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Eiseskälte-auf Mitmenschen achten

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25.02.2018 17:49
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In Anbetracht der eisigen Temperaturen stelle ich hier etwas ein, das gestern in der HAZ.Online Ausgabe für Abonennten erschienen ist, daher keine Verlinkung.

Habt alle bitte ein Auge für eure Mitmenschen. Nicht jede(r) hat eine warme Wohnung!

Das dies wie auch die aus dem Boden sprießenden Tafeln keine Lösung für die zunehmende Armut in Deutschland ist steht außer Frage.

Dennoch ist jetzt einfach handeln angesagt, auch gegenüber älteren Menschen und anderen, die in Extremsiuationen Hilfe benötigen. Auch kleine Gesten tun gut!

Artikel, Beginn

Es wird wieder eisig im Land: Für die kommende Woche sagen Meteorologen Tiefstwerte von bis zu -15 Grad voraus. Für Obdachlose bedeutet der Dauerfrost auch angesichts der Grippewelle Lebensgefahr. Hier erfahren Sie, wie Sie den Menschen auf der Straße helfen können:

Hannover

Frostige Polarluft aus dem Norden sorgt in Deutschland in den kommenden Tagen für einen heftigen Kälteeinbruch. Bei Tagestemperaturen zwischen -1 und -7 Grad weht ein böiger Nordostwind. Dadurch erscheinen die Temperaturen deutlich kälter, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die gefühlte Temperatur liegt nachts bei -15 bis -25 Grad.

Vor allem für Menschen ohne ein Dach über dem Kopf birgt der Frost Gefahren. Die Zahl der Obdachlosen ist in Deutschland in vergangenen Jahren stark gestiegen. 2016 lebten rund 52.000 Menschen auf der Straße, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) schätzt. Seit 1991 sind laut der BAG W mindestens 289 obdachlose Menschen erfroren.

„Für den geschwächten Körper eines Obdachlosen kann das den Tod bedeuten. Besonders bei der grassierenden Grippewelle“, sagte Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer dem Hamburger Straßenmagazin „Hinz und Kuntz“. Das Magazin fordert daher, die lokalen Nachtnotunterkünfte während des Kälteeinbruchs auch tagsüber zu öffnen.

In Deutschland sind die Kommunen für die Versorgung von Obdachlosen zuständig. So muss etwa gesichert sein, dass auch im Winter genug Notunterkünfte zur Verfügung stehen. Zudem gibt es in vielen Städten karitative Programme und Einrichtungen, deren Mitarbeiter und Ehrenamtliche sich um Menschen auf der Straße kümmern.
Wie kann ich obdachlosen Menschen helfen?

• Zunächst gilt: Wenn sich obdachlose Menschen augenscheinlich in einer gesundheitlichen Notlage befinden und nicht ansprechbar sind, sollte sofort der Notruf gewählt werden. Die Sanitäter entscheiden dann, wie der Person weitergeholfen werden kann. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein medizinischer Einsatz nicht notwendig ist, müssen keinesfalls Kosten übernommen werden. Wer in einem offensichtlichen Notfall untätig bleibt, macht sich der unterlassenen Hilfeleistung strafbar.

• Wer sich nicht traut, Obdachlose anzusprechen oder nicht weiß, was zu tun ist, kann andere Passanten um Mithilfe bitten. Lehnt ein Mensch die angebotene Hilfe allerdings ab, sollte dies akzeptiert werden.

• Wenn ein Obdachloser Hilfe benötigt und diese akzeptiert, stehen nachts in vielen deutschen Großstädten Kältebusse für eine akute und mobile Versorgung bereit. In den Bussen gibt es Getränke, Speisen, oft zusätzliche Schlafsäcke und eine Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Auch können die Mitarbeiter die Obdachlosen in Notunterkünfte bringen.

Tagsüber bieten soziale und kirchliche Einrichtungen Wärmestuben, Cafés oder ähnliche Aufenthaltsmöglichkeiten an.

• An mehr als hundert deutschen Bahnhöfen versorgen Mitarbeiter der Bahnhofsmission bedürftige Menschen und helfen in Notlagen weiter. Neben Speisen und Getränken gibt es meist auch die Möglichkeit, sich aufzuwärmen. An größeren Bahnhöfen sind die Missionen rund um die Uhr geöffnet. Hier finden Sie eine Übersicht aller Standorte.

