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Gender


20.02.2012 14:56
HiddenNickname
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Die, jedenfalls meiner Wahrnehmung nach, modernste Strömung des Feminismus ist die Genderströmung.

Der Abschied von Rollenklischees. "Ich bin weder Frau noch Mann", sagen sie.

Ich frage mich manchmal, ob uns das wirklich nutzt. Mir kommt es so vor, als ob dadurch die immer noch bestehende Frauenverachtung ausgeblendet wird, oder ihr entflohen wird, indem einfach gesagt wird: "Ich bin ja gar keine Frau."

Einerseits finde ich es gut, wenn Menschen sich jenseits von Rollenklischees und Antiklischees (Antiklischee: Sie hat lange Haare, also identifiziert sie sich noch mit dem weiblichen Klischee und ist keine "richtige" Lesbe) entwickeln können.
Das finde ich sehr gut.

Auf der anderen Seite fehlt mir was. Zum einen eine Wirgefühl von Frauen, mit dem feministische Ziele erreicht werden können, zum anderen frage ich mich, ob es unserer Natur gerecht wird, denn ein Männerkörper menstruiert nun mal nicht und kennt auch nicht die dazu gehörigen Gefühle und Zustände.
(Siehe auch mein Beitrag dazu im Forum Spirituelles: http://de.lesarion.com/fo [...] ;block=1 )

Es sind nicht Männerkörper, die potentiell verachtet werden, sondern Frauenkörper. Oftmals werden bestehende Benachteiligungen einfach ignoriert, weil es ja jetzt ganz egal ist, ob eine Frau oder ein Mann etwas tut. Deshalb ist es auch egal, wenn Frauen (zB in politischen Bewegungen)gar nicht mehr in Erscheinung treten? Es wird auch nicht mehr gefragt, warum, denn es ist ja ganz egal....
Frauenquote? Aber wozu denn?

Na toll!


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