Emotionale Eifersucht
...ich meine NICHT die Eifersucht, die man hat, wenn man Angst hat, dass die Partnerin fremdgehen könnte, sondern die Eifersucht, wenn die Partnerin anderen (mehr) Aufmerksamkeit schenkt oder man sie mit anderen Menschen teilen muß, weil sie in dem Moment wichtiger sind als man selbst.
Ich kann meine Borderline-Eifersucht gar nicht mit normaler Eifersucht in Beziehungen vergleichen, deshalb würde ich mich freuen, wenn sich einige Leidensgenössinnen oder Angehörige zu Wort melden.
Ich hab einen ständigen inneren Konflikt.
Einerseits hab ich Schuldgefühle und große Angst, meine Freundin an meinem Klammern zu verlieren, andererseits hab ich das Bedürfnis nach 100% Aufmerksamkeit und gehe in die Luft vor Eifersucht, wenn ich sie mit anderen Menschen teilen muß.
Genau wie meine Eltern damals mit mir - sie haben mich isoliert, eingesperrt und gefesselt bis zum Ersticken, weil meine Aufmerksamkeit allein ihnen gehören sollte!
Ich fühle nur diese 2 Extremen, ein Mittelmaß gibt es in meinem Innenleben nicht, nur in meinem Kopf!!!
Phasenweise streiten wir uns jeden Tag, so wie gerade mal wieder, phasenweise verläuft es aber auch tage- und wochenlang ganz harmonisch.
Ich hab schon mal eine Beziehung an Klammern verloren und das hat mich geprägt. Natürlich kann ich das nicht mit meiner jetzigen Beziehung
vergleichen, weil viiiiieles anders ist, trotzdem sitzt mir die Angst im Nacken.
Normalerweise richtet sich meine Freundin voll nach mir und wir sprechen alles ab,
bevor sie mit jemand anders was ausmacht etc., doch diesmal ging es nicht anders und schon war Eifersuchtsstreit vorprogrammiert.
Sie ist sehr geduldig mit mir und will mir die Zeit geben, die ich brauche, um in der Therapie voranzukommen. Ich arbeite auch sehr an mir und mache durchaus Fortschritte mit der Zeit.
Trotzdem sind meine Gefühlsambivalenzen sehr heftig und fesseln sie.
Je mehr und häufiger die Fessel zunimmt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass daran auch die Liebe erstickt.
Das ist mir vom Kopf her alles klar und ich arbeite daran, dennoch halte ich diesen Konflikt im Kopf nicht aus!
Manchmal geht sie bei Streits ruhig auf mich ein, so dass wir super miteinander reden können,
doch manchmal reagiert sie auf meine Wut mit Gegenwut und Provokation und ich werde so aggressiv, dass wir uns derart hochschaukeln, dass wir uns anfangen zu schubsen, grob anzufassen und tun
uns gegenseitig weh. Daneben drohe ich mit Schluß machen, will abhauen, doch sie hält mich fest.
Zwar ist das kein richtiges Verprügeln, aber vielleicht das Anfangsstadium davon
Solche melodramatische Auftritte gehen mir danach tagelang nicht mehr aus dem Kopf.
Irgendwann kommen wir dann doch zur Ruhe und knuddeln uns, küssen uns und reden über unsere Gefühle.
Das erinnert mich echt ganz stark an meine Eltern-Beziehung.
Ich mußte meine Eltern auch grob anfassen bzw. schlagen, damit sie mir zuhörten, auf meine Gefühle eingingen bzw. mich überhaupt ernst nahmen.
Aus reinster Hilfslosigkeit und Ohnmacht..
Genauso gingen sie mit mir um..
Danach kam ich angekrochen und bettelte immer um ihre Liebe und Zärtlichkeit. Ich nahm dabei alle Schuld auf mich.
Das Thema bearbeite ich gerade in meiner Therapie.
Hab so Angst, dass sie die Geduld mit mir verliert, auch, wenn sie mir alle Zeit der Welt verspricht und mich unterstützt.
Und es tut mir jedes Mal so weh, wenn sich unsere Streits so hochschaukeln.. weil ich so mit ihr meine Eltern-Beziehung weiterführe..
Bitte keine dummen Kommentare à la : "reiß dich zusammen, sonst verlierst du deine Freundin" usw.
