Gehirne im Tank ?
Ich weiss...ich weiss..der Text ist nicht gerade kurz..aber wie ich finde ist er gut nachvollziehbar für jeden! Und ist der Gedanke nicht irgendwie beklemmend oder komisch das man evt nur ein "Gehirn im Tank" ist!? Es gibt weder eindeutige Beweise dafür noch dagegen.. was meint ihr???ALle in der "Matrix" oder alles real ??
Klammheimlich hat gestern ein boshafter Spaßvogel in Ihren Nachttrunk ein geschmacksneutrales Narkotikum gestreut, das direkt nach dem Einschlafen zu wirken begann. Sie waren allein zu Hause, und so konnte niemand Alarm schlagen, als eine Bande von Chirurgen in Ihr Schlafzimmer einstieg, sich Ihres bewußtlosen Körpers bemächtigte und ihn in den Keller ihrer Klinik verschleppte. Die Chirurgen verloren keine Zeit. Sie sägten Ihren Schädel auf, um an Ihr Gehirn heranzukommen, das sie behutsam aus seiner Schale lösten und sogleich in eine Nährlösung gleiten ließen, damit es nicht absterbe. Dann begann die Fummelarbeit. Die Ärzte identifizierten jede einzelne Nervenbahn, durch die Ihr Gehirn bis gestern mit Ihrem Restkörper Informationen ausgetauscht hatte: Sehnerven, Nerven für akustische Reize aus dem Gehör, aber auch Nerven, durch die das Hirn Steuersignale zur Bewegung seines Exkörpers gesandt hatte. Alle diese (bei der Operation durchtrennten) Nervenstränge verbanden die Doktoren mit einem Computer, in den sie zuvor mit Akribie sämtliche Fakten über Ihr Haus, Ihre Familie, Ihren Job und so weiter eingespeist hatten und in dem überdies ein geniales Programm zur Simulation von Nervenimpulsen geladen war.
Als endlich die Wirkung des Narkotikums nachließ, starteten die Ärzte den Computer, und so meinten Sie, aus einem traumlosen Schlaf aufzuwachen. Der Simulationscomputer sorgte zuverlässig für den Anschein von Normalität. Er simulierte das Strecken Ihrer Glieder, den Kälteschock unter der Dusche, den Geruch Ihres Morgenkaffees und das leise Surren Ihres Computers, an dem Sie sich jetzt sitzen und lesen wähnen . . . Doch das simulierte Idyll trügt. In Wirklichkeit ist Ihnen von Ihrer gestrigen Existenz nur das Gehirn geblieben; es schwimmt in einem Tank mit Nährflüssigkeit herum. Und bei Ihnen zu Hause dampft nicht der Frühstückskaffee. Vielmehr durchstöbert die Kripo Ihre Küche nach den Spuren der Entführer, und zwar genau jetzt! Haben Sie irgendeine Chance herauszufinden, ob unsere kleine Geschichte erfunden ist? Können Sie wissen, daß Sie kein körperloses Gehirn im Tank sind, sondern daß Sie Hand und Fuß haben und soeben eine InternetZeitung lesen?
Die Antwort auf diese Fragen ist negativ: Keine denkbare Beobachtung kann ausschließen, daß sie perfekt simuliert ist. Reden Sie sich nicht damit heraus, daß unsere Computer noch zu lahm wären, um die nötigen Simulationen in Echtzeit durchzurechnen! Denn wer garantiert Ihnen, ob nicht irgendwelche Genies gerade gestern ihre geheime Arbeit an einem nie dagewesenen Supercomputer abgeschlossen haben? Unsere Geschichte ist theoretisch denkbar; das genügt. Treiben wir die Sache zum Ärgsten. Vielleicht ist Ihr Gehirn nicht erst gestern in den Tank geraten, sondern steckte von Anbeginn in dieser traurigen Lage? Dann hätten Sie niemals einen eigenen Körper gehabt. Und vielleicht befinden sich Tank, Gehirn und Computer gar nicht im Keller einer irdischen Klinik. Sie könnten ja auch irgendwo im Andromedanebel herumschweben, weit, weit weg von unserem Sonnensystem.
