Glücklich sein kann jeder!
Beim Frühstück kippt Jochen die Tasse mit dem Kaffee über die Jeans. Die andere ist noch in der Wäsche. Gefrustet fängt er einen Streit mit Ehefrau Anke an. Verlässt kurz darauf wütend die Wohnung. Und bleibt auf dem Weg zur Arbeit zu allem Überfluss im Stau stecken. Den weiteren Verlauf des Tages bestimmt dann "Murphys Gesetze", das heißt, alles was schief gehen kann, das geht auch schief. Das kennt Jochen schon. Er ist eben der geborene Pechvogel, meint er.
Unter einem Unglücksstern auf die Welt gekommen? Schön, wenn höhere Gewalt an allem schuld wäre. Doch Psychologen wissen: Glücklichsein ist in erster Linie eine Frage der Einstellung zum Leben. Und die kann jeder von uns lernen.
Eine Studie an der New Yorker Universität Rochester, bei der die Stimmungen von rund 70 Teilnehmern über einen Zeitraum von zwei Wochen beobachtet wurden, ergab: Gute Laune ist hausgemacht. "Wir haben mehr Kontrolle darüber, als wir ahnen!", sagte der Studienleiter und Psychologe Hany Reis. Wenn also ein Tag, wie bei Jochen, so völlig mies gelaufen ist, tut man sich keinen Gefallen, am Abend seinen Frust in Alkohol zu ertränken. Das ist Selbstmitleid und zieht einen noch tiefer runter. Jochen z. B. sollte vielmehr das Beste für sich herausholen, indem er noch von der Arbeit aus seine Frau anruft, sich bei ihr entschuldigt und sie für den Abend zum Essen einlädt.
Eine Anleitung zum Glücklichsein? Die gibt es nach Meinung der Psychologen tatsächlich. Sie erfordert den Willen, an sich zu arbeiten. Zehn wichtige Regeln für mehr Lebensfreude.
1. Zeigen Sie die Zähne! Mit einem Lachen, auch wenn es schwer fällt, wird manches leichter. Nicht nur, dass Sie ca. 32 Gesichtsmuskeln aktivieren, es entspannt!
2. Denken und handeln Sie positiv. Der Satz, dass schlechte Gedanken über andere am Ende auf Sie selbst zurückfallen, ist keine Binsenweisheit. Fragen Sie sich selbstkritisch: Wie gehe ich mit anderen um - wie eigentlich mit mir selbst?
3. Ordnung macht froh! Wer chaotisch lebt und arbeitet, verbraucht viel geistige und körperliche Energie mit Suchen. Das erzeugt Unzufriedenheit.
4. Immer mit der Ruhe! In der Wut sind rasch Dinge gesagt oder getan, die Sie später bereuen. Aus Trotz eine Beziehung beenden oder den Job kündigen? Schlafen Sie drüber! Am Morgen können Sie immer noch entscheiden - dann aber mit klarem Kopf!
5. Mut, über den eigenen Schatten zu springen! Den ersten Schritt tun, ohne Angst, sich dabei zu blamieren. Das stärkt in jedem Fall das Selbstbewusstsein!
6. Pflegen Sie Ihre Freundschaften, auch wenn Sie Stress und wenig Zeit haben sollten.
7. Lassen Sie Ios! Herzenswünsche, die nicht in Erfüllung gehen wollen? Vergessen Sie mal das Kino im Kopf und konzentrieren Sie sich auf die Wirklichkeit! Die ist aufregender, als Sie denken!
8. Umgeben Sie sich in Ihrer Freizeit mit Menschen, die Ihnen langfristig Wirklich gut tun!
9. Hilfsbereitschaft macht happy! Andere unterstützen, dabei tanken Sie Glücksmomente. Probieren Sie es aus, ohne sich aber ausnutzen zu lassen!
10. Lernen Sie, sich an den kleinen Dingen des Alltags zu erfreuen.
Aus dem Buch: Halb leer? Halb voll? Die Wurzeln des Optimismus.
na dann...
Unter einem Unglücksstern auf die Welt gekommen? Schön, wenn höhere Gewalt an allem schuld wäre. Doch Psychologen wissen: Glücklichsein ist in erster Linie eine Frage der Einstellung zum Leben. Und die kann jeder von uns lernen.
Eine Studie an der New Yorker Universität Rochester, bei der die Stimmungen von rund 70 Teilnehmern über einen Zeitraum von zwei Wochen beobachtet wurden, ergab: Gute Laune ist hausgemacht. "Wir haben mehr Kontrolle darüber, als wir ahnen!", sagte der Studienleiter und Psychologe Hany Reis. Wenn also ein Tag, wie bei Jochen, so völlig mies gelaufen ist, tut man sich keinen Gefallen, am Abend seinen Frust in Alkohol zu ertränken. Das ist Selbstmitleid und zieht einen noch tiefer runter. Jochen z. B. sollte vielmehr das Beste für sich herausholen, indem er noch von der Arbeit aus seine Frau anruft, sich bei ihr entschuldigt und sie für den Abend zum Essen einlädt.
Eine Anleitung zum Glücklichsein? Die gibt es nach Meinung der Psychologen tatsächlich. Sie erfordert den Willen, an sich zu arbeiten. Zehn wichtige Regeln für mehr Lebensfreude.
1. Zeigen Sie die Zähne! Mit einem Lachen, auch wenn es schwer fällt, wird manches leichter. Nicht nur, dass Sie ca. 32 Gesichtsmuskeln aktivieren, es entspannt!
2. Denken und handeln Sie positiv. Der Satz, dass schlechte Gedanken über andere am Ende auf Sie selbst zurückfallen, ist keine Binsenweisheit. Fragen Sie sich selbstkritisch: Wie gehe ich mit anderen um - wie eigentlich mit mir selbst?
3. Ordnung macht froh! Wer chaotisch lebt und arbeitet, verbraucht viel geistige und körperliche Energie mit Suchen. Das erzeugt Unzufriedenheit.
4. Immer mit der Ruhe! In der Wut sind rasch Dinge gesagt oder getan, die Sie später bereuen. Aus Trotz eine Beziehung beenden oder den Job kündigen? Schlafen Sie drüber! Am Morgen können Sie immer noch entscheiden - dann aber mit klarem Kopf!
5. Mut, über den eigenen Schatten zu springen! Den ersten Schritt tun, ohne Angst, sich dabei zu blamieren. Das stärkt in jedem Fall das Selbstbewusstsein!
6. Pflegen Sie Ihre Freundschaften, auch wenn Sie Stress und wenig Zeit haben sollten.
7. Lassen Sie Ios! Herzenswünsche, die nicht in Erfüllung gehen wollen? Vergessen Sie mal das Kino im Kopf und konzentrieren Sie sich auf die Wirklichkeit! Die ist aufregender, als Sie denken!
8. Umgeben Sie sich in Ihrer Freizeit mit Menschen, die Ihnen langfristig Wirklich gut tun!
9. Hilfsbereitschaft macht happy! Andere unterstützen, dabei tanken Sie Glücksmomente. Probieren Sie es aus, ohne sich aber ausnutzen zu lassen!
10. Lernen Sie, sich an den kleinen Dingen des Alltags zu erfreuen.
Aus dem Buch: Halb leer? Halb voll? Die Wurzeln des Optimismus.
na dann...