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Frauenmorde ciudad juarez mexico klage geg


10.12.2007 22:33
HiddenNickname
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GEGENC FRAUENMORDE AN DER MEXICANISCH US- AMERIKANSICHEN GRENZEN UND ÜBERALL
FÜR FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT

dIE MITARBEITERINNEN DER oRGANISATION WERDEN SCHIKANIERT und in einer zeitung der lüge bezichtigt, sie versuchen gegen diese zeitung eine anzeige zu erwirken und brauchen unterschriften und ein bisschen geld:
....aber man kann auch nur eine protestschreiben schicken... siehe unten;

Seit 2001 kämpft Nuestras Hijas de Regreso a Casa (NHRC) gegen die Frauenmorde in Ciudad Juárez und Chihuahua in Mexiko, die
Straflosigkeit in Bezug auf diese Verbrechen und die Untätigkeit der zuständigen Behörden.
Nicht zuletzt durch das Engagement der Mitglieder von NHRC hat die Welt
von diesen Gräueltaten erfahren. Sie sind auch den juristischen Weg gegangen, um die Aufklärung der Fälle von Mord und Verschwindenlassen
zu erzwingen - mit einigem Erfolg. Aber trotz der großen Anerkennung
dieser Arbeit außerhalb von Mexiko werden sie in ihrer Heimat ständig schikaniert
und bedroht; im August ist das Auto der Direktorin von NHRC beschossen worden. Auch durch die lokale Presse wird die Arbeit der Organisation
öffentlich in Misskredit gebracht. Eine Delegationsreise deutscher
Abgeordneter nach Mexiko und speziell nach Chihuahua wurde dazu benutzt,
ihnen schamlos Äußerungen in den Mund zu legen, die sie nicht getan und inzwischen schriftlich und mündlich dementiert haben. Tatsächlich
hatten sie vor ihrer Reise keinerlei Kontakt mit NHRC.

Hier eine Übersetzung der aus der Luft gegriffenen Beschuldigungen:

Falschmeldungen gleichen Inhalts in der mexikanischen Presse:
Version über Fall Juárez dementiert
Luis Carlos Cano
El Universal

Freitag, 05. Oktober 2007
Deutsche Parlamentarier hatten Maßnahmen gegen Mexiko vereinbart
CIUDAD JUÁREZ, Chih. Eine Gruppe deutscher Volksvertreter traf sich
hier
mit der Justizbeauftragten des Staates, Patricia González Rodríguez,
denn,
wie sie sagten, waren sie besorgt gewesen wegen der alarmierenden Zahlen
von Morden an und Vergewaltigungen von Frauen in dieser Grenzstadt, die

ihnen die NGO "Nuestras Hijas de Regreso a Casa" ((Wir wollen) Unsere Töchter zu Hause (haben)).
Aber jetzt, da sie in der Stadt sind, sagte der Sprecher der Parlamentarier, Jürgen Klmke, er sei betroffen und verwirrt, da er
festgestellt habe, dass das deutsche Parlament durch Mitglieder dieser
Organisation der Zivilgesellschaft betrogen worden sei, die in Deutschland
berichtet hätten, in Ciudad Juárez würde "jeden Tag eine Frau vergewaltigt,
ermordet und zerstückelt".

Er erklärte, diese Information, die sie besessen hätten, sei von der
Justizbeauftragten von Chihuahua dementiert worden und dies stimme mit
verschiedenen kriminalistischen und soziologischen Studien überein, die

ihnen in den Büros staatlicher Stellen präsentiert worden seien.
Jürgen Klmke zeigte sich hierüber besorgt, weil diese fehlerhafte
Information, über die sie verfügt hatten, dazu geführt hatte, dass das
deutsche Parlament diese Kommission von acht Abgeordneten entsandte um
die
angeblichen Fälle von Gewalt gegen Frauen zu untersuchen.
Die Deutschen zeigten sich peinlich berührt, weil das Parlament auf der

Grundlage dieser Information Entscheidungen getroffen hatte, die für
Mexiko
und speziell für den Staat Chihuahua von Bedeutung sind.
Die erste hiervon bestand in der Ablehnung der Wirtschaftshilfe für Länder
der Dritten Welt, und die zweite, vielleicht noch härtere, bestand in einem Wirtschaftsboykott gegen Mexiko, der beinhaltete, dass deutsche Firmen
empfohlen wurde, nicht in diesem Land zu investieren.

