Drohende Verschärfung des homophoben Strafrec
Drohende Verschärfung des homophoben Strafrechts in Nigeria Protestbriefe an die nigerianische Botschaft Der nigerianische Senat hat am 29.11.2011 die sog. "Same Gender Marriage Prohibition Bill" verabschiedet. Dieses Gesetz sieht vor, dass Personen, die eine gleichgeschlechtliche Ehe oder Partnerschaft eingehen, mit einer Haftstrafe von 14 Jahren belegt werden.
Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, dass jede Person, die Homosexuellen-Clubs, Gesellschaften oder Organisationen registriert, unterhält oder unterstützt oder eine gleichgeschlechtliche Zuneigung zur Schau stellt, ein Verbrechen begeht, das mit eine Haftstrafe von zehn Jahren geahndet wird.
Das Gesetz, das noch vom Repräsentantenhaus verabschiedet und vom Staatspräsidenten unterzeichnet werden muss, verletzt elementare Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) festgelegt sind, den auch Nigeria unterzeichnet hat.
Wir haben den Bundesaußenminister heute gebeten, gegenüber den nigerianischen Behörden auf die Einhaltung bestehender Verträge zu dringen, gegen das homophobe Vorhaben Protest einzulegen und den nigerianischen Kolleginnen und Kollegen deutlich zu machen, dass die sexuelle Identität ein Menschenrecht ist und selbstverständlich auch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender Anspruch auf die Gewährung der Menschenrechte haben.
Wir rufen dazu auf, wegen des Gesetzesvorhabens Protestbriefe an die nigerianische Botschaft zu schicken. Ein Musterbrief findet sich hier
(Link:
http://www.hirschfeld-edd [...] ca67ac32
).
Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Postfach 10 34 14
50474 Köln
T. (0221) 9259610
klaus.jetz@hirschfeld-eddy-sti ftung.de (Link:
klaus.jetz@hirschfeld-eddy-sti ftung.de ) www.hirschfeld-eddy-stiftung.d e (Link:
http://www.hirschfeld-edd [...] 113f16ca )
Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, dass jede Person, die Homosexuellen-Clubs, Gesellschaften oder Organisationen registriert, unterhält oder unterstützt oder eine gleichgeschlechtliche Zuneigung zur Schau stellt, ein Verbrechen begeht, das mit eine Haftstrafe von zehn Jahren geahndet wird.
Das Gesetz, das noch vom Repräsentantenhaus verabschiedet und vom Staatspräsidenten unterzeichnet werden muss, verletzt elementare Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) festgelegt sind, den auch Nigeria unterzeichnet hat.
Wir haben den Bundesaußenminister heute gebeten, gegenüber den nigerianischen Behörden auf die Einhaltung bestehender Verträge zu dringen, gegen das homophobe Vorhaben Protest einzulegen und den nigerianischen Kolleginnen und Kollegen deutlich zu machen, dass die sexuelle Identität ein Menschenrecht ist und selbstverständlich auch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender Anspruch auf die Gewährung der Menschenrechte haben.
Wir rufen dazu auf, wegen des Gesetzesvorhabens Protestbriefe an die nigerianische Botschaft zu schicken. Ein Musterbrief findet sich hier
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