Es war ein (sehr) netter Abend ...
oder es ist ein sehr schöner mail-Wechsel, ich finde dies und jenes schön für mich, brauchbar, es regt mich an .... usw. usf. ... wir lesen voneinander, wir hören voneinander ....
auf das der Kontakt recht schlagartig weniger wird, um abzubrechen .... oder gar komplett abbricht.
Warum ist dies so, was veranlasst dazu?
Ist dies modern und lebe ich mit falschen und nicht zeitgemäßen Werten und Gefühlen?
"Ich will dich kennenlernen", um doch nicht aktiv zu werden.
Alles kann und nichts muss ... um ein Nicht in Kauf zu nehmen, dieser mehr Reiz auszüben scheint.
Ich hatte mich die Tage mit einer Frau unterhalten, die es genoss (wenn auch nicht immer), wenn wir uns trafen, um aber Verabredungen abzusagen, weil doch so viele Dinge wichtiger sind, in der Regel doch Probleme mit sich selbst oder dem ganzen eigenen Leben. Oder wohl auch, weil es viel schwieriger ist, seinen eigenen Hintern hochzubekommen, die eigenen Antriebskraft fehlt.
Und diese Frau, die einen Abend mit mir Stunden reden kann, grüßt mich beim nächsten mal nicht mal mehr, weil sie doch wusste, dass ich von der letzteren (nicht ersten) Absage enttäuscht bin. Die Frau, die obendrein von mir erwartete, dass ich auf sie zugehe, um ihr doch zu beweisen, dass ich ganz gelassen und unbeeindruckt weiter auf sie offen zugehen, nämlich dann offen bin, wenn ihr danach ist.
Ich verstehe diese Spielregeln nicht, wo jemand gedanken- oder achtlos ist oder eben einfach bequem, und feige reagiert, weil er seine Achtslosigkeit zu spüren bekommt. So nach dem Motto:
"Ich darf doof sein, aber lass dich davon nicht beeindrucken und zeige mir auf keinen Fall, dass ich doof bin. Stattdessen zeig mir lieber, dass ich o.k. bin und jederzeit doof sein darf, ohne dass ich was davon zu spüren bekomme. Ich darf zu jeder Zeit doof sein, immer wiederkehrend, aber ich will niemals die Konsequenzen oder Folgen zu spüren bekommen. Mein Befinden und meine Lebensumstände sind das einzige Maß des Geschehens, es darf und soll beeinflussen können, aber mein Gegenüber darf nicht beinflusst sein und mich daraufhin beeinflussen.
Ich will ein Miteinander ohne Einfluss ... und wenn Einfluss, dann doch bitte nur das, was ich gebrauchen kann, was mir Freude bereitet, mir nutzt."
Was ist das Wort, was all diese Vorgehensweisen beschreibt? Unverbindlichkeit? Egoistmus? Dummheit?
Eine andere Frau, die mir sagte, man trifft eine Menge Menschen, die einen sympatisch sind, mit denen man sich kurz begegnet. Die Frau hinter am Bäckerstand, eine Frau auf einer Party .... Und bei all diesen Frauen bleibt es immer offen, ob man sich beim nächsten mal wieder austauscht, Worte wechselt, in einem tiefen Gespräch stecken wird oder nicht.
Warum dieses Wechselbad von Intensität und einem Nichs?
Aber liegt denn den Menschen mehrheitlich daran, eine Abfolge von flüchtigen Begegnungen zu haben?
Oder ist es eben so, dass die Vorgehensweise folgende ist: was nicht heute ist, kommt vielleicht morgen .... und morgen ist der gleiche Gedanken .... um dann irgendwann viel zu feige zu sein, sein Verschlampen zuzugegeben. Um dann obendrein seinem Gegenüber klar machen zu wollen, dass es doch vollkommen unangebracht ist, davon enttäuscht zu sein, sich zu verschließen und seine Enttäuschung zum Ausdruck zu bringen.
Für mich ist dieses Vorgehen absurd.