Ich lieg schon am Boden und möchte nicht noch zusätzlich mit Füßen getreten werden..
Suche auf diesem Weg einen offenen Austausch mit Gleichgesinnten.
Ich kann meine Borderline-Eifersucht gar nicht mit normaler Eifersucht in Beziehungen vergleichen, deshalb würde ich mich freuen, wenn sich einige Leidensgenössinnen oder Angehörige zu Wort melden.
Ich hab einen ständigen inneren Konflikt.
Einerseits hab ich Schuldgefühle und große Angst, meine Freundin an meinem Klammern zu verlieren, andererseits hab ich das Bedürfnis nach 100% Aufmerksamkeit und gehe in die Luft vor Eifersucht, wenn ich sie mit anderen Menschen teilen muß.
Genau wie meine Eltern damals mit mir - sie haben mich isoliert, eingesperrt und gefesselt bis zum Ersticken, weil meine Aufmerksamkeit allein ihnen gehören sollte!
Ich fühle nur diese 2 Extremen, ein Mittelmaß gibt es in meinem Innenleben nicht, nur in meinem Kopf!!!
Phasenweise streiten wir uns jeden Tag, so wie gerade mal wieder, phasenweise verläuft es aber auch tage- und wochenlang ganz harmonisch.
Ich hab schon mal eine Beziehung an Klammern verloren und das hat mich geprägt. Natürlich kann ich das nicht mit meiner jetzigen Beziehung
vergleichen, weil viiiiieles anders ist, trotzdem sitzt mir die Angst im Nacken.
Normalerweise richtet sich meine Freundin voll nach mir und wir sprechen alles ab,
bevor sie mit jemand anders was ausmacht etc., doch diesmal ging es nicht anders und schon war Eifersuchtsstreit vorprogrammiert.
Sie ist sehr geduldig mit mir und will mir die Zeit geben, die ich brauche, um in der Therapie voranzukommen. Ich arbeite auch sehr an mir und mache durchaus Fortschritte mit der Zeit.
Trotzdem sind meine Gefühlsambivalenzen sehr heftig und fesseln sie.
Je mehr und häufiger die Fessel zunimmt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass daran auch die Liebe erstickt.
Das ist mir vom Kopf her alles klar und ich arbeite daran, dennoch halte ich diesen Konflikt im Kopf nicht aus!
Manchmal geht sie bei Streits ruhig auf mich ein, so dass wir super miteinander reden können,
doch manchmal reagiert sie auf meine Wut mit Gegenwut und Provokation und ich werde so aggressiv, dass wir uns derart hochschaukeln, dass wir uns anfangen zu schubsen, grob anzufassen und tun
uns gegenseitig weh. Daneben drohe ich mit Schluß machen, will abhauen, doch sie hält mich fest.
Zwar ist das kein richtiges Verprügeln, aber vielleicht das Anfangsstadium davon

Solche melodramatische Auftritte gehen mir danach tagelang nicht mehr aus dem Kopf.
Irgendwann kommen wir dann doch zur Ruhe und knuddeln uns, küssen uns und reden über unsere Gefühle.
Das erinnert mich echt ganz stark an meine Eltern-Beziehung.
Ich mußte meine Eltern auch grob anfassen bzw. schlagen, damit sie mir zuhörten, auf meine Gefühle eingingen bzw. mich überhaupt ernst nahmen.
Aus reinster Hilfslosigkeit und Ohnmacht..
Genauso gingen sie mit mir um..
Danach kam ich angekrochen und bettelte immer um ihre Liebe und Zärtlichkeit. Ich nahm dabei alle Schuld auf mich.
Das Thema bearbeite ich gerade in meiner Therapie.
Hab so Angst, dass sie die Geduld mit mir verliert, auch, wenn sie mir alle Zeit der Welt verspricht und mich unterstützt.
Und es tut mir jedes Mal so weh, wenn sich unsere Streits so hochschaukeln.. weil ich so mit ihr meine Eltern-Beziehung weiterführe..

Bitte keine dummen Kommentare à la : "reiß dich zusammen, sonst verlierst du deine Freundin" usw.
Ich lieg schon am Boden und möchte nicht noch zusätzlich mit Füßen getreten werden..
Suche auf diesem Weg einen offenen Austausch mit Gleichgesinnten.