• Neben Geldspenden für die Nothilfeprogramme und Kältebusse, helfen je nach Einrichtung auch Kleiderspenden und Sachspenden. In vielen Städten gibt es Spendenannahmestellen für Menschen auf der Straße.
Infos zu Anlaufstellen und Spendenmöglichkeiten:

Hannover:

Diakonisches Werk Hannover, Kältebus der Johanniter, Tagestreffpunkt für Wohnungslose der Caritas
Infos zu Institutionen und Anlaufstellen in anderen Städten:

Berlin

Berliner Obdachlosenhilfe, Berliner Stadtmission, Berliner Kältehilfe, Caritas Berlin, Obdachlosenhilfe „Die Brücke“

Bremen

Kältebus der Johanniter, Innere Mission, Die Bremer Suppenengel

Frankfurt am Main

Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V., Franziskustreff, Diakonie Frankfurt

Hamburg

Winternotprogramm, Mitternachtsbus der Diakonie, Künstlerische Maßnahmen gegen die Kälte e.V., Hanseatic Help, Engel in den Straßen

Köln

Bfo Basislager, Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner, Diakoniehaus Salierring, Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Sozialdienst katholischer Männer e.V.

Leipzig

Leipziger Oase, Soziale Wohnhilfe der Stadt Leipzig, Übernachtungshaus für Frauen

München

Kältebus München, Obdachlosenhilfe St. Bonifaz, Katholischer Männerfürsorgeverein München e.V., Evangelisches Hilfswerk

Stuttgart

DRK Kältebus, Helfende Hände e.V., Tagesstätte der Caritas, Wärmestube der Evangelischen Gesellschaft

Artikel Ende.

Sicher gibt es auch in kleineren Städten Organisationen.



editiert am 25.02.2018 18:06 Beitrag melden Zitatantwort
25.02.2018 17:59
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Danke und schiebe . . .

w.

25.02.2018 18:05
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Danke! Zu den Sachspenden: bei dieser Kälte suchen lokale Organisationen auch verstärkt nach Schlafsäcken, Isomatten u.ä. - wenn Ihr etwas zu spenden habt, fragt doch dort einfach mal nach.

25.02.2018 20:53
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Push . . .

w.

25.02.2018 23:39
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Weil es mir wichtig ist . . .

w.

25.02.2018 23:44
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DVG Duisburg macht die U-Bahn auf:
https://mobile.twitter.co [...] 73499393

26.02.2018 19:51
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Erste Hilfe bei Unterkühlung und Erfrierungen:

https://www.drk.de/hilfe- [...] erungen/



26.02.2018 23:35
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Und falls Ihr für jemanden einen Notruf absetzen müsst: die 112 ist für medizinische Hilfe. (Die 19 222 soll man wohl nicht mehr wählen.)

27.02.2018 01:56
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In diesem Thread stehen weitere Infos und Hinweise:
https://de.lesarion.com/f [...] ;block=1

Zu den Kältebussen gibt es wohl keine Seite, auf der alle gesammelt werden, es lässt sich aber für jede Stadt googeln.

Die Kältebushotline für z.B. Stuttgart: 07 11/ 21 95 47 76 (Artikel dazu: https://www.stuttgarter-z [...] c7e.html )

editiert am 27.02.2018 01:58 Beitrag melden Zitatantwort
27.02.2018 02:06
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Danke für den Thread!

27.02.2018 07:01
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Danke für eure Beiträge!

Zur Frühstückslektüre nach dem aufstehen aus einem warmen kuscheligen Bett folgendes zu lesen, macht mich sprachlos, traurig und wütend!

Quelle.HAZ-online

Hannover
Es ist ein unerwartetes Bild. Ein Mann, der im eisigen Wind vor dem Bahnhof Klavier spielt – so etwas gibt es eigentlich gar nicht. „Aber es gibt ja auch Menschen, die im Winter auf der Straße schlafen, obwohl es so etwas eigentlich nicht geben sollte“, sagt der Pianist Arne Schmitt. Mit einem Auftritt in der Bahnhofstraße hat der Musiker jetzt auf die Situation der Obdachlosen in Hannover aufmerksam gemacht – und diese verschlechtert sich durch die Kältewelle dramatisch.

Bis Ende der Woche sollen die Temperaturen fast durchgängig unter dem Gefrierpunkt liegen. Das Diakonische Werk schlägt daher Alarm: „Für Menschen, deren Immunsystem durch das harte Leben auf der Straße ohnehin angegriffen ist, können die Temperaturen im Extremfall lebensbedrohlich werden“, sagt Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes: „Wer derzeit draußen übernachtet, droht zu erfrieren, wenn die Schlafsäcke und Decken nicht warm genug sind.“

Die Zahl der Obdachlosen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Nach Schätzungen der Diakonie gibt es in Hannover bis zu 4000 Menschen ohne feste Wohnung, mehr als 300 sollen dauerhaft auf der Straße leben. „Noch vor kurzem wäre es undenkbar gewesen, dass so viele Menschen auch im Winter im Freien übernachten“, sagt Müller-Brandes.