Aber vielleicht kann mir ja eine der Frauen, die genauso vorgehen, mir verständlich machen, warum das so ist.
auf das der Kontakt recht schlagartig weniger wird, um abzubrechen .... oder gar komplett abbricht.
Warum ist dies so, was veranlasst dazu?
Ist dies modern und lebe ich mit falschen und nicht zeitgemäßen Werten und Gefühlen?
"Ich will dich kennenlernen", um doch nicht aktiv zu werden.
Alles kann und nichts muss ... um ein Nicht in Kauf zu nehmen, dieser mehr Reiz auszüben scheint.
Ich hatte mich die Tage mit einer Frau unterhalten, die es genoss (wenn auch nicht immer), wenn wir uns trafen, um aber Verabredungen abzusagen, weil doch so viele Dinge wichtiger sind, in der Regel doch Probleme mit sich selbst oder dem ganzen eigenen Leben. Oder wohl auch, weil es viel schwieriger ist, seinen eigenen Hintern hochzubekommen, die eigenen Antriebskraft fehlt.
Und diese Frau, die einen Abend mit mir Stunden reden kann, grüßt mich beim nächsten mal nicht mal mehr, weil sie doch wusste, dass ich von der letzteren (nicht ersten) Absage enttäuscht bin. Die Frau, die obendrein von mir erwartete, dass ich auf sie zugehe, um ihr doch zu beweisen, dass ich ganz gelassen und unbeeindruckt weiter auf sie offen zugehen, nämlich dann offen bin, wenn ihr danach ist.
Ich verstehe diese Spielregeln nicht, wo jemand gedanken- oder achtlos ist oder eben einfach bequem, und feige reagiert, weil er seine Achtslosigkeit zu spüren bekommt. So nach dem Motto:
"Ich darf doof sein, aber lass dich davon nicht beeindrucken und zeige mir auf keinen Fall, dass ich doof bin. Stattdessen zeig mir lieber, dass ich o.k. bin und jederzeit doof sein darf, ohne dass ich was davon zu spüren bekomme. Ich darf zu jeder Zeit doof sein, immer wiederkehrend, aber ich will niemals die Konsequenzen oder Folgen zu spüren bekommen. Mein Befinden und meine Lebensumstände sind das einzige Maß des Geschehens, es darf und soll beeinflussen können, aber mein Gegenüber darf nicht beinflusst sein und mich daraufhin beeinflussen.
Ich will ein Miteinander ohne Einfluss ... und wenn Einfluss, dann doch bitte nur das, was ich gebrauchen kann, was mir Freude bereitet, mir nutzt."
Was ist das Wort, was all diese Vorgehensweisen beschreibt? Unverbindlichkeit? Egoistmus? Dummheit?
Eine andere Frau, die mir sagte, man trifft eine Menge Menschen, die einen sympatisch sind, mit denen man sich kurz begegnet. Die Frau hinter am Bäckerstand, eine Frau auf einer Party .... Und bei all diesen Frauen bleibt es immer offen, ob man sich beim nächsten mal wieder austauscht, Worte wechselt, in einem tiefen Gespräch stecken wird oder nicht.
Warum dieses Wechselbad von Intensität und einem Nichs?
Aber liegt denn den Menschen mehrheitlich daran, eine Abfolge von flüchtigen Begegnungen zu haben?
Oder ist es eben so, dass die Vorgehensweise folgende ist: was nicht heute ist, kommt vielleicht morgen .... und morgen ist der gleiche Gedanken .... um dann irgendwann viel zu feige zu sein, sein Verschlampen zuzugegeben. Um dann obendrein seinem Gegenüber klar machen zu wollen, dass es doch vollkommen unangebracht ist, davon enttäuscht zu sein, sich zu verschließen und seine Enttäuschung zum Ausdruck zu bringen.
Für mich ist dieses Vorgehen absurd.
Aber vielleicht kann mir ja eine der Frauen, die genauso vorgehen, mir verständlich machen, warum das so ist.
Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)
Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)