Wie, wenn es die Erde gar nicht gäbe? Dann wären Sie das einzige denkende Wesen überhaupt! Wer denn in diesem Fall den Simulationscomputer programmiert haben soll? Nun, die ganze Konfiguration könnte doch durch einen gigantischen Zufall entstanden sein: unwahrscheinlich, zugegeben - aber theoretisch denkbar. Oder? Nicht denkbar, behauptet der amerikanische Philosoph Hilary Putnam aus Harvard, der diese Woche seinen 70. Geburtstag feiert. Er hat einen raffinierten, verwirrenden und völlig neuartigen Beweis gefunden, um den sich die Fachwelt seit fünfzehn Jahren zankt. Der Streit ist leicht erklärlich. Hätte Putnam recht, so wäre dies eine philosophische Sensation historischen Ausmaßes.
Seit Beginn der Neuzeit ist es den Philosophen nicht gelungen, darzutun, daß wir genuines Wissen über unsere äußere Umgebung erzielen können. Die Krankheit heißt cartesischer Skeptizismus, und sie verläuft so: Wir können nicht ausschließen, daß wir stets träumen oder dauernd von einem bösen Dämon getäuscht werden - oder daß wir seit jeher ein Gehirn im Tank sind. Also können wir auch nicht wissen, daß wir, genau jetzt, wirklich im Internet lesen. Also können wir überhaupt nichts über die Welt um uns herum wissen. Diese skandalöse Konklusion wäre abgeschmettert, wenn Putnams Beweis gegen die Gehirne im Tank funktionierte (und wenn er sich auf die anderen beiden skeptischen Hypothesen, die von Descartes stammen, übertragen ließe: auf ewige Träume und arglistige Dämonen). Bevor Sie sich Ihr eigenes Urteil über den Beweis bilden können, muß ein sprachphilosophischer Fachterminus erläutert werden: Referenz. Zwei Beispiele. Das Wort "Pluto" referiert auf den äußersten Planeten unseres Solarsystems; das Wort "Planet" referiert auf Pluto, auf die Erde, auf Venus, Mars und so weiter. Referenz ist also so etwas wie der Gegenstandsbezug von Wörtern. (Das Wort "und" referiert daher überhaupt nicht.) Putnam braucht zwei referenztheoretische Prämissen, um seinen Beweis ins Rollen zu bringen.
Die erste Prämisse ist eine Binsenweisheit: 1. In meiner Sprache referiert das Wort "Eule" auf Eulen. Das versteht sich von selbst. Wenn ich von Eulen rede, meine ich Eulen, was sonst. Stärkere Aufmerksamkeit verdient Putnams zweite Prämisse: 2. In der Sprache eines ewigen Gehirns im Tank referiert das Wort "Eule" nicht auf Eulen. Warum nicht auf Eulen? Laut Annahme hat ein ewiges Gehirn im Tank keinerlei kausalen Kontakt zu echten Eulen. Da ginge es nicht mit rechten Dingen zu, wenn das Gehirn trotzdem auf Eulen referieren könnte. Sein Gebrauch des Wortes "Eule" müßte etwa durch irgendwelche geheimnisvollen nichtkausalen Strahlen mit Eulen verbunden sein. Sprechen wäre eine übernatürliche Fähigkeit, eine Art Hexerei. Eine solche magische Auffassung von Sprache ist unhaltbar. Sie fragen, worauf denn dann Gehirne im Tank mit ihrem Wort "Eule" referieren? Vermutlich auf jene Bit-Muster im Simulationscomputer, die für die Eulen-Visionen verantwortlich sind. Wie auch immer diese Bits und Bytes aussehen, es sind keine Eulen aus Fleisch und Blut.
