Glaube Liebe Tod
Er ist so verlockend und scheint mich zu verführen. Ich kann ihn sehen und weiß nicht, ob ich einen Schritt auf ihn zugehen soll. Alles ist schwarz. Eine Flut von Tränen, die immer näher kommt und mich ertränken wird. Links und rechts Gesichter, die mich klagend und vorwurfsvoll anschauen, eine Entscheidung von mir verlangen, ein Versagen mit Verachtung, Demütigung und Enttäuschung huldigen. Das ganze Leben lang sucht man nach dem Sinn. Ich bin kurz davor, aufzugeben. So lange habe ich mich versteckt, war ich nicht der Mensch, der in mir steckte. Für eine kurze Zeit habe ich erfahren, wie es ist, zu leben. Doch ich habe mich erneut verloren. In einer Unendlichkeit, die mich mit Dunkelheit umhüllt. Kann einer verstehen, wie es ist, nicht mehr den Sinn für richtig und falsch zu haben? Jegliches Tun und Handeln im Nachhinein zu bereuen. Nicht mehr zufrieden mit sich selbst zu sein und andere hineinzuziehen. Es soll aufhören! Es demütigt mich selbst. Wenn ich in den Spiegel sehe, verachte ich mich selbst. Bin ich an allem Schuld? Es scheint mir so, denn jeder Mensch ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.
Jeder wünscht sich die Erlösung und findet sie zumeist in der Liebe und dem Glauben. Ich habe an die Liebe geglaubt, ich hatte jemanden gefunden, der mir das Gefühl geben konnte, mein Leben sei erfüllt von Glückseligkeit. Doch ich habe es zerstört. Das meine und ihr Glück. Die Gedanken hören nicht auf. Menschen, die ich selbst so liebte, gehen und drehen sich nicht nach mir um. Ich stehe allein da. Die Gesichter haben sich umgekehrt und verschwinden in der Dunkelheit, die mich mehr und mehr erdrückt.
Erlöse mich. Bitte, erlöse mich endlich. Der Schmerz quält mich und frisst meine Seele auf, bis sich in mir eine einzige Leere befindet. Schenke mir den Frieden, die innerliche Ruhe. Und wieder ist er ein Stück näher gekommen. Ich spüre seine Kälte. Er streckt die Hand nach mir aus. Ich vernehme seinen Atem als eisigen Schauer. Ich habe Angst und doch fühle ich mich zu ihm hingezogen. Es wäre alles vorbei. Keine Gedanken mehr, keine Sorgen, keinem Menschen könnte ich jemals wieder weh tun. Doch ich bin erstarrt und kann mich nicht bewegen. Ich wünschte, ich könnte loslassen, doch ich schaffe es einfach nicht. Es ist nicht das Leben, was mich zurückhält, es ist die Liebe in mir. Ich schaffe es nicht, von den Menschen zu gehen, für die ich so viel empfinde. Es wäre egoistisch, ihnen so viel Trauer zu hinterlassen. Er flüstert mir leise ins Ohr, dass sie eines Tages auch nicht mehr da sind. Und dennoch kann ich nicht Abschied nehmen. Ich sehe ein kleines helles Licht. Die Angst wächst. Ich will nicht gehen. Er entfernt sich von mir und lässt mich ein letztes Mal seine Kälte spüren. Die Gesichter drehen sich wieder zu mir um und plötzlich lächeln sie. Freuen sie sich, dass ich gehe? Das Licht wird größer und lässt die Dunkelheit schließlich ganz verschwinden.
Er hat mich nicht mitgenommen. Ich bin zu Hause. Ich bin bei den Menschen, die ich liebe. Ich bin hier, ich spüre die Liebe, die mir von ihnen widerfährt und ich lebe.
Jeder wünscht sich die Erlösung und findet sie zumeist in der Liebe und dem Glauben. Ich habe an die Liebe geglaubt, ich hatte jemanden gefunden, der mir das Gefühl geben konnte, mein Leben sei erfüllt von Glückseligkeit. Doch ich habe es zerstört. Das meine und ihr Glück. Die Gedanken hören nicht auf. Menschen, die ich selbst so liebte, gehen und drehen sich nicht nach mir um. Ich stehe allein da. Die Gesichter haben sich umgekehrt und verschwinden in der Dunkelheit, die mich mehr und mehr erdrückt.
Erlöse mich. Bitte, erlöse mich endlich. Der Schmerz quält mich und frisst meine Seele auf, bis sich in mir eine einzige Leere befindet. Schenke mir den Frieden, die innerliche Ruhe. Und wieder ist er ein Stück näher gekommen. Ich spüre seine Kälte. Er streckt die Hand nach mir aus. Ich vernehme seinen Atem als eisigen Schauer. Ich habe Angst und doch fühle ich mich zu ihm hingezogen. Es wäre alles vorbei. Keine Gedanken mehr, keine Sorgen, keinem Menschen könnte ich jemals wieder weh tun. Doch ich bin erstarrt und kann mich nicht bewegen. Ich wünschte, ich könnte loslassen, doch ich schaffe es einfach nicht. Es ist nicht das Leben, was mich zurückhält, es ist die Liebe in mir. Ich schaffe es nicht, von den Menschen zu gehen, für die ich so viel empfinde. Es wäre egoistisch, ihnen so viel Trauer zu hinterlassen. Er flüstert mir leise ins Ohr, dass sie eines Tages auch nicht mehr da sind. Und dennoch kann ich nicht Abschied nehmen. Ich sehe ein kleines helles Licht. Die Angst wächst. Ich will nicht gehen. Er entfernt sich von mir und lässt mich ein letztes Mal seine Kälte spüren. Die Gesichter drehen sich wieder zu mir um und plötzlich lächeln sie. Freuen sie sich, dass ich gehe? Das Licht wird größer und lässt die Dunkelheit schließlich ganz verschwinden.
Er hat mich nicht mitgenommen. Ich bin zu Hause. Ich bin bei den Menschen, die ich liebe. Ich bin hier, ich spüre die Liebe, die mir von ihnen widerfährt und ich lebe.