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Gedichte - lost & found (2)

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08.06.2019 22:19
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A Kind of Thinking

The potter turning clay into a vase
by force applied evenly to all sides, lifting
so what’s left is muscle memory,
willing container, and the occasional
faint impression of a finger—is this
what it was like, becoming? All summer,
we languished in applied physics.
A ball secured to a long string
hung from a tall pole. The point
was to punch and watch it return to you.
If someone hit the ball mid-orbit,
it looped back in the opposite direction.
That was all it took for a fundamental
change. I watched the clumsy injuries unfold.
The world was tender work, ours
and not, tamed and taming. Girls gathered
flowers for crowns, boys whispered
in the shade of the basketball courts.
What happened and didn’t pushed
with equal force. Head against the bus
window, colors passed beneath the bridge,
the river. The colors passed, no sense
sufficient to make sense, but gathering
at the edges, impressions of some order;
sudden gladness bloomed with all
the qualities of light. In its loveliness,
summer said something encouraging,
and yet, for all its intimations, indefinite
and silent, careful with becoming.

Maya Catherine Popa

12.06.2019 17:43
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Guter Stil ...ist eine Frage der Haltung. Es geht um Anstand, Respekt und Würde. Denn Stil hat nicht nur mit Geschmack zu tun, sondern auch mit Moral

Thomas Vasek

12.06.2019 21:29
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Sicherlich bekannt und dennoch immer wieder entdeckbar:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann,
wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen,
auch wenn ich eigentlich weiß, dass der Zeitpunkt nicht stimmt
und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch,
wenn dieser Mensch ich selber bin.
Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich gelassen sein.
Heute weiß ich: Das nennt man SELBSTVERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Doch als ich es mit meinem Herzen verbunden hatte,
wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter.
Diese Verbindung nenne ich heute WEISHEIT DES HERZENS.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

(das Gedicht wird Charlie Chaplin zugeschrieben... vielleicht war es aber auch Kim McMillen)

12.06.2019 21:49
HiddenNickname

Without Me

Once, in the hiatus of a difficult July,
down Eskra’s lorryless roads from sweet fuck all,
we were flinging – such young sophisticates – like a giant frisbee
this plastic lid of an old rat poison bin.

We were flinging it from you to me, me to you, you to me;
me-you, you-me, me-you, you back again.
And you would have sworn that its flat arc was a pendulum,
compassing Tyrone’s prosey horizon.

And I would have sworn that our throw and catch had such momentum
that its rhythm might survive, somehow, without me.

Leontia Flynn


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