Nun beginnt der sensationell kurze Beweis. Aus den Prämissen 1 und 2 ergibt sich zwingend: 3. Meine Sprache ist von der Sprache eines ewigen Gehirns im Tank verschieden. Das ist logisch; die beiden Sprachen haben verschiedene Eigenschaften, also können sie nicht identisch sein. Wenn der Täter kleine Füße hat und der Gärtner große, dann war der Mörder nicht der Gärtner. Und da sind wir schon am Ziel. Aus 3 folgt, und zwar abermals zwingend: 4. Ich bin nicht seit jeher ein Gehirn im Tank. Wäre ich nämlich ein ewiges Gehirn im Tank, so spräche ich auch seine Sprache, im Widerspruch zu 3. Da 3 bereits bewiesen ist, kann ich nicht seit jeher ein Gehirn im Tank sein, q. e. d. Hier ist nicht genug Platz, um all die Einwände zu entkräften, die von der Schar der Philosophen gegen Putnams Beweis erhoben worden sind.
Nur so viel: Der Streit hat Früchte getragen. In seiner ursprünglichen Version war der Beweis komplizierter und viel schwieriger zu verstehen. Erst vor fünf Jahren hat der schottische Philosoph Crispin Wright die Fassung des Beweises publiziert und kritisiert, die hier vorgeführt worden ist und die Putnam ausdrücklich als Verbesserung begrüßt. Man sieht: Selbst in der Philosophie werden zuweilen Erkenntnisfortschritte erzielt. Eine andere Frage ist freilich, was uns die durch Putnams Beweis gewonnene Erkenntnis im Leben bringt: Ist es nicht völlig schnuppe, ob wir Gehirne im Tank sind - wo uns doch der Unterschied ohnehin nicht auffallen würde? In einer Fußnote stellt sich Putnam dieser Frage. Er ändere seine Meinung hierüber immer wieder, je nachdem, ob er gerade verliebt sei! Ein Glücksfall für die Philosophie, wenn jemand sogar von Verliebtheitsanfällen in die Liebe zur Weisheit getrieben wird.
Olaf Müller
Die Zeit; Ausgabe: 32/1996
Klammheimlich hat gestern ein boshafter Spaßvogel in Ihren Nachttrunk ein geschmacksneutrales Narkotikum gestreut, das direkt nach dem Einschlafen zu wirken begann. Sie waren allein zu Hause, und so konnte niemand Alarm schlagen, als eine Bande von Chirurgen in Ihr Schlafzimmer einstieg, sich Ihres bewußtlosen Körpers bemächtigte und ihn in den Keller ihrer Klinik verschleppte. Die Chirurgen verloren keine Zeit. Sie sägten Ihren Schädel auf, um an Ihr Gehirn heranzukommen, das sie behutsam aus seiner Schale lösten und sogleich in eine Nährlösung gleiten ließen, damit es nicht absterbe. Dann begann die Fummelarbeit. Die Ärzte identifizierten jede einzelne Nervenbahn, durch die Ihr Gehirn bis gestern mit Ihrem Restkörper Informationen ausgetauscht hatte: Sehnerven, Nerven für akustische Reize aus dem Gehör, aber auch Nerven, durch die das Hirn Steuersignale zur Bewegung seines Exkörpers gesandt hatte. Alle diese (bei der Operation durchtrennten) Nervenstränge verbanden die Doktoren mit einem Computer, in den sie zuvor mit Akribie sämtliche Fakten über Ihr Haus, Ihre Familie, Ihren Job und so weiter eingespeist hatten und in dem überdies ein geniales Programm zur Simulation von Nervenimpulsen geladen war.
