würzburg auch nicht weit entfernt ist.
In den 6 Jahren in Würzburg habe ich auch viele Menschen kennengelernt, habe mich eingelebt, die Stadt lieben gelernt. Viele meiner Bekanntschaften/Freundschaften haben sich mit der Zeit als nicht so eng herausgestellt und viele sind berufsbedingt auch weggezogen. Nun habe ich nur noch 2-3 wirklich enge Freunde in der Stadt. Und obwohl mir die Stadt sehr gut gefällt und auch die Umgebung, frage ich mich ständig, ob ich nicht in einer anderen Stadt einen Neuanfang wagen soll. Ich hatte vor 3 Jahren schon einmal mit dem Gedanken gespielt umzuziehen, es aber nicht getan. Immerhin hatte ich hier eine Wohnung, Freunde etc. Also warum umziehen?
Aber seit ein paar Wochen plagt mich wieder der Gedanke etwas zu verpassen. Eine Frau zu verpassen. Ich habe bisher mit Frauen kein Glück gehabt. Die "Richtige" war nie dabei. Würzburg ist nun aber auch nicht die größte Stadt und da frage ich mich, ob ich vllt mal in Richtung Frankfurt ziehen sollte. Durch die drei Städte muss dort doch mehr los sein. Und Freunde findet man überall. Familie habe ich in Würzburg nicht und Frankfurt wäre auch nur ein bisschen weiter von meiner Familie entfernt. Daher sollte das kein Kriterium sein.
Sollte man jedoch auf der Suche nach dem Glück umziehen? Das kommt mir nicht richtig vor, schließlich hängt das Glück nicht von einer Beziehung ab und irgendwie habe ich mich in Würzburg auch gut eingelebt. Aber warum dann der Gedanke? Sollte ich hier bleiben und aufhören nach dem "Glück"/ einer Frau zu suchen und einfach das Leben genießen?
Manchmal habe ich das Gefühl das Leben zieht an mir vorbei und ich schaue zu. Daher evtl der Drang nach Veränderung. Aber erzwingen kann ich es auch nicht - zumindest nicht eine Partnerin zu finden. Außerdem habe ich Zweifel, ob mir Frankfurt überhaupt gefällt. Die Größe, wenig Natur etc.
Umgekehrt sagt man immer: Den Mutigen gehört die Welt oder man bereut immer das, was man nicht getan hat.
Also doch den Neuanfang wagen? In meinem Beruf finde ich überall einen Job, das ist schonmal kein Problem.
Aber wenn es mir dort nicht gefällt und ich wieder zurück ziehe, dann komme ich nie zur Ruhe. Außerdem komme ich beruflich auch nicht weiter, wenn ich immer meinen Arbeitgeber wechsele und auch dort bei Null anfangen und mich erst beweisen muss.
Ich hoffe ihr habt Verständnis für mein Dilemma. War von euch vielleicht schon jemand in so einer Situation und wie seid ihr damit umgegangen?
ich befinde mich momentan in einem Entscheidungsdilemma und möchte gerne mal meine Gedanken preisgeben.
Mir ist auch bewusst, dass ich diese Entscheidung selbst treffen muss und mir keiner diese Bürde abnehmen kann - also bitte keine Antworten dahingehend.
Nichtsdestotrotz würde ich mich über eure Erfahrungen dahingehend freuen (und ja mir ist auch bewusst, dass eure Erfahrungen nicht automatisch auch meine sein werden), aber ein bisschen Gedankenaustausch würde mir im jetzigen Status meiner Entscheidungsfindung gut tun, da ich alleine nicht mehr weiter komme.
Das Dilemma:
Ich bin nach der Ausbildung zur Krankenpflegerin nach Würzburg gezogen, weil ich in räumlicher Nähe zu meiner Heimat keine guten Aussichten hatte und Würzburg auch nicht weit entfernt ist.
In den 6 Jahren in Würzburg habe ich auch viele Menschen kennengelernt, habe mich eingelebt, die Stadt lieben gelernt. Viele meiner Bekanntschaften/Freundschaften haben sich mit der Zeit als nicht so eng herausgestellt und viele sind berufsbedingt auch weggezogen. Nun habe ich nur noch 2-3 wirklich enge Freunde in der Stadt. Und obwohl mir die Stadt sehr gut gefällt und auch die Umgebung, frage ich mich ständig, ob ich nicht in einer anderen Stadt einen Neuanfang wagen soll. Ich hatte vor 3 Jahren schon einmal mit dem Gedanken gespielt umzuziehen, es aber nicht getan. Immerhin hatte ich hier eine Wohnung, Freunde etc. Also warum umziehen?
Aber seit ein paar Wochen plagt mich wieder der Gedanke etwas zu verpassen. Eine Frau zu verpassen. Ich habe bisher mit Frauen kein Glück gehabt. Die "Richtige" war nie dabei. Würzburg ist nun aber auch nicht die größte Stadt und da frage ich mich, ob ich vllt mal in Richtung Frankfurt ziehen sollte. Durch die drei Städte muss dort doch mehr los sein. Und Freunde findet man überall. Familie habe ich in Würzburg nicht und Frankfurt wäre auch nur ein bisschen weiter von meiner Familie entfernt. Daher sollte das kein Kriterium sein.
Sollte man jedoch auf der Suche nach dem Glück umziehen? Das kommt mir nicht richtig vor, schließlich hängt das Glück nicht von einer Beziehung ab und irgendwie habe ich mich in Würzburg auch gut eingelebt. Aber warum dann der Gedanke? Sollte ich hier bleiben und aufhören nach dem "Glück"/ einer Frau zu suchen und einfach das Leben genießen?
Manchmal habe ich das Gefühl das Leben zieht an mir vorbei und ich schaue zu. Daher evtl der Drang nach Veränderung. Aber erzwingen kann ich es auch nicht - zumindest nicht eine Partnerin zu finden. Außerdem habe ich Zweifel, ob mir Frankfurt überhaupt gefällt. Die Größe, wenig Natur etc.
Umgekehrt sagt man immer: Den Mutigen gehört die Welt oder man bereut immer das, was man nicht getan hat.
Also doch den Neuanfang wagen? In meinem Beruf finde ich überall einen Job, das ist schonmal kein Problem.
Aber wenn es mir dort nicht gefällt und ich wieder zurück ziehe, dann komme ich nie zur Ruhe. Außerdem komme ich beruflich auch nicht weiter, wenn ich immer meinen Arbeitgeber wechsele und auch dort bei Null anfangen und mich erst beweisen muss.
Ich hoffe ihr habt Verständnis für mein Dilemma. War von euch vielleicht schon jemand in so einer Situation und wie seid ihr damit umgegangen?