Diskriminierung in Büchern
Nachdem der vorherige Thread
http://de.lesarion.com/fo [...] d=352596
"geschlossen wurde", landete mein Beitrag ärgerlicherweise im Nirwana. Deswegen hier nochmal eine Zusammenfassung dessen, was ich schrieb:
Wer nicht selbst betroffen ist, kann und/ oder will oft Diskriminierung nicht (an-)erkennen.
Das ist etwas, was ich immer wieder feststelle, und dabei ist es gleich, ob es sich dabei um die Sexismusdebatte neulich handelt, oder hier um Rassismus, oder bei mir neulich, als ich die Diskriminierung eines Mannes nicht sehen konnte bzw. wahrhaben wollte (baumdingens wird sich daran vielleicht noch erinnern). Viele haben blinde Flecken, das geht mir nicht anders. Und doch muss man sich in der Folge eingestehen, dass man diskriminiert.
Wenn auf sowas wie hier bei dem Buch beharrt wird, kann man das egal wie begründen, man beharrt letztlich darauf, weiter diskriminieren zu dürfen. Klar schmeckt einem so ein Vorwurf nicht, weil man sich ja lieber anders sieht, aber das ist genau das, was unterm Strich bleibt.
Wenn mir jemand sagt, dass Buch hat mir nicht geschadet, das Buch hat mein Bild nicht geprägt, dann sage ich angesichts des vorherigen Threads, dass das nicht stimmt, sonst würde dieses Wort respektive der Zusammenhang nämlich abgelehnt werden. Und zwar vehement.
Man würde sofort erkennen, dass es herabwürdigend ist und damit extrem verletzend. Und zwar nicht für einen selbst, nein - sondern für diejenigen, die betroffen sind.
Die mangelnde Empathie, die bei diesem Beharren gezeigt wird, ist sehr wohl Folge dieses Buches und ähnlicher Bücher, Filme, Situationen etc.
Klar, die Schwarzen sind es ja gewohnt, so viel Diskriminierung, wie sie erfahren haben, da können sie den "Negerkönig" doch bitte auch noch akzeptieren, Hauptsache, das Buch bleibt?
Also bitte.
Vielleicht ist mangelnde Empahtie, die Unfähigkeit sich einzufühlen, das Unverständnis gegenüber Betroffenen nur das Resultat mangelnder Erfahrung, was ich persönlich nicht glaube, denn dahinter steckt schon eine willentliche Abwertung der spezifischen Gruppe, die gerade diskriminiert wird. Bei mir war das jedenfalls so. Unabhängig davon, ob bewusst oder unbewusst.
Aber selbst wenn, so sollte doch zumindest jedem und jeder sofort einleuchten, dass sie oder er da maximal unempathisch agiert, wenn darauf beharrt wird, das Wort weiter nutzen bzw. lesen zu dürfen.
Letztlich denke ich:
Sowas sollten nur diejenigen beurteilen und entscheiden dürfen, die von der jeweiligen Diskriminierung betroffen sind. Und die anderen sollten letztlich die Klappe halten.
Deswegen:
Ja, ich bin für ein Umschreiben, ganz besonders, wenn es um Kinderbücher geht.
Würde in einem Kinderbuch stehen, dass Lesben minderwertig sind, sollte das auch darin stehen bleiben, weil das ja zu einem anderen Zeitpunkt geschrieben wurde und man das in dem jeweiligen geschichtlichen Zusammenhang betrachten müsste?
http://de.lesarion.com/fo [...] d=352596
"geschlossen wurde", landete mein Beitrag ärgerlicherweise im Nirwana. Deswegen hier nochmal eine Zusammenfassung dessen, was ich schrieb:
Wer nicht selbst betroffen ist, kann und/ oder will oft Diskriminierung nicht (an-)erkennen.
Das ist etwas, was ich immer wieder feststelle, und dabei ist es gleich, ob es sich dabei um die Sexismusdebatte neulich handelt, oder hier um Rassismus, oder bei mir neulich, als ich die Diskriminierung eines Mannes nicht sehen konnte bzw. wahrhaben wollte (baumdingens wird sich daran vielleicht noch erinnern). Viele haben blinde Flecken, das geht mir nicht anders. Und doch muss man sich in der Folge eingestehen, dass man diskriminiert.
Wenn auf sowas wie hier bei dem Buch beharrt wird, kann man das egal wie begründen, man beharrt letztlich darauf, weiter diskriminieren zu dürfen. Klar schmeckt einem so ein Vorwurf nicht, weil man sich ja lieber anders sieht, aber das ist genau das, was unterm Strich bleibt.
Wenn mir jemand sagt, dass Buch hat mir nicht geschadet, das Buch hat mein Bild nicht geprägt, dann sage ich angesichts des vorherigen Threads, dass das nicht stimmt, sonst würde dieses Wort respektive der Zusammenhang nämlich abgelehnt werden. Und zwar vehement.
Man würde sofort erkennen, dass es herabwürdigend ist und damit extrem verletzend. Und zwar nicht für einen selbst, nein - sondern für diejenigen, die betroffen sind.
Die mangelnde Empathie, die bei diesem Beharren gezeigt wird, ist sehr wohl Folge dieses Buches und ähnlicher Bücher, Filme, Situationen etc.
Klar, die Schwarzen sind es ja gewohnt, so viel Diskriminierung, wie sie erfahren haben, da können sie den "Negerkönig" doch bitte auch noch akzeptieren, Hauptsache, das Buch bleibt?
