Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Messages werden geladen
Postfach öffnen

Hallo, ich möchte mich gern vorstellen.

Wassilissa
HiddenNickname
offline
25.06.2011 20:08
0
Hallo, ich bin neu hier im Forum.

Lasst mich euch vorstellen. Mein Name ist Bérénice, ihr könnt mich aber gern Beri nennen. Ich bin 23 Jahre alt. Ich habe in diesen Teil des Forums geschrieben, weil ich überall gesucht habe und kein Unterforum gefunden habe, wo man sich vorstellen kann. Nun, ich weiß nicht so recht wie ich anfangen soll. Es ist ein bisschen kompliziert müsst ihr wissen. Ich fühle mich zu beiden Geschlechtern hingezogen, jedoch habe ich mehr Frauen als Männer auf meiner „Liste“, weil ich bisher zahlenmäßig mehr Frauen als Männer attraktiv fand. Dass ich mich auch zu Frauen hingezogen fühle habe ich erst vor einigen Jahren entdeckt. Aber das ist noch nicht alles: Ich scheine gleichzeitig asexuell zu sein, das heißt, ich kann zwar romantische Gefühle für eine Person empfinden, sie attraktiv finden, aber ich habe keinerlei sexuelles Verlangen nach dieser Person, wohl aber ein körperliches, d.h. Zärtlichkeiten, Kuscheln, Umarmen, Küssen usw.

Ich hatte noch nie einen Partner oder eine Partnerin bzw. einen festen Freund/ eine feste Freundin. Ich bin noch Jungfrau. Ich habe noch nie eine Frau geküsst oder Sex mit ihr gehabt oder mit einem Mann. Ich bewundere Frauen sehr, ich bewundere alles an ihnen. Ihre wohlgeformten Kurven, die Augen, das volle glänzende Haar, die Stimme, die vollen roten Lippen, die zarten Hände und Füße, die warme weiche Haut......Ich scheine außerdem eine Vorliebe für blonde und rothaarige Frauen zu haben, was aber nicht heißt dass ich brünette und dunkelhaarige Frauen weniger attraktiv finde. Auch gefällt es mir nicht, wenn Frauen zu stark geschminkt sind. Ich bin nicht konservativ oder prüde, aber ich mag es eher schlicht, ein dezentes Make-up ist in Ordnung. Bei Gothic-Frauen ist das ein bisschen anders. Ich habe auch eine Vorliebe für blasse Haut. Ich finde Gothic-Frauen irgendwie besonders sexy, weil sie etwas geheimnisvolles an sich haben, mysteriös, unabhängig, sie üben eine besondere Faszination auf mich aus. Das gleiche gilt aber auch für männliche Goths.

Wie ich mir meinen künftigen Partner/künftige Partnerin vorstelle? Naja, das ist nicht gerade einfach zu beschreiben, zumindest das Aussehen. Wenn ich mich in jemanden verliebe geschieht es einfach, egal wie er oder sie aussieht. Was allerdings wichtig ist für mich ist, dass er oder sie ein innerlich unabhängiger und starker Mensch ist. Bei ihm oder ihr ist für mich eine gute Bildung wichtig, unabhängig vom Schulabschluss, auch Charakterbildung. Darunter verstehe ich Eigenschaften wie Toleranz, Nächstenliebe, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Geduld, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Einfühlsamkeit, Weitsicht, Gerechtigkeit, Rücksichtnahme, Respekt vor dem Leben........Aber auch z.B. Humor, Fantasie und Intelligenz und ein wenig Charme und Liebenswürdigkeit, sowie moralische Werte. Der Glaube/die Religion sind mir bei einem Partner nicht so wichtig. Egal ob evangelisch, katholisch, jüdisch oder welche Religion auch immer, ich werde den Glauben meines künftigen Partners akzeptieren, auch wenn er oder sie Atheist oder Agnostiker ist, das ist unwichtig. Allein die Liebe zählt.

Ich habe in meinem Profil angegeben, dass ich auch nach Erotik und Leidenschaft suche. Nun, Leidenschaft ist mir sehr wichtig,, aber da ich ja zur Asexualität tendiere, ist mir Erotik nicht so wichtig. Aber wenn mein künftiger Partner/ meine künftige Partnerin Sex mit mir wünscht, werde ich mir Mühe geben, ihre Wünsche zu befriedigen. Wenn ich weiß, dass es ihn oder sie glücklich macht, ist es in Ordnung. Ich würde mich sogar geehrt fühlen, wenn er/sie mich dafür auswählt. Wirklich, ich würde es tun, aber nur dann, wenn sicher ist, dass diese Beziehung auch stabil genug ist und ich ihm/ihr absolut vertrauen und mich ohne Furcht in seine/ihre Hände begeben kann. Deswegen, auch wenn ich nicht konservativ bin oder so, möchte ich am liebsten bis zur Hochzeitsnacht warten mit dem „Ersten Mal“. Es macht mir nichts aus, lange zu warten. Ich schätze mich selbst als geduldig ein. Ja, ich möchte gerne heiraten, und Kinder wünsche ich mir auch einmal, mindestens zwei, ein Junge und ein Mädchen. Ich könnte mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen.

