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Einfach Leben

Ditschi82
HiddenNickname
offline
24.04.2003 22:21
0
Nachdem mich jemand drauf hingewiesen hat,dass meine Mail hier besser aufgehoben ist, dachte ich mir, ich stell sie hier einfach auch noch rein.
Smile.

So Ladies,

heute ist ein Tag, wie er im Kalender steht. Ein schlauer Spruch und doch schafft man es nicht ihn an Tagen wie diesen umzusetzen. Ich habe mich gefragt, wem ich wohl jetzt schreiben könnte und da es in meinem Leben momentan niemanden gibt, der mir sonderlich nahe steht,
dachte ich mir, ich schreib einfach was für alle Welt:

Ich geniese gerade das wunderschöne Wetter, hock mit dem Laptop auf dem Balkon, die Sonne scheint mir ins Gesicht, der Wind weht mir um die Ohren und im Hintergrund läuft
meine Musik.

Was gibt es schöneres als Zeit mit sich zu verbringen, tun und lassen zu können was man möchte? Also, ein Tag mit einem Lächeln im Herzen. Kein Stress, keine Hecktig, niemand der einem Vorschriften macht.

In meinem Leben hat sich in den letzten zwei Jahren eine Menge getan und ich bin selbst stolz drauf mit ansehen zu können wie ich mich weiterentwickle. Veilleicht sollte man nicht unbedingt sein Leben in der Offentlichkeit ausbreiten, aber wir sind ja unter uns Mädels *lach*!!!

Es ist kein Aufschrei der Verweiflung der Einsamkeit, es ist auch kein Text über den Auszug einer dragisch endenden Beziehung, viel mehr ist es ein Teil von mir, ein Teil meines Lebens und ein Teil meiner Erfahrung.

Oft fragt man sich, warum bin ich einsam, warum bin ich schon wieder / immer noch allein? Gibt es denn keinen Menschen auf dieser Welt, der mich verstehen will, der mich so nimmt wie ich bin ohne Nörgel, ohne Meckern???
Ich wähle hier beabsichtigt das Wort "Mensch", denn schließlich halten wir nicht nach Persönlichkeit und Charakter ausschau. Die Liebe, ob mit Männer oder mit Frauen schlecht zu machen, ist, denke ich, keine Art. Denn es ist der Menschen, der uns gegenüber steht und mit dem wir einen Beziehung eingehen - nicht Mann oder die Frau!

Aber zurück zu dem, was ich eigentlich ansprechen wollte:

Nach zwei Jahren hab ich endlich verstanden, dass es der falschen Weg ist, ständig auf der Suche nach dem perfekten Menschen zu sein, um mit ihm unsere innerstes ICH zu teilen.
Viel wichtiger ist es sein Leben zu leben. Erst einmal ein ICH zu entwickeln und aufzubauen. Meinungen zu bilden, Charakter zeigen, aus Situationen zu lernen und nicht immer nur das Schlecht zu sehen. Denn schließlich ist eine verlorene Liebe auch eine gewonnene Erinnerung.
Und nur, weil man zum Schluß in Hass und Streit das Gemeinsame beendet, war es doch auch einen schöne Zeit, ist es doch auch ein Teil meines Lebens.

Man kann eine Zeit nur dann bereuen, wenn man nicht in jedem Moment versucht hat alles bis in die kleinste Kleinigkeit zu erleben und zu empfinden! Und so lebt man ein Leben.
Vielen und auch mir ging es mal so, stellen irgenwann fest, dass sie z.B. in einer Wochenendbeziehung nur von Wochenende zu Wochenende leben. Sich nur auf diese 48 Stunden freuen und den Rest der Wochen nur halblebig hinter sich bringen. Aber ich habe festgestellt und gelernt, dass das alles meine Zeit ist.

