29.8. Gedenken May Ayim
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*Einladung zur offiziellen Einweihung der Gedenktafel am May-Ayim-Ufer
Montag, 29.08.2011, 13 Uhr, May-Ayim-Ufer 9, Berlin-Kreuzberg
*
Programm:
13.00 - 13.05 Uhr
Das May-Ayim-Ufer als postkolonialer Aufklärungs- und Erinnerungsort
Elvira Pichler, Vorsitzende Kulturausschuss der BVV
Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
13.05 - 13.15 Uhr
May Ayim – Person und Werk
ManuEla Ritz, Antirassismustrainerin, Autorin
.
Hintergrund:
Das May-Ayim-Ufer wurde am 27.02.2010 nach der
Wissenschaftlerin, Autorin, Pädagogin und Aktivistin der Schwarzen
Bewegung in Deutschland May Ayim (1960-1996) benannt. Die Straße war
zuvor nach dem Major Otto Friedrich von der Gröben (1657-1728) benannt,
der im Auftrag des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg die
Festung Groß-Friedrichsburg im heutigen Ghana errichtete. Das Fort
diente zwischen 1683 und 1717 als Stützpunkt für Handel und für die
organisierte Verschleppung von versklavten afrikanischen Männern, Frauen
und Kindern nach Amerika und Europa. Die Umbenennung war eine
langjährige Forderung eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses von
Organisationen der afrikanischen Diaspora und entwicklungspolitischen
NGOs. Dieses fordert zehn weitere postkoloniale Straßenumbenennungen in
Berlin, vor allem im sogenannten Afrikanischen Viertel, wo immer noch
Kolonialismus und Kolonialverbrecher mit Straßennamen gewürdigt werden.
--
Armin Massing
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
Beratungsstelle
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Fon 030-49 85 53 80
Fax 030-49 85 53 81
beratung@ber-ev.de
www.ber-ev.de
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genderliste@listen.jpberlin.de
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Montag, 29.08.2011, 13 Uhr, May-Ayim-Ufer 9, Berlin-Kreuzberg
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13.00 - 13.05 Uhr
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Elvira Pichler, Vorsitzende Kulturausschuss der BVV
Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
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May Ayim – Person und Werk
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.
Hintergrund:
Das May-Ayim-Ufer wurde am 27.02.2010 nach der
Wissenschaftlerin, Autorin, Pädagogin und Aktivistin der Schwarzen
Bewegung in Deutschland May Ayim (1960-1996) benannt. Die Straße war
zuvor nach dem Major Otto Friedrich von der Gröben (1657-1728) benannt,
der im Auftrag des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg die
Festung Groß-Friedrichsburg im heutigen Ghana errichtete. Das Fort
diente zwischen 1683 und 1717 als Stützpunkt für Handel und für die
organisierte Verschleppung von versklavten afrikanischen Männern, Frauen
und Kindern nach Amerika und Europa. Die Umbenennung war eine
langjährige Forderung eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses von
Organisationen der afrikanischen Diaspora und entwicklungspolitischen
NGOs. Dieses fordert zehn weitere postkoloniale Straßenumbenennungen in
Berlin, vor allem im sogenannten Afrikanischen Viertel, wo immer noch
Kolonialismus und Kolonialverbrecher mit Straßennamen gewürdigt werden.
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