Als endlich die Wirkung des Narkotikums nachließ, starteten die Ärzte den Computer, und so meinten Sie, aus einem traumlosen Schlaf aufzuwachen. Der Simulationscomputer sorgte zuverlässig für den Anschein von Normalität. Er simulierte das Strecken Ihrer Glieder, den Kälteschock unter der Dusche, den Geruch Ihres Morgenkaffees und das leise Surren Ihres Computers, an dem Sie sich jetzt sitzen und lesen wähnen . . . Doch das simulierte Idyll trügt. In Wirklichkeit ist Ihnen von Ihrer gestrigen Existenz nur das Gehirn geblieben; es schwimmt in einem Tank mit Nährflüssigkeit herum. Und bei Ihnen zu Hause dampft nicht der Frühstückskaffee. Vielmehr durchstöbert die Kripo Ihre Küche nach den Spuren der Entführer, und zwar genau jetzt! Haben Sie irgendeine Chance herauszufinden, ob unsere kleine Geschichte erfunden ist? Können Sie wissen, daß Sie kein körperloses Gehirn im Tank sind, sondern daß Sie Hand und Fuß haben und soeben eine InternetZeitung lesen?
Die Antwort auf diese Fragen ist negativ: Keine denkbare Beobachtung kann ausschließen, daß sie perfekt simuliert ist. Reden Sie sich nicht damit heraus, daß unsere Computer noch zu lahm wären, um die nötigen Simulationen in Echtzeit durchzurechnen! Denn wer garantiert Ihnen, ob nicht irgendwelche Genies gerade gestern ihre geheime Arbeit an einem nie dagewesenen Supercomputer abgeschlossen haben? Unsere Geschichte ist theoretisch denkbar; das genügt. Treiben wir die Sache zum Ärgsten. Vielleicht ist Ihr Gehirn nicht erst gestern in den Tank geraten, sondern steckte von Anbeginn in dieser traurigen Lage? Dann hätten Sie niemals einen eigenen Körper gehabt. Und vielleicht befinden sich Tank, Gehirn und Computer gar nicht im Keller einer irdischen Klinik. Sie könnten ja auch irgendwo im Andromedanebel herumschweben, weit, weit weg von unserem Sonnensystem.
Wie, wenn es die Erde gar nicht gäbe? Dann wären Sie das einzige denkende Wesen überhaupt! Wer denn in diesem Fall den Simulationscomputer programmiert haben soll? Nun, die ganze Konfiguration könnte doch durch einen gigantischen Zufall entstanden sein: unwahrscheinlich, zugegeben - aber theoretisch denkbar. Oder? Nicht denkbar, behauptet der amerikanische Philosoph Hilary Putnam aus Harvard, der diese Woche seinen 70. Geburtstag feiert. Er hat einen raffinierten, verwirrenden und völlig neuartigen Beweis gefunden, um den sich die Fachwelt seit fünfzehn Jahren zankt. Der Streit ist leicht erklärlich. Hätte Putnam recht, so wäre dies eine philosophische Sensation historischen Ausmaßes.
Seit Beginn der Neuzeit ist es den Philosophen nicht gelungen, darzutun, daß wir genuines Wissen über unsere äußere Umgebung erzielen können. Die Krankheit heißt cartesischer Skeptizismus, und sie verläuft so: Wir können nicht ausschließen, daß wir stets träumen oder dauernd von einem bösen Dämon getäuscht werden - oder daß wir seit jeher ein Gehirn im Tank sind. Also können wir auch nicht wissen, daß wir, genau jetzt, wirklich im Internet lesen. Also können wir überhaupt nichts über die Welt um uns herum wissen. Diese skandalöse Konklusion wäre abgeschmettert, wenn Putnams Beweis gegen die Gehirne im Tank funktionierte (und wenn er sich auf die anderen beiden skeptischen Hypothesen, die von Descartes stammen, übertragen ließe: auf ewige Träume und arglistige Dämonen). Bevor Sie sich Ihr eigenes Urteil über den Beweis bilden können, muß ein sprachphilosophischer Fachterminus erläutert werden: Referenz. Zwei Beispiele. Das Wort "Pluto" referiert auf den äußersten Planeten unseres Solarsystems; das Wort "Planet" referiert auf Pluto, auf die Erde, auf Venus, Mars und so weiter. Referenz ist also so etwas wie der Gegenstandsbezug von Wörtern. (Das Wort "und" referiert daher überhaupt nicht.) Putnam braucht zwei referenztheoretische Prämissen, um seinen Beweis ins Rollen zu bringen.