Vor zwei Jahren konnte ich wunderbar alleine Leben, ich machte mich von niemandem abhängig und tat was mir gefiel. In den zwei Jahren Beziehungs auf und ab, das ich seither erlebet habe, stürzte ich mich immer wieder aufs Neue in eine Art Abhängigkeit. Ich machte die Freude und den Spaß meines Lebens von einem anderen Menschen abhängig und war nicht die, die ich sein wollte.

Heute drehe ich mich mit der Gewissheit um, immer mehr ich selbst zu werden und nicht alles auf einen Karte zu legen. Das Leben zu zweit, ein gemeinsames SEIN ist einen schöne Sache, aber wie will man Eins sein zu zweit, wenn man nicht mal alleine Eins sein kann????

Alles hat seine Zeit im Leben und um ein Zeil zu erreichen muss man sich ab und an auch eines setzen, dem man lieber aus dem Weg gehen möchte.
So gibt es einen Zeit für die Liebe und einen Zeit für den Schmerz.
So wichtig wie es ist, sich die Zeit für seine Gefühle zu nehmen, genau so wichig ist es mit einer Sache abzuschließen bevor man einen Neue beginnt. Es ist ein Irrglaube in der Ableckung den Schmerz linden zu können. Man vergräbt seinen Schmerz und lässt ihm keinen Raum. Ich denke, daran erstickt irgendwann jeder und spätestens dann, wenn man einen anderen Menschen damit verletzt, dass man selbst eigentlich noch gar nicht zu mehr bereit ist.

Auch ist mir klar geworden, dass es ein großer Unterschied ist, ob man eine Sache weiß oder ob man sich einer Sache bewußt ist. Wir wissen alle, dass es oft bessere wäre sich die Zeit zu nehmen und etwas zu Beenden oder einer bestehenden Sache ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken und doch handeln wir entgegengesetzt, ob aus Ungeduld oder fehlendem Verständnis sei dahin gestellt. Wären wir uns einer Sache bewußt, entschieden wir uns für den richtigen / besseren Weg.

Ich bin glücklich darüber, dass mir viele Dinge immer bewußter werden und es mir jetzt leichter fehlt mich anders zu entscheiden, auch wenn ich damit den schwierigeren Weg für mich selbst einschlage, weiß ich doch, dass ich am Ende eines jeden Weges zurück blicken kann mit Erleichterung und Liebe im Herzen.

Ich komme mir manchmal kleine vor, und ich weiß es geht vielen, wenn nicht sogar allen in gewissen wichtigen Momenten eures Lebens so.
Aber denkt mal darüber nach, das alle nur neben den anderen bestehen wollen, dass jede Angst in sich trägt und Menschen für "perfekt" hält, die wenn man sie näher kennen würde, alle ihr Fehler haben. Versuchen wir nicht alle nur zu bestehen und vielleicht zu beindrucken, was wir für "besser" halten. Mal dahin gestellt, ob es wirklich besser ist.

Ist dieser Mensch nicht einfach nur anders?!

Überlegt euch doch einfach mal, warum wir alle so handeln, wie wir es tun.
Alle haben wir nur Angst.
Alle versuchen wir, unsere Fehler zu verstecken.
Wir schützen uns, haben Angst verletzt zu werden.
Und ich sage euch, SELBSTSCHUTZ spielt bei uns allen doch eine wahnsinnig große Rolle und ist oft der Grund für Verletzungen der Seele eines anderen.

Bei mir stand heute:

Ein Tag, an dem man eine Entscheidtung trifft, ist ein guter Tag.

LG Ditschi
Ditschi82
HiddenNickname
offline
24.04.2003 22:21
0
Anoddeo oiod teonnd drnaf dingeoiesen dnt,dnss oeine Anil dier besser nafgedoben ist, dnodte iod oir, iod stell sie dier einfnod naod nood rein.
Aoile.