Marc Schalow, Bereichsleiter im Bauamt, geht davon aus, dass die Zahl der Obdachlosen jedes Jahr um zehn Prozent wächst, auch durch Zuwanderer aus Osteuropa. Die Stadt will nun in insgesamt sieben Asylbewerberheimen Obdachlose einquartieren, unter anderem in den Containern am Waterlooplatz. Damit bietet die Stadt insgesamt 1250 Schlafplätze an. Noch vor wenigen Jahren hatten Experten es unisono abgelehnt, Flüchtlinge und Obdachlose gemeinsam unterzubringen. „Inzwischen sagen wir: Alles, was hilft, ist richtig“, sagt Müller-Brandes.

Die Stadt versichert, dass bei Bedarf kurzfristig weitere Notschlafplätze zur Verfügung gestellt werden. Derzeit gelte die sogenannte Winterregelung, nach der dort niemand abgewiesen werde. Die Ratsgruppe von Linkspartei und Piraten fordert unterdessen, einen Kältebus nach Berliner Vorbild einzurichten, in dem Obdachlose sich aufwärmen können und der sie zu Unterkünften fahren kann. In Hannover gibt es bislang einen Kältebus der Johanniter, der zweimal wöchentlich warmes Essen ausgibt, jedoch keine Notfallstation ist. Um das Problem zu lösen, würden jedoch mittelfristig mehr Sozialwohnungen benötigt, sagt Müller-Brandes: „Obdachlose haben so gut wie keine Chance, eine Wohnung zu bekommen.“


editiert am 27.02.2018 07:02 Beitrag melden Zitatantwort
27.02.2018 09:17
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ein ehemaliger obdacjhloser mit dem ich mich öfters unterhalte und ab und zu unterstütze, hockt trotz der momentanen eiseskälte und eigener wohnung weiterhin den ganzen tag vorm penny.

das dürfte aber wirklich die ausnahme sein.

danke @te, dass du darauf aufmerksam machst.



editiert am 27.02.2018 09:22 Beitrag melden Zitatantwort
27.02.2018 09:36
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Ich war heut auch schon beinahe erschrocken, dass der Rumäne wieder am Gilgens steht... "Kalt" sag ich zu ihm - "kalt" sagt er zu mir. Ich hab ihm ein wenig mehr gegeben...

27.02.2018 12:52
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 09:17:

ein ehemaliger obdacjhloser mit dem ich mich öfters unterhalte und ab und zu unterstütze, hockt trotz der momentanen eiseskälte und eigener wohnung weiterhin den ganzen tag vorm penny.

das dürfte aber wirklich die ausnahme sein.

danke @te, dass du darauf aufmerksam machst.



Der wird seinen Grund haben, warum er das tut.
Aber immerhin hat er für nachts eine Bleibe.

27.02.2018 12:54
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heute früh habe ich ich moma einen beitrag zu dem rentner in solingen gesehen. der alte herr lebt seit längerem im auto, und viele haben mitleid mit ihm.

https://www.stern.de/pano [...] 534.html

ich sehe es ein wenig anders. offensichtlich gibt es familie, von 2 kindern ist die rede. aber zu denen hat er keinen kontakt mehr. es gab auch angebote der stadt solingen, ihm ein zimmer in einer obdachlosenunterkunft zu stellen. die hat er abgelehnt. es gab auch ein angebot eines altersheimes, auch das hat er abgelehnt. von daher ist es sein freier wille, weiterhin im auto zu leben. da hat er seine bierflaschen, seine zigaretten, sein „chaos“.

als vermieter würde ich ihm wahrscheinlich auch keine wohnung geben, nach der beschreibung scheint er ein kleiner „querulant“ zu sein. von daher kann er sich auch nicht beschweren im auto zu leben.

ich finde es toll, menschen hilfe anzubieten, die sich über diese freuen und auch annehmen. aber man kann nicht jedem helfen.

27.02.2018 14:19
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 09:36:

Ich war heut auch schon beinahe erschrocken, dass der Rumäne wieder am Gilgens steht... "Kalt" sag ich zu ihm - "kalt" sagt er zu mir. Ich hab ihm ein wenig mehr gegeben...


Max du bist gut!!!!

27.02.2018 18:17
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 12:52:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 09:17:

ein ehemaliger obdacjhloser mit dem ich mich öfters unterhalte und ab und zu unterstütze, hockt trotz der momentanen eiseskälte und eigener wohnung weiterhin den ganzen tag vorm penny.

das dürfte aber wirklich die ausnahme sein.

danke @te, dass du darauf aufmerksam machst.