Ich hätte auch fast meinen ersten Freund gehabt, aber nur fast. Ich habe einen Freund, meinen einzigen männlichen Freund. Wir kennen uns schon sehr lange und ich habe ihn mittlerweile richtig gern. Eines Tages gestand er mir, in mich verliebt zu sein wie nie zuvor bei einer anderen Frau und ob ich mir vorstellen könne, mit ihm einmal zusammenzuleben. Ich war überrascht davon, weil ich mich selber nicht sehr attraktiv finde. Aber er liebte mich so wie ich bin. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt. Aber ich habe ihm erklärt, dass ich für ihn „nur“ freundschaftliche Gefühle empfinde. Aber das änderte sich. Vor einiger Zeit fragte er mich erneut, ob ich mir vorstellen könnte, dass zwischen uns beiden mehr als nur eine Freundschaft besteht und ob ich mit ihm zusammenleben möchte. Ich habe wieder erklärt, dass ich ihn zwar liebe, aber eben „anders“. Doch am Sonntag kam es anders: Ich lud ihn ins Kino ein, und wir waren außer fünf anderen Personen, die in den vorderen Reihen saßen, die einzigen. Wir saßen in der hintersten Reihe. Wir unterhielten uns miteinander, aber er machte mich darauf aufmerksam, dass ich zu laut rede. Ich habe leider die schlechte Angewohnheit, manchmal zu laut zu sprechen, das passiert mir manchmal. Nun ja, das wäre ja auch nicht weiter tragisch gewesen, aber dann unterhielt ich mich sehr leise mit ihm. Ich sagte ihm, er rieche gut, und er sagte immer noch, ich würde zu laut reden, obwohl ich wirklich leise war und der Film noch nicht begonnen hatte. Nachdem der Film zuende war, habe ich ihm den Arm etwas gestreichelt und ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange gegeben. Das erste Mal, das ich ihm einen Kuss gegeben habe. Aber er hat nicht sonderlich darauf reagiert. Später, als wir mit meinen Eltern zusammen im Eiscafé saßen, habe ich ihm ein paar mal die Schulter sanft gestreichelt. Es ist so, mein Freund ist ein eher verschlossener, schüchterner Mann, ein Sozialphobiker. Als wir telefoniert haben, hat er mir erklärt, er fühle sich körperlich zu mir hingezogen und würde gerne mir die Hand halten und so. Das fand ich völlig okay, und das wollte ich auch. Aber vielleicht bin ich zu weit gegangen. Er wollte körperliche Nähe, aber er hat nie Anstalten gemacht, mich zu berühren oder so. Ich glaubte, er traue sich vielleicht selber nicht, mich anzufassen. Deswegen wollte ich für ihn die Initiative übernehmen. Ich habe geglaubt, er würde sich vielleicht wohl fühlen, wenn ich ihn am Arm streichel und so, weil er sich doch nach Nähe und körperliche/emotionale Zuwendung und Wärme/Zuneigung sehnt. Ich war die ganze Zeit über in der wir zusammenwaren so glücklich. Ich glaube, ich hatte mich in ihn verliebt. Das Glück schien perfekt. Zwei Seelen die zueinander gefunden haben, und er wird endlich glücklich und wird nie mehr allein sein. Ich konnte an nichts anderes denken als an ihn. Aber als er schließlich anrief, der Anruf auf den ich so lange gewartet habe, kam die Ernüchterung und für mich irgendwie ein bisschen die Enttäuschung.
Er sagte zu mir, dass er mein Verhalten unangemessen fand im Kino, es wäre zu vertraulich gewesen, es war ihm irgendwie unangenehm, weil ja noch andere Menschen da waren (es waren gerade einmal fünf, und die saßen ganz vorne und haben hinten nichts mitgekriegt). Es sollte keine Kritik an mir sein, hat er gesagt, auch das mit meiner zu lauten Stimme nicht, aber es hat mich ein bisschen verwirrt, als er sagte, er habe zwiespältige Gefühle mir gegenüber und wünsche sich erstmal nur eine Freundschaft. Ich fand das in Ordnung, ich versuchte nicht, mir meine leichte Enttäuschung anmerken zu lassen. Ich habe mir solche Vorwürfe gehabt und mich entschuldigt, ich wollte ihm nicht zu nahe treten und ihn nicht in diese Situation bringen. Ich habe mir nichts böses dabei gedacht, ich habe es nur gut gemeint, und ich habe es ehrlich so gemeint. Ich wollte ihm ja nicht an die Wäsche oder so. Ich wollte ihm nur meine Zuneigung zeigen. Es ist so, ich hatte noch nie solche Gefühle für jemanden, und jetzt fühle ich mich schuldig. Aber das ist nicht meine eigentliche Sorge. Ich habe Angst, dass er ohne eine feste Partnerin bleiben wird, auch wenn ich noch für ihn freistehe. Aber wenn er sich nicht in mich (noch mal) verliebt und niemand anderes findet oder die Frau, die er liebt seine Zuneigung nicht erwidert, dann wäre er ganz allein, und ich wäre dann sehr traurig. Er hat mir einmal gesagt, er wünsche sich später einmal Kinder. Was, wenn er einsam und allein und kinderlos sein wird? Das würde mir so wehtun, weil ich doch will, dass er glücklich wird und endlich Wärme und Geborgenheit findet bei einer Frau, die seine Liebe genauso erwidert und für ihn immer da ist, auch und vor allem dann wenn es ihm schlecht geht. Das bereitet mir gerade ziemlichen Kummer.

