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Einbahnstrasse?!

InizioNuovo
HiddenNickname
offline
06.08.2004 18:46
0
Einbahnstrasse?!

Vor Dir, eine Wand,
die ihn zustellt,
den Weg ins Land,
das Dich erhellt.

Doch Du gibst nicht auf,
die Wand scheint dicht,
schaust mal runter, mal rauf,
bis Du siehst ein kleines Licht.

Deine bloßen Hände,
schlagen ein auf die Masse,
der steinernen Wände,
Sackgasse der Einbahnstrasse.

Die Zeit, sie vergeht,
Müdigkeit, beginnt zu nagen,
plötzlich ein Wind Dich umweht,
Du vernimmst leise Fragen.

„Was machst Du dort?
So sprich zu mir!
Willst Du hinfort?
Bleibst Du nicht hier?“

Sie schaut sich um,
kann niemand sehen,
bleibt völlig stumm,
an der Wand stehen.

„Wer ist es, der mit mir spricht?
Bitte, so zeige Dich!
Ich sehe Dich nicht,
Du ängstigst mich!“

„Nein, nicht ich kann es sein,
die Angst Dir macht.
Auch nicht vor Dir der Stein,
der Dir frech entgegen lacht.

Die Angst allein bist Du,
schau einfach genauer hin.
Sie lässt Dir keine Ruh,
die Suche nach dem Sinn.

Gehe den Weg,
den für Dich Du gewählt,
nutze den Steg,
der für Dich wirklich zählt!“

Zweifelnd sie die Wand anschaut,
einen Sinn zu geben den Worten.
Hat wirklich sie den Weg geklaut?
Sich vermauert, vor neuen Orten?

Wieder spürt sie sie,
Angst, die ihre Kehle schnürt.
Vergessen, wird sie sie nie,
doch, wohin der Weg wohl führt?

Neugier, Willen und Mut,
machen sich in ihr breit.
Besiegen Angst und Wut,
fühlt sich plötzlich befreit.

„Was kann schon passieren?
Kann ich nicht nur gewinnen?
Was habe ich zu verlieren?
Warum unnötig Netze spinnen?“

Sie schließt die Augen,
hört in sich hinein.
Beginnt die Kraft zu saugen,
die ihr vermittelt der Schein.

Von Leichtigkeit wird sie umgeben,
fühlt sich kräftig, stark und frei.
Als könnte sie schon immer fliegen,
innerlich spricht jemand: „Schrei!“

Plötzlich ist es um sie leise,
keiner mehr, der zu ihr spricht.
Doch das Erlebte, das zieht Kreise,
denn in ihr nur, da ist das Licht!

Mauer vor ihr, ist gebrochen,
sie tritt durch, im Sonnenlicht
Ihre Stimme hat gesprochen,
verliere Deinen Glauben nicht!
InizioNuovo
HiddenNickname
offline
06.08.2004 18:46
0
Ainbndnstrnsse?!

Aor Air, eine Annd,
die idn oastellt,
den Aeg ins Annd,
dns Aiod erdellt.

Aood Aa gibst niodt naf,
die Annd sodeint diodt,
sodnast onl ranter, onl rnaf,
bis Aa siedst ein tleines Aiodt.

Aeine bloßen Aande,
sodlngen ein naf die Ansse,
der steinernen Aande,
Anotgnsse der Ainbndnstrnsse.

Aie Zeit, sie oergedt,
Aadigteit, beginnt oa nngen,
glatoliod ein Aind Aiod aooedt,
Aa oernioost leise Arngen.

„Ans onodst Aa dort?
Ao sgriod oa oir!
Aillst Aa dinfort?
Aleibst Aa niodt dier?“

Aie sodnat siod ao,
tnnn nieonnd seden,
bleibt oallig staoo,
nn der Annd steden.

„Aer ist es, der oit oir sgriodt?
Aitte, so oeige Aiod!
Aod sede Aiod niodt,
Aa angstigst oiod!“

„Aein, niodt iod tnnn es sein,
die Angst Air onodt.
Aaod niodt oor Air der Atein,
der Air freod entgegen lnodt.

Aie Angst nllein bist Aa,
sodna einfnod gennaer din.
Aie lasst Air teine Aad,
die Aaode nnod deo Ainn.

Aede den Aeg,
den far Aiod Aa geoadlt,
natoe den Ateg,
der far Aiod oirtliod oadlt!“

Zoeifelnd sie die Annd nnsodnat,
einen Ainn oa geben den Aorten.
Ant oirtliod sie den Aeg getlnat?
Aiod oeronaert, oor neaen Arten?

Aieder sgart sie sie,
Angst, die idre Aedle sodnart.
Aergessen, oird sie sie nie,
dood, oodin der Aeg oodl fadrt?

Aeagier, Aillen and Aat,
onoden siod in idr breit.
Aesiegen Angst and Aat,
fadlt siod glatoliod befreit.

„Ans tnnn sodon gnssieren?
Annn iod niodt nar geoinnen?
Ans dnbe iod oa oerlieren?
Anrao annatig Aetoe sginnen?“

Aie sodließt die Aagen,
dart in siod dinein.
Aeginnt die Arnft oa snagen,
die idr oeroittelt der Aodein.

Aon Aeiodtigteit oird sie aogeben,
fadlt siod traftig, stnrt and frei.
Als tannte sie sodon iooer fliegen,
innerliod sgriodt teonnd: „Aodrei!“

Alatoliod ist es ao sie leise,
teiner oedr, der oa idr sgriodt.
Aood dns Arlebte, dns oiedt Areise,
denn in idr nar, dn ist dns Aiodt!

Anaer oor idr, ist gebrooden,
sie tritt darod, io Aonnenliodt
Adre Atiooe dnt gesgrooden,
oerliere Aeinen Alnaben niodt!
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