Der wird seinen Grund haben, warum er das tut.
Aber immerhin hat er für nachts eine Bleibe.


ja.- drogenproblematik.

27.02.2018 20:53
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 07:01:

Die Zahl der Obdachlosen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Nach Schätzungen der Diakonie gibt es in Hannover bis zu 4000 Menschen ohne feste Wohnung, mehr als 300 sollen dauerhaft auf der Straße leben. „Noch vor kurzem wäre es undenkbar gewesen, dass so viele Menschen auch im Winter im Freien übernachten“, sagt Müller-Brandes.

Marc Schalow, Bereichsleiter im Bauamt, geht davon aus, dass die Zahl der Obdachlosen jedes Jahr um zehn Prozent wächst, auch durch Zuwanderer aus Osteuropa. Die Stadt will nun in insgesamt sieben Asylbewerberheimen Obdachlose einquartieren, unter anderem in den Containern am Waterlooplatz.
Um das Problem zu lösen, würden jedoch mittelfristig mehr Sozialwohnungen benötigt, sagt Müller-Brandes: „Obdachlose haben so gut wie keine Chance, eine Wohnung zu bekommen.“


Seit Jahrzehnten wird der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Ja, es wird neu gebaut...aber zu gefühlten 99% Luxuswohnungen oder wie heißt es so schön, gehobener Standard. Die Mietpreise schießen in die Höhe, alte Menschen oder alteingessesene werden aus ihren Wohnungen vertrieben und wohlhabende Menschen, ziehen dann in diese jetzt chicen und noblen Viertel wieder ein - Stichwort Gentrifizierung. Die Wohnungen, die für Menschen mit niedrigen Einkommen bezahlbar sind, sind oftmals in einem miserablen Zustand und verdienen das Wort Wohnung kaum - Loch, das trifft es eher. Menschenleben möchte die Städte und Kommunen aber nicht auf dem Gewissen haben, also bieten sie Obdachlosenunterkünfte oder jetzt gerade Notunterkünfte an. Es ist doch eine Augenwischerei und echt erbärmlich. Und tatsächlich sind noch viel mehr Menschen Wohnungslos. Die sind zwar noch irgendwo gemeldet, aber haben keine feste Wohnung und sind genötigt bei Freunden und Bekannten zu übernachten, weil sie einfach keine bezahlbare Wohnung finden. Ich glaube, dass mehr bezahlbare Wohnungen, die in einem guten Zustand sind, mehr Menschen von der Straße holen würde.
Damit ist nur jetzt keinem einigen Menschen geholfen.

27.02.2018 23:44
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Eiseskälte - auf Menschen achten - Dieser Satz besitzt eine schöne Doppelbedeutung und diese gilt nicht nur bei Minusgraden. Schieb

28.02.2018 06:28
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.02.2018 um 12:54:

heute früh habe ich ich moma einen beitrag zu dem rentner in solingen gesehen. der alte herr lebt seit längerem im auto, und viele haben mitleid mit ihm.

https://www.stern.de/pano [...] n--rentn er-lebt-seit-zwei-jahren-im-kleinwagen-787553 4.html

ich sehe es ein wenig anders. offensichtlich gibt es familie, von 2 kindern ist die rede. aber zu denen hat er keinen kontakt mehr. es gab auch angebote der stadt solingen, ihm ein zimmer in einer obdachlosenunterkunft zu stellen. die hat er abgelehnt. es gab auch ein angebot eines altersheimes, auch das hat er abgelehnt. von daher ist es sein freier wille, weiterhin im auto zu leben. da hat er seine bierflaschen, seine zigaretten, sein „chaos“.

als vermieter würde ich ihm wahrscheinlich auch keine wohnung geben, nach der beschreibung scheint er ein kleiner „querulant“ zu sein. von daher kann er sich auch nicht beschweren im auto zu leben.

ich finde es toll, menschen hilfe anzubieten, die sich über diese freuen und auch annehmen. aber man kann nicht jedem helfen.


Ich bin sehr vorsichtig mit solcherlei Bewertungen.
Auch dieser Mensch wird seinen Grund haben, sich derartig von Menschen zurückzuziehen zu müssen.
Querulant meint in diesem Sinne wohl, zu schwierig für andere.
Kein Mensch friert gerne, es muss schon etwas sehr Gewichtiges sein, das jemanden dazu treibt.
Und ich finde, das gilt es ernstzunehmen.
Was in aller Konsequenz bedeutet, dass man vielleicht fassungs- und hilflos davorsteht.



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