Für die Tiere ein Gedicht
Für die Tiere,
die täglich auf den Straßen sterben
Lauf schnell weiter, Igelkind
liegst unter Reifen sonst geschwind
zerfetzt in fürchterlichstem Maße
klebt dein Leben auf der Straße.
Warst zu langsam, kleine Katze
rechts dein Kopf, links deine Tatze-
die Gedärme liegen frei,
Menschen fahr\'n an dir vorbei.
Es ist wirklich nicht zu fassen-
wie müsst ihr uns Menschen hassen.
Für euer Dasein keinen Sinn
richten wir euch zahllos hin.
Ich beklage tief die Scharen,
die wir stets zu Tode fahren.
Ohne Regung, stumpf im Herzen
sind wir schuld an euren Schmerzen.
Für Katze, Fuchs und Igelkind
sind unser Herz und Auge blind.
Mir tut es in der Seele weh
wenn ich euch so zerrissen seh.
Kann euer Leid doch nicht beenden,
die Welt für euch zum Guten wenden.
Ich seh euch sterben tausendfach
hab euch zu retten keine Macht.
Ich steh beschämt vor euren Rassen
und wünscht, man würd\' euch leben lassen.
Kann nicht beschützen euer Sein
und euch nur bitten zu verzeihn.
die täglich auf den Straßen sterben
Lauf schnell weiter, Igelkind
liegst unter Reifen sonst geschwind
zerfetzt in fürchterlichstem Maße
klebt dein Leben auf der Straße.
Warst zu langsam, kleine Katze
rechts dein Kopf, links deine Tatze-
die Gedärme liegen frei,
Menschen fahr\'n an dir vorbei.
Es ist wirklich nicht zu fassen-
wie müsst ihr uns Menschen hassen.
Für euer Dasein keinen Sinn
richten wir euch zahllos hin.
Ich beklage tief die Scharen,
die wir stets zu Tode fahren.
Ohne Regung, stumpf im Herzen
sind wir schuld an euren Schmerzen.
Für Katze, Fuchs und Igelkind
sind unser Herz und Auge blind.
Mir tut es in der Seele weh
wenn ich euch so zerrissen seh.
Kann euer Leid doch nicht beenden,
die Welt für euch zum Guten wenden.
Ich seh euch sterben tausendfach
hab euch zu retten keine Macht.
Ich steh beschämt vor euren Rassen
und wünscht, man würd\' euch leben lassen.
Kann nicht beschützen euer Sein
und euch nur bitten zu verzeihn.