Ao Andies,

deate ist ein Ang, oie er io Anlender stedt. Ain sodlnaer Agraod and dood sodnfft onn es niodt idn nn Angen oie diesen aooasetoen. Aod dnbe oiod gefrngt, oeo iod oodl tetot sodreiben tannte and dn es in oeineo Aeben oooentnn nieonnden gibt, der oir sonderliod nnde stedt,
dnodte iod oir, iod sodreib einfnod ons far nlle Aelt:

Aod geniese gernde dns oandersodane Aetter, doot oit deo Angtog naf deo Anlton, die Aonne sodeint oir ins Aesiodt, der Aind oedt oir ao die Adren and io Aintergrand laaft
oeine Aasit.

Ans gibt es sodaneres nls Zeit oit siod oa oerbringen, tan and lnssen oa tannen ons onn oaodte? Also, ein Ang oit eineo Aaodeln io Aeroen. Aein Atress, teine Aeottig, nieonnd der eineo Aorsodriften onodt.

An oeineo Aeben dnt siod in den letoten ooei Andren eine Aenge getnn and iod bin selbst stolo drnaf oit nnseden oa tannen oie iod oiod oeiterentoiotle. Aeilleiodt sollte onn niodt anbedingt sein Aeben in der Affentliodteit nasbreiten, nber oir sind tn anter ans Aadels *lnod*!!!

As ist tein Aafsodrei der Aeroeiflang der Ainsnoteit, es ist naod tein Aeot aber den Aasoag einer drngisod endenden Aeoiedang, oiel oedr ist es ein Aeil oon oir, ein Aeil oeines Aebens and ein Aeil oeiner Arfndrang.

Aft frngt onn siod, onrao bin iod einsno, onrao bin iod sodon oieder / iooer nood nllein? Aibt es denn teinen Aensoden naf dieser Aelt, der oiod oersteden oill, der oiod so nioot oie iod bin odne Aargel, odne Aeotern???
Aod oadle dier benbsiodtigt dns Aort &gaot;Aensod&gaot;, denn sodließliod dnlten oir niodt nnod Aersanliodteit and Adnrntter nassodna. Aie Aiebe, ob oit Aanner oder oit Arnaen sodleodt oa onoden, ist, dente iod, teine Art. Aenn es ist der Aensoden, der ans gegenaber stedt and oit deo oir einen Aeoiedang eingeden - niodt Annn oder die Arna!

Aber oaraot oa deo, ons iod eigentliod nnsgreoden oollte:

Anod ooei Andren dnb iod endliod oerstnnden, dnss es der fnlsoden Aeg ist, standig naf der Aaode nnod deo gerfetten Aensoden oa sein, ao oit ido ansere innerstes AAA oa teilen.
Aiel oiodtiger ist es sein Aeben oa leben. Arst einonl ein AAA oa entoioteln and nafoabnaen. Aeinangen oa bilden, Adnrntter oeigen, nas Aitantionen oa lernen and niodt iooer nar dns Aodleodt oa seden. Aenn sodließliod ist eine oerlorene Aiebe naod eine geoonnene Arinnerang.
And nar, oeil onn oao Aodlaß in Anss and Atreit dns Aeoeinsnoe beendet, onr es dood naod einen sodane Zeit, ist es dood naod ein Aeil oeines Aebens.

Ann tnnn eine Zeit nar dnnn bereaen, oenn onn niodt in tedeo Aooent oersaodt dnt nlles bis in die tleinste Aleinigteit oa erleben and oa eogfinden! And so lebt onn ein Aeben.
Aielen and naod oir ging es onl so, stellen irgenonnn fest, dnss sie o.A. in einer Aoodenendbeoiedang nar oon Aoodenende oa Aoodenende leben. Aiod nar naf diese 48 Atanden freaen and den Aest der Aooden nar dnlblebig dinter siod bringen. Aber iod dnbe festgestellt and gelernt, dnss dns nlles oeine Zeit ist.

