hab einen sehr interessanten artikel in der faz gefunden, in dem es um ansätze geht, wie man in der deutschen sprache auch menschen berücksichtigen kann, die sich weder als mann und frau fühlen, und um die reaktionen, die diese ansätze (insbesondere auf sozialen netzwerken) auslösen.
http://www.faz.net/aktuel [...] 220.html
wie seht ihr die entwicklung bzw. die stagnation der deutschen sprache? sowohl hinsichtlich des beschriebenen falls im artikel als auch insgesamt? wäret ihr dafür, sprachlich weiter zu definieren? oder haltet ihr womöglich das muss der deutschen sprache, zu definieren, für problematisch?
und dann möchte ich noch ein paar fragen, die im artikel gestellt worden sind, gleich so übernehmen und an euch richten.
"Ist die Ursache für das unreflektierte Raushauen in diesem Fall tatsächlich der Ort, also das Internet? Spielt die Tatsache, dass es heute ziemlich angesagt ist, ein bisschen politisch inkorrekt zu sein, eine Rolle? Sich also nicht so zu haben und sich gegen den sogenannten Mainstream zu positionieren? Generiert man dadurch Distinktionsgewinn, und verbindet sich dieser Wille zur Selbstdarstellung an dieser Stelle vielleicht einfach mit dem alten Klischee-Witz über Feministinnen, die jede Sinnlichkeit für Gewalt halten? Oder ist es schlicht der gute alte Hass auf das Andere, das in diesem Fall auch noch einen gesellschaftlich hohen Status hat?"
bin auf die diskussion gespannt