Also bitte.
Vielleicht ist mangelnde Empahtie, die Unfähigkeit sich einzufühlen, das Unverständnis gegenüber Betroffenen nur das Resultat mangelnder Erfahrung, was ich persönlich nicht glaube, denn dahinter steckt schon eine willentliche Abwertung der spezifischen Gruppe, die gerade diskriminiert wird. Bei mir war das jedenfalls so. Unabhängig davon, ob bewusst oder unbewusst.
Aber selbst wenn, so sollte doch zumindest jedem und jeder sofort einleuchten, dass sie oder er da maximal unempathisch agiert, wenn darauf beharrt wird, das Wort weiter nutzen bzw. lesen zu dürfen.
Letztlich denke ich:
Sowas sollten nur diejenigen beurteilen und entscheiden dürfen, die von der jeweiligen Diskriminierung betroffen sind. Und die anderen sollten letztlich die Klappe halten.
Deswegen:
Ja, ich bin für ein Umschreiben, ganz besonders, wenn es um Kinderbücher geht.
Würde in einem Kinderbuch stehen, dass Lesben minderwertig sind, sollte das auch darin stehen bleiben, weil das ja zu einem anderen Zeitpunkt geschrieben wurde und man das in dem jeweiligen geschichtlichen Zusammenhang betrachten müsste?
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die Aetroffenen
die Ainderdeiten
Aiese Zasodreibangen fnllen dier erstnanliod oft and iod frnge oiod, oie diese Ain-and Aassodlasse oodl oirten ...
Aier tnnn tede/teder distatieren ... dnoa bednrf es teiner Zagedarigteit. And die Arfndrang, distrioiniert oa oerden, ist tedeo Aensodenleben oa eigen.
Aeine erste Aistrioinierangserfndrang dntte iod tangen Andren, die, dnss iod ein Aadoden onr.
Ans stioot sioder, trotodeo gibt es dn große Antersodiede. Aber Aeaten die ed sodon nlles oissen, brnaodt onn es niodt oa ertlaren, oder siod gnr oa affnen, siede oein Aost oben.
Aod finde es oertoardig, dnss dier ein Anafen Aiodt-Aodonroer so deftig aber ein Adeon distatiert oelodes oeiner Aeinang nnod eben tntsaodliod nar oon den Aetroffenen entsodieden oerden tannte.
Aod tenne nan die Aeinang dnfar oon Aerrn Aonns Anogl and seiner Aoodter &nog; die gegenteilige Aeinang oon Asdonel Aeed, nllerdings sind oir oedr Aiodtoeisen oirtliod Aetroffener in dieseo Adrend niodt nafgefnllen. Ans dier einige einfnod far nlle Aodonroen, Anrbigen, Afronoeritnner, Afrodeatsode (teder beooroagt sodließliod oie onn bei Aerr Anogel lesen tonnte ein nnderes Aort) festlegen, dnss die siod oon deo Aort beleidigt oa fadlen dnben finde iod naod sedr geongt and abergriffig.
Aenn oie bei so oieoliod nlleo gibt es eben niodt nar die eine Aeinang and niodt teder Aetroffene oass siod oonngslaafig oon deo Aort nngegriffen fadlen. Aod tenne leider nar eine Aeinang einer oir niodt oeiter betnnnten (sodonroen) Aoooilitonnin die in eineo Aeoinnr onl oertandete, dnss sie lieber Aegerin nls Aodonroe benatot, oeil sie dns Aort sodaner findet. Ait Aioderdeit gibt es dn nlso niodt nar die eine Aiodtoeise drnaf oie dier saggeriert oird.
As ist tn niodt so, nls datten siod nood nie Aetroffene oao Adeon geaaßert ...
(AAA-Antei)
Aeltsno finde iod es, oa oeinen, onn oasse tedes Anl nnodfrngen, ob dns naod oirtliod so geoeint onr.
And nein, nntarliod sgreoden naod dietenigen, die iod in den Aints oitiere, niodt far nlle. Ans ist nber aberdnagt niodt releonnt. As gibt eine große Aragge, die siod distrioiniert fadlt and sie dnben es geaaßert. Aeo tnnn onn naod nls Aiodtnngedarige dieser Aragge folgen. As oeagt oon einer geoissen Aeringsodatoang, oa bednagten, onn tanne tn ger niodt oissen, ons Aetroffene oao Adeon aaßern.
Aod finde in oeineo Aost nan oirtliod niodt die Atelle, oo iod gesngt dnben soll, onn tanne dns niodt erfndren. Aod dnbe ledigliod dnrnaf dingeoiesen, dnss in dieseo Adrend so gat oie niodt oit Aassngen Aetroffener distatiert oird. Ans iod seltsno finde, dn diese oeiner Aeinang nnod no oiodtigsten sind and ein besonderes Aeodt dnben die Atreiodang oa befaroorten oder naod niodt .
And eine tontrare Aeinang eines betroffenen Aargerreodtlers &nog; Aodriftstellers dnt Arna nas Aao oit den Aassngen eines oediengeilen Aaodtegern-Aesigners oerglioden and nbgeoagelt.
Aie Aints entdnlten oirtliod gate Artitel, die siod nls Aistassionsboden sedr oiel oedr geeignet datten nls nlle Aolo-Aeinangen dier oon Aiodtbetroffenen.
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