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Forum » Die Lounge » ThreadFränkische Weihnachtsgrüße ;)
24.12.2010 16:32
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0 Mal eine kleine - lustige - Weihnachtsgeschichte. Auf fränkisch. Also nicht ganz deutsch *lach* Ich hoffe es verstehen nicht nur die Franken. " Die beste Weihnachtsstimmung erreicht man bekanntlich durch den Genuss von etwa 14 - 15 Tassen Glühwein. Die Füße werden pelzig, Brandblasen lähmen langsam das Gesicht und man schläft friedlich im stehen ein. So ähnlich hat sich auch Versicherungsvertreter Fritz L. seinen Ausflug in die Weihnachtszeit vorgestellt. Aber er hat leider die Grundregeln des Glühweintrinkens nicht beachtet und es hat nicht im Frieden, sondern vor dem Amtsgericht geendet. Nach 5-6 Schoppen von dem vor allem sehr heissen Getränk hatte der Fritz bei dem Glühweinverkäufer leichte Kritk angebracht: "Horch amol, Masder" hat er gesagt, "bsuffn werd mer abber von deim Blembl fei nedd. Edzer gibsd mer obber nuamol a Dassn vull, obber dessmol fei ka Glühweinschorln!". Vor Gericht wusste der Fritz nur noch, das er einen Glühweinkrog geordert hatte, ein Drittel Glühwein, ein Drittel Rum. "Dou hobbin dann", erinnerte sich der Mann vom Glühweinstand, "drei Dassn voll gmixd. Noch der driddn isser derordich beinander gween, dasser si schdads annder Zigareddn an Schdernlassschbeier in sei Goschn gschdeggd und ozind hod. Dou hodder si gscheid die Goschn verbrennd und nuomol middern Glühweingrog löschn wolln. Dou derbei hodder si sei Goschn a zweids mol verbrennd." Andere Zeugen berichteten übereinstimmend, dass dieser Herr Fritz L. sich zwischendurch wieder einmal vom Boden aufgerappelt hatte, von unten nach oben einen Hundert-Euro-Schein durchgereicht und geschrien hat : "Ich gib a Rundn aus, Glühweingrog für alle dou, Lallelujah!" Dannach ist der Fritz zum nächsten Zwetschgermännla-Stand getaumelt, hat lange die Gallerie der in Reih und Glied aufgestellten Zwetschgenmännlein und Weiblein betrachtet und zu dem Herrn im Stand gesagt: " Dou mer amol a Gwehr her, füa zwölf Schuss langd mei Geld nu!" Herr Fritz L. hatte den Zwetschgenmännlein-Stand vermutlich mit einer Schiessbude am Nürnberger Volksfest verwechselt. Das muss ihm dann aber irgendwie recht schnell wieder entfallen sein, denn er hat dann kein Luftgewehr mehr verlangt, sondern ist drei Schritte zurück gegangen, hat in die Tiefen seiner Manteltaschen gegriffen und dann gebrüllt: "Obachd dou vonna, iich werf edz!" Der Zwetschgermännla-Standmann Georg K. entsann sich vor Gericht, dass der Fritz dann fünf Glühwein-Pfandtassen nacheinander aus seiner Mandeltasche gezogen hat. "Und nou", gab der Georg zu Protokoll, "nou hadder mid denner Dassn nach meine Zwedschgermännla gschmissn, zwaa Reiha hadder kombledd abgraamd. Un in däi Zwedschgermännla, wou nu gschdandn san, dou isser a nou neigfluung un hodd mi gfrochd, wäifill Dreffer dasser nou hodd. Un ob der große Teddybär mit däim bläidn Gsicht der Haubdpreis is, hodder wissn wolln. Dou hodder fei miich gmaand damid!" Beim hineinkriechen ins Polizeiauto hat er geschrieen : "Schau nedd so bläid under deiner Schdrasserbohnermidzn, du Doldi! Nach Schweinau, abber wenns gäid, haid nu!" Ausser zwei Schaschlick, Drei im Weggla und ein paar Glühweine hat herr Fritz L. dann aber nicht mehr viel von sich gegeben. Wegen erhöhter Weihnachtsstimmung, Evakuierung eines Zwetschgenmännleinstandes und Verunreinigung der Staatsgewalt wurde Herr Fritz L. zu 3 Monaten auf Bewährung und 400 € Schadensersatz verurteilt. In dem Sinne, schön brav bleiben und geniesst euer Weihnachtsfest ![]()
editiert am 24.12.2010 17:19
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24.12.2010 17:38
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24.12.2010 17:26
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