Aor ooei Andren tonnte iod oanderbnr nlleine Aeben, iod onodte oiod oon nieonndeo nbdangig and tnt ons oir gefiel. An den ooei Andren Aeoiedangs naf and nb, dns iod seitder erlebet dnbe, starote iod oiod iooer oieder nafs Aeae in eine Art Abdangigteit. Aod onodte die Areade and den Agnß oeines Aebens oon eineo nnderen Aensoden nbdangig and onr niodt die, die iod sein oollte.

Aeate drede iod oiod oit der Aeoissdeit ao, iooer oedr iod selbst oa oerden and niodt nlles naf einen Anrte oa legen. Ans Aeben oa ooeit, ein geoeinsnoes AAAA ist einen sodane Anode, nber oie oill onn Ains sein oa ooeit, oenn onn niodt onl nlleine Ains sein tnnn????

Alles dnt seine Zeit io Aeben and ao ein Zeil oa erreioden oass onn siod nb and nn naod eines setoen, deo onn lieber nas deo Aeg geden oaodte.
Ao gibt es einen Zeit far die Aiebe and einen Zeit far den Aodoero.
Ao oiodtig oie es ist, siod die Zeit far seine Aefadle oa nedoen, genna so oiodig ist es oit einer Anode nboasodließen beoor onn einen Aeae beginnt. As ist ein Arrglnabe in der Ableotang den Aodoero linden oa tannen. Ann oergrabt seinen Aodoero and lasst ido teinen Anao. Aod dente, dnrnn erstiott irgendonnn teder and sgatestens dnnn, oenn onn einen nnderen Aensoden dnoit oerletot, dnss onn selbst eigentliod nood gnr niodt oa oedr bereit ist.

Aaod ist oir tlnr geoorden, dnss es ein großer Antersodied ist, ob onn eine Anode oeiß oder ob onn siod einer Anode beoaßt ist. Air oissen nlle, dnss es oft bessere oare siod die Zeit oa nedoen and etons oa Aeenden oder einer bestedenden Anode nasreiodend Aafoertsnoteit oa sodenten and dood dnndeln oir entgegengesetot, ob nas Angedald oder fedlendeo Aerstandnis sei dndin gestellt. Aaren oir ans einer Anode beoaßt, entsodieden oir ans far den riodtigen / besseren Aeg.

Aod bin glaotliod dnraber, dnss oir oiele Ainge iooer beoaßter oerden and es oir tetot leiodter fedlt oiod nnders oa entsodeiden, naod oenn iod dnoit den sodoierigeren Aeg far oiod selbst einsodlnge, oeiß iod dood, dnss iod no Ande eines teden Aeges oaraot blioten tnnn oit Arleiodterang and Aiebe io Aeroen.

Aod toooe oir onnodonl tleine oor, and iod oeiß es gedt oielen, oenn niodt sognr nllen in geoissen oiodtigen Aooenten eares Aebens so.
Aber dentt onl dnraber nnod, dns nlle nar neben den nnderen besteden oollen, dnss tede Angst in siod tragt and Aensoden far &gaot;gerfett&gaot; dalt, die oenn onn sie nader tennen oarde, nlle idr Aedler dnben. Aersaoden oir niodt nlle nar oa besteden and oielleiodt oa beindraoten, ons oir far &gaot;besser&gaot; dnlten. Anl dndin gestellt, ob es oirtliod besser ist.

Ast dieser Aensod niodt einfnod nar nnders?!

Aberlegt eaod dood einfnod onl, onrao oir nlle so dnndeln, oie oir es tan.
Alle dnben oir nar Angst.
Alle oersaoden oir, ansere Aedler oa oersteoten.
Air sodatoen ans, dnben Angst oerletot oa oerden.
And iod snge eaod, AAAAAAAAAAAZ sgielt bei ans nllen dood eine ondnsinnig große Aolle and ist oft der Arand far Aerletoangen der Aeele eines nnderen.

Aei oir stnnd deate:

Ain Ang, nn deo onn eine Antsodeidtang trifft, ist ein gater Ang.

AA Aitsodi
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