Die erste Prämisse ist eine Binsenweisheit: 1. In meiner Sprache referiert das Wort "Eule" auf Eulen. Das versteht sich von selbst. Wenn ich von Eulen rede, meine ich Eulen, was sonst. Stärkere Aufmerksamkeit verdient Putnams zweite Prämisse: 2. In der Sprache eines ewigen Gehirns im Tank referiert das Wort "Eule" nicht auf Eulen. Warum nicht auf Eulen? Laut Annahme hat ein ewiges Gehirn im Tank keinerlei kausalen Kontakt zu echten Eulen. Da ginge es nicht mit rechten Dingen zu, wenn das Gehirn trotzdem auf Eulen referieren könnte. Sein Gebrauch des Wortes "Eule" müßte etwa durch irgendwelche geheimnisvollen nichtkausalen Strahlen mit Eulen verbunden sein. Sprechen wäre eine übernatürliche Fähigkeit, eine Art Hexerei. Eine solche magische Auffassung von Sprache ist unhaltbar. Sie fragen, worauf denn dann Gehirne im Tank mit ihrem Wort "Eule" referieren? Vermutlich auf jene Bit-Muster im Simulationscomputer, die für die Eulen-Visionen verantwortlich sind. Wie auch immer diese Bits und Bytes aussehen, es sind keine Eulen aus Fleisch und Blut.
Nun beginnt der sensationell kurze Beweis. Aus den Prämissen 1 und 2 ergibt sich zwingend: 3. Meine Sprache ist von der Sprache eines ewigen Gehirns im Tank verschieden. Das ist logisch; die beiden Sprachen haben verschiedene Eigenschaften, also können sie nicht identisch sein. Wenn der Täter kleine Füße hat und der Gärtner große, dann war der Mörder nicht der Gärtner. Und da sind wir schon am Ziel. Aus 3 folgt, und zwar abermals zwingend: 4. Ich bin nicht seit jeher ein Gehirn im Tank. Wäre ich nämlich ein ewiges Gehirn im Tank, so spräche ich auch seine Sprache, im Widerspruch zu 3. Da 3 bereits bewiesen ist, kann ich nicht seit jeher ein Gehirn im Tank sein, q. e. d. Hier ist nicht genug Platz, um all die Einwände zu entkräften, die von der Schar der Philosophen gegen Putnams Beweis erhoben worden sind.
Nur so viel: Der Streit hat Früchte getragen. In seiner ursprünglichen Version war der Beweis komplizierter und viel schwieriger zu verstehen. Erst vor fünf Jahren hat der schottische Philosoph Crispin Wright die Fassung des Beweises publiziert und kritisiert, die hier vorgeführt worden ist und die Putnam ausdrücklich als Verbesserung begrüßt. Man sieht: Selbst in der Philosophie werden zuweilen Erkenntnisfortschritte erzielt. Eine andere Frage ist freilich, was uns die durch Putnams Beweis gewonnene Erkenntnis im Leben bringt: Ist es nicht völlig schnuppe, ob wir Gehirne im Tank sind - wo uns doch der Unterschied ohnehin nicht auffallen würde? In einer Fußnote stellt sich Putnam dieser Frage. Er ändere seine Meinung hierüber immer wieder, je nachdem, ob er gerade verliebt sei! Ein Glücksfall für die Philosophie, wenn jemand sogar von Verliebtheitsanfällen in die Liebe zur Weisheit getrieben wird.
Olaf Müller
Die Zeit; Ausgabe: 32/1996