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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadFrauenpolitik=Familienpoltik
17.06.2005 13:06
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0 Frauenpolitik nicht der Familienpolitik unterordnen Auf Bundes und Landesebene wird es für Frauen eng!!! In den Koalitionsvereinbarungen von CDU und FDP, in NRW kommt weder ein Frauen- noch Familienministerium in der Aufzählung der Ressorts vor. Das alte MGSFF wird es also nicht mehr geben. Das bedeutet einen massiven Einschnitt in die Frauenpolitik in unserem Land und sicherlich auch in der Lesbenpolitik. Demo: *Für die Weiterführung der erfolgreichen Frauenpolitik in NRW* *Für den Erhalt des Frauenministeriums In NRW* *Für den Erhalt des Frauenausschusses im Landtag NRW* Am Mittwoch, 22. Juni 2005, 10.00 Uhr auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf. An diesem Tag wird Herr Rüttgers zum Ministerpräsidenten des Landes NRW gewählt und gleichzeitig sein Kabinett vorstellen. Pressemitteilung des Deutschen Frauenrates Quelle www.Frauenrat.de „Berlin, 13.06.2005 Frauenpolitik nicht der Familienpolitik unterordnen DF zur Zusammenlegung der Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz der Länder mit der JugendministerInnenkonferenz: Mit einem Brief an die Ministerpräsidenten der Bundesländer hat der DEUTSCHE FRAUENRAT gegen den Beschluss protestiert, die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen, -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) zukünftig mit der JugendministerInnenkonferenz zusammenzulegen. Die Lobby der Frauen forderte die Ministerpräsidentenkonferenz auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen. „Dieser Beschluss kommt einer Auflösung gleich, denn damit wurde auch beschlossen, Frauenpolitik künftig nur noch in Verbindung mit Jugendpolitik und mit dem Schwerpunkt Familienpolitik länderübergreifend zu beraten“, heißt es in dem Schreiben der Vorsitzenden des Deutschen Frauenrates, Brunhilde Raiser, an die Ministerpräsidenten. Seit geraumer Zeit beobachtet die Lobby der Frauen mit Sorge, dass in einigen Bundesländern die Frauenministerien bzw. die Frauenabteilungen in den jeweiligen Ministerien aufgelöst werden. Entweder fallen sie der angespannten Haushaltssituation zum Opfer, oder die Abschaffung wird mit dem Hinweis auf das Gender Mainstreaming begründet. Bekanntlich gibt es für Letzteres aber häufig kein Konzept, geschweige denn eine planvolle Umsetzung. Die jetzt beschlossene Zusammenlegung der Politikbereiche lege nahe, dass Frauen nur noch in ihrer Familienrolle gesehen werden. „Das halten wir für einen Irrweg, auch, weil dies den in zahlreichen Untersuchungen belegten Vorstellungen und Lebensplanungen vieler Frauen widerspricht“, heißt es in den Schreiben weiter. Der DEUTSCHE FRAUENRAT fordert daher von der Ministerpräsidentenkonferenz, diesen Beschluss rückgängig zu machen und stattdessen offensiv für eine moderne Frauenpolitik einzutreten, die nicht der Familienpolitik untergeordnet ist.“ :shock:
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17.06.2005 22:34
17.06.2005 22:02
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