------------------------------ -------------------------
Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia
Pariser Str. 13
D-81667 Muenchen
Alemania
Tel: + 49 89 4485945 Fax: + 49 89 487673
EMail: info@oeku-buero.de
http://www.oeku-buero.de
--
Anzeige in Ciudad Juarez, bitte weiterleiten

München/Hamburg, d. 8.12. 2007

Liebe UnterstützerInnen im Kampf gegen die Frauenmorde in Ciudad
Juárez,

ihr werdet wissen, dass im Bundesstaat Chichuahua eine Medienkampagne angelaufen ist, welche die Organisation Nuestras Hijas de Regreso a
Casa und ihre Mitglieder diffamiert. Dabei wurden sogar Äußerungen deutscher
Abgeordneter gefälscht. Deren Dementis und unsere Briefe an die Zeitungen
El Universal und El Diario wurden nicht abgedruckt und nicht beantwortet.
Weil diese Diffamierung als Personen, die den Ruf von Ciudad Juárez
beschmutzen und der Region wirtschaftlich schaden, sie extrem gefährdet,
haben wir
in Absprache mit Marisela Ortiz und Manuela Simental, die ihr
vielleicht
auch kürzlich auf ihrer Rundreise getroffen habt, beschlossen, eine
Anzeige
in den beiden großen Tageszeiten von Ciudad Juárez, El Diario und El
Norte,
zu schalten.

Wir suchen Organisationen und Personen, welche diese Anzeige
unterschreiben und mitfinanzieren. Es werden um die 1000 Euro
gebraucht.

Unserem Vorschlag ist, dass Einzelpersonen ab 15 Euro und
Organisationen
ab 40 Euro beisteuern. Natürlich sind auch höhere Spenden erwünscht,
aber
auch kleinere Beträge willkommen. Das Ökumenische Büro kann euch dafür
eine
Rechnung oder eine Spendenbescheinigung ausstellen.
Wir bitten, die Beträge auf das folgende Konto zu überweisen:

Kto-Nr. 56 17 62 58 o
BLZ 701 500 00
Stadtsparkasse München
Stichwort "Anzeige".

Die Aktion soll am 17.12.07, um 12:00 Uhr abgeschlossen sein, es ist
also
Eile geboten.
Rückmeldung über Unterschrift und Betrag bitte an
valeriatadi@hotmail.com
senden! Falls eine Rechnung oder Spendenbescheinigung erwünscht ist,
bitte
die betreffende Adresse angeben!

Hier der Text der Anzeige (übersetzt)

Die unterzeichnenden Organisationen und Personen fordern die zuständigen
Behörden auf, für eine zügige Aufklärung der Ermordung und des
Verschwindenlassens von Frauen in Ciudad Juárez und Chihuahua zu sorgen
und der Straflosigkeit bezüglich dieser Verbrechen ein Ende zu bereiten.

Nur dadurch kann sich das negative Bild der Stadt ändern. Der Versuch,
die
bewundernswerten Anstrengungen von Angehörigen der Opfer und von
unterstützenden Organisationen, die Wahrheit und Gerechtigkeit suchen,
in
Misskredit zu bringen, zu kriminalisieren und so zu schädigen, wird das

Gegenteil bewirken.

Wir sind überaus besorgt darüber, dass Mitglieder dieser Organisationen

Drohungen und Verfolgung ausgesetzt sind.

Wir sind empört, dass deutschen Abgeordneten in verschiedenen Medien
Aussagen zugeschrieben wurden, welche die Organisation "Nuestras Hijas
de
Regreso a Casa" diffamieren und gefährden. Es ist falsch dass der
deutsche
Bundestag durch diese Organisation getäuscht worden sei. Es ist
ebenfalls
falsch, dass Sanktionen gegen Mexiko vorgesehen worden seien. Beide
Behauptungen wurden von den deutschen Abgeordneten dementiert.

Text des spanischen Originals:

Las organizaciones y personas firmantes:

¢ Exigimos de las autoridades responsables que actúen rápida y
eficazmente
en esclarecimiento de los asesinatos y desapariciones de mujeres en
Ciudad
Juárez y Chihuahua y que pongan fin a la impunidad reinante en torno a
los
crímenes.

¢ Este es el único camino para cambiar efectivamente la imagen negativa
de
la ciudad. El intento de desacreditar, criminalizar y así dañar la
labor
tan admirable de familiares de las víctimas y organizaciones de apoyo
que
buscan la verdad y la justicia tendrá el efecto contrario.

¢ Nos preocupa de sobremanera que integrantes de estas organizaciones
sufran amenazas y persecusión.

¢ Nos indigna que en varios medios de comunicación se impute a
diputados
alemanes dichos que difaman y ponen en peligro a la organización "
Nuestras
Hijas de Regreso a Casa ". Es falso que el Parlamento Alemán haya sido
engañado por esta organización. Es igualmente falso que se hayan
previsto
sanciones en contra de México. Ambas aseveraciones fueron desmentidas
por
los diputados alemanes.

Mit der Bitte um eure Solidarität grüßen euch

Daniel Tapia Montejo Harald Ihmig

ÖKUMENISCHES BÜRO INITIATIVE MEXIKO




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12.12.2007 15:23
11.12.2007 16:46
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