Und ich habe auch geschrieben, dass ich mir, falls ich mit einer Frau zusammenkomme, diese mindestens so groß sein muss wie ich. Der Grund ist, dass ich groß gewachsen bin und wenn meine Partnerin viel kleiner ist, ich dann automatisch die Rolle der „männlichen“ Lesbe übernehmen muss. Nun, es ist mir im Grunde egal, ob diese Frau 1.75 groß ist oder 1.65 oder sogar größer als ich. Ich fühle mich als jedoch weibliche Frau, soviel ist sicher. Und ich fühle mich sehr zu anderen weiblichen Frauen hingezogen. Ich würde versuchen, meine Partnerin zu beschützen, vor allem, wenn sie kleiner und jünger als ich ist. Aber ich würde mich trotzdem als weibliche Frau fühlen. Natürlich würde ich auch einen männlichen Partner beschützen, denn wenn man jemanden liebt, muss man ihn oder sie auch beschützen.

Ich bin eher eine Stubenhockerin, ich verbringe die meiste Zeit zuhause. Ich lese sehr viel, mich interessieren vor allem Science Fiction, Fantasy, Horror, Thriller, aber auch Jugendbücher, würde z.b. gerne Mary Nortons „die Borger“ lesen, und ich habe mir „die unendliche Geschichte“ gekauft. Ich lese auch gerne andere Romane, wie Jane Austen, Anne Rice, Charles Dickens, George Orwell, H.G. Wells, Aldous Huxley, und es gibt noch so viele Bücher, die ich gerne lesen würde, wie z.B. Lucy Maud Montgomery (Anne auf Green Gables), Shakespeare, Edgar Allan Poe, H.P. Lovecraft, Oscar Wilde, der Roman „Carmilla“ von L Joseph Sheridan Le Fanu, Mary Shelleys „Frankenstein“, Novalis, Eichendorff, E.T.A. Hoffmann (ich habe eine Vorliebe für die Romantik, vor allem die schwarze Romantik), und viel viel mehr. Ich lese außerdem auch gerne Sachbücher zu den verschiedensten Themen und Gedichte gefallen mir auch sehr, vor allem Naturgedichte und Gedichte, die das seelische, das Unterbewusste thematisieren. Ich bin wie gesagt ein Stubenhocker, aber hätte ich Freunde in meiner Nähe mit denen ich was unternehmen kann, z.B. ins Kino gehen, draussen spielen, weggehen, „Siedler“ spielen usw. würde ich gerne öfters rausgehen, zumal ich ja ein Naturfreund bin. Ich bin ein echter Naturmensch. Ich fühle mich nur dann wohl, wenn genügend schattiges Grün um mich herum ist und ich den Gesang der Vögel hören kann. Ich liebe das sanfte Rauschen eines nahegelegenen Bachs oder Flusses, den Wind, das Wetter, Regen und Gewitter und die Wolken. Ich kann eigentlich jedes Wetter genießen, solange es nicht zu kalt oder zu heiß ist. Manchmal fühle ich mich bei Regen und Nässe wohler, aber ich mag es auch, wenn mir die Sonne das Gesicht wärmt.

