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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadFAZ heute Morgen
05.09.2006 09:42
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0 Ein Auszug aus einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 05. September 2006 „Durch eine Kürzung des Arbeitslosengeldes II um 30 Prozent, eine Senkung der Einkommensgrenze für Mini-Jobs auf 200 Euro…können langfristig 350.000 neue Stellen für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose geschaffen werden…“ Wessen Idee war das denn bitte? Dann hätte ich nämlich einige Fragen an den Schöpfer dieser maßlosen Dummheit. Es ist natürlich sehr löblich, dass sich endlich mal jemand dem Problem der Arbeitslosen annimmt, aber zum Preis vieler Studenten. Ist das denn rechtens? Wie viele Studenten haben denn nur die Chance einen Mini-Job auszuüben? Vermutlich so gut wie alle. Schließlich sind Sie ja die Zukunft und sollten dafür auch das Studium überleben, wofür sie Geld benötigen. Von den Studiengebühren wollen wir hier besser nicht anfangen. Aber wenn ich mich zurück erinnere an eine andere Ausgabe der FAZ, da hieß es nämlich dass die Studentenzahlen stark ansteigen sollen bis 2012, wage ich die nun zu bezweifeln. Studiengebühren, Semesterbeiträge, Essen, und evtl. Miete, denn in wessen ursprünglichen Wohnort gibt es denn schon eine Universität mit dem gewünschten Studienfach? Womit wir wiederum bei dem Fächerreichtum der Unis wären. Mittlerweile ist es fast unmöglich in jeder Region der Bundesrepublik das zu studieren was man möchte, meistens ist es nötig hunderte von Kilometern zurück zu legen, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Damit wären wir wieder am Anfang, der Kürzung der Einkommensgrenze… Ich würde sagen, der Staat tut sich keinen Gefallen, wenn er die Mini-Jobs auf 200 Euro herabsetzt, denn dadurch wären noch mehr Studenten als jetzt schon auf staatliche Hilfe angewiesen und ob sie mit diesen Beihilfen nicht eher die Arbeitslosen bezahlen können, nehme ich doch stark an. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
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05.09.2006 12:41
05.09.2006 09:50
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