Ich male sehr gerne mit Acrylfarben auf Leinwand. Die Farben faszinieren mich wegen ihrer Vielfalt, ihrer Leuchtkraft und Intensität. Ich bin sehr gut im Malen, aber trotzdem noch eher eine Amateurin. Manchmal sprudeln die Ideen nur aus mir heraus, manchmal fällt mir nicht so recht ein, was ich malen soll, oder wie ich es malen soll. Je nachdem, wie ich drauf bin.
Ich bin gerne kreativ tätig. Ich würde auch gerne wieder basteln und neue Dinge mit meinen Händen erschaffen, aus Papier, Pappe, Karton, Holz, Ton, Draht, Watte, Wolle, Stoff, Garn etc. Ich liebe selbstgemachte Dinge. Am liebsten würde ich ein eigenes Puppenhaus basteln.

Und da wir gerade beim Thema Puppen sind, ich würde gerne nähen und stricken lernen, damit ich Puppen nähen kann. Ich habe so viele Ideen für Puppen und auch für eigene Stofftiere, dass ich sie aufgeschrieben habe. Ich liebe Puppen total. Ich könnte mir sogar vorstellen, davon zu leben. Ich finde Puppen total niedlich und süß und wenn man traurig ist, kann man seine Puppe an sich drücken und schmusen und ihr alle seine Sorgen und Kummer erzählen. Für mich sind Puppen eigene, lebende Geschöpfe mit einer eigenen Persönlichkeit.
Ich habe in einem anderen Forum selbstgenähte Puppen und Stofftiere anderer gesehen, da bin ich auf die Idee gekommen, das auch zu tun.

Ich möchte mir und meinen liebsten auch gerne hübsche Kleider nähen oder Accessoires die sie gut gebrauchen können. Dann kann ich auch mal Sachen tragen, die ich mir sonst nicht leisten könnte. Allgemein geht es mir aber gut. Ich habe alles, was ich brauche und mir mangelt es wirklich an nichts.

Natürlich höre ich auch gerne Musik, ich höre die verschiedensten Musikrichtungen an, über Gothic und Rock/Pop bis zu Klassik und Hard Rock und auch mittelalterliche Klänge oder „sphärische“ Musik, entspannende Musik, religiöse Lieder, Country finde ich auch schön, und was mir besonders gefällt ist indianische Musik.

Auch habe ich viele verschiedene Interessen: Ich mag Kunst, Musik, Literatur, Wissenschaft, Astronomie, Religion, Philosophie, Psychologie, Natur, Geschichte, Menschen/Soziales, Fremdsprachen, Archäologie, ich gehe gerne ins Kino und Theater, und habe eine Vorliebe für außergewöhnliche und gut gemachte Filme und Theaterstücke, vor allem Fantasy, Anime, Horror, Science Fiction, Dokumentarfilme und anderes. Ich möchte sogar bald wieder anfangen, Geige zu lernen, weil ich schon als Kind Geige gespielt habe.
Ich betrachte mich als ein Mittelding zwischen Goth und Hippie. Ich liebe Jelly Bellys und dunkle Schokolade und Fruchtgummi, ich mag leckeres Essen (vor allem Nudeln, Obst, Gemüse und leckeren Käse), ich liebe Blumen, vor allem blaue Blumen wie Kornblumen, Glockenblumen oder Vergissmeinicht (bin halt eine echte Romantikerin), ich schaue mir Nachts gerne den Mond an, weil er auf mich eine magische Anziehungskraft hat, ich liebe außergewöhnliche und ausgefallene Dinge, z.B. würde ich gern einmal einen Kimono tragen, ganz weiß oder dunkelblau oder violett oder grün, mit Blumen, Blättern, Vögeln oder Schmetterlingen drauf, und einen schönen Sonnenschirm, mit dem ich auch mal spazieren gehen kann. Ich liebe bunte Muschelschalen und Schneckenhäuser. Meine Lieblingsfarben sind blau, grün, violett und weiß, aber schwarz und rot gefällt mir auch sehr gut, und gelb, ich bin ein richtiger Farbenjunkie. Ich höre mir manchmal gerne melancholische Musik und es gibt Phasen, da bin ich selber eher melancholisch gestimmt.

Ich liebe Tiere sehr, aber mein allerliebstes Tier ist die Schnecke. Ich habe sogar eine goldene Schnecke als Anhänger. Mich fasziniert die spiralförmige Form ihres Häuschchens und ihre süßen kleinen Glubschaugen mit denen sie einen verwundert anstarren und ihre gemächliche Art, mit der sie dahinschleimen. Manche Schnecken sind neugierig, andere irgendwie schüchtern, andere haben dich total gern und knabbern an dir rum.

Ich liebe auch noch andere Tiere. Wale zum Beispiel. Ich liebe den Gesang der Buckelwale. Und Katzen. Ich bin ein echter Katzenfreak und kann von den Samtpfoten nie genug bekommen. Hunde mag ich auch sehr. Und Spinnen.......früher hatte ich total panische Angst vor den kleinen Tierchen, aber irgendwie habe ich mir diese Angst selbst wegtherapiert und heute finde ich sie total süß und traue mich sogar, sie anzufassen. Genau wie Nacktschnecken und Regenwürmer. Wenn ich Schnecken oder Würmer auf der Straße sehe, sammle ich sie auf und tu sie ins Grüne, damit sie nicht vertrocknen oder totgetrampelt werden. Die sind schließlich auch wichtig für die Umwelt. Und Spinnen halten ja die Wohnung frei von Fliegen und so. Würde eine Spinne vor meinem Fenster landen und es wäre eiskalt draussen, würde ich sie sofort zu mir ins Warme holen, damit das Tierchen nicht erfrieren muss. Ich hätte sonst ein schlechtes Gewissen.

Ich bin kein Massenmensch, ich bin lieber alleine oder mit einigen wenigen Leuten unterwegs, was aber nicht heißt, dass ich nicht auf andere Menschen zugehen kann. Im Gegenteil: Ich interessiere mich sehr für andere Menschen und lerne gern neue kennen, ich vergesse die Menschen in meinem Umfeld nicht so leicht, vor allem, wenn sie nett zu mir waren, bleiben sie Teil meiner Erinnerungen.

Ich muss noch sagen, ich bin ein reichlich sonderbares, eigenartiges Mädchen, aber ich mag mich gerade so, wie ich bin. Ich bin glücklich darüber, etwas einzigartiges zu sein, auch wenn es nicht unbedingt leicht ist. Aber jeder Mensch ist etwas einzigartiges, es gibt ihn nur einmal, und ich finde es schade, dass so viele Menschen sich dem Gruppendruck anpassen und ihre eigene Individualität unterdrücken. Ich bin eine ziemliche Individualistin, für mich ist die Freiheit des Einzelnen sehr wichtig. Ein Lebensmotto von mir ist, dass jeder das tun sollte, was er will, solange dadurch niemand anderes zu schaden kommt, ob Mensch, Tier oder Pflanze oder andere Lebewesen. Ich würde niemals einem lebenden Wesen was antun wollen. Ich bin außerdem eine unverbesserliche Weltenverbesserin, ich glaube an das Gute im Menschen und auch in anderen Lebensformen und ich glaube, das Tiere und Pflanzen auch eine Seele haben und dass es das höchste Gut ist, die Natur zu schützen. Ich bewundere Diogenes von Sinope sehr, weil er sich bewusst für ein schlichtes Leben mit nur dem Nötigsten entschieden hat und trotzdem das Leben genoss. Für mich sind solche Leute keine Verrückten oder so, diese Leute verdienen allen Respekt. Ich mag Leute, die irgendwie „verschroben“ oder „sonderbar“ sind, ich mag das Wort „sonderbar“ sogar. Das Wichtigste von allem ist schließlich der Charakter, die Gesinnung eines Menschen. Wenn ein Mensch integer ist, d.h. eine hohe moralische Gesinnung hat, wenn er seine Mitgeschöpfe respektiert und achtet, wenn er weitsichtig ist, einen gesunden Menschenverstand besitzt, ein gutes Herz, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Wahrhaftigkeit sowie Loyalität, wenn er sich an diese Werte hält, dann ist er oder sie besser dran als ein hochgebildeter Mensch. Versteht das bitte nicht falsch, Bildung ist für mich ein sehr wichtiges Gut, aber ich schätze Charakterbildung viel höher ein. Ich achte und respektiere gebildete Leute, aber die, die nicht so viel Bildung haben, aber einen guten Charakter, schätze ich mindestens genau so hoch ein.

Ich muss zugeben, ich kann manchmal etwas naiv sein und irgendwie habe ich mir trotz meiner 23 Jahre meine Kindlichkeit und lebhafte Fantasie bewahrt, worüber ich glücklich bin.

Ich habe zwei ältere Geschwister, von daher war ich es von klein auf gewohnt zu teilen, und ich schätze Großzügigkeit sehr hoch ein, deswegen teile ich auch gerne mit anderen. Mir ist Gerechtigkeit sehr wichtig, und wenn ich mit jemandem einen Keks teilen würde, würde der andere die größere Hälfte kriegen.

Natürlich gibt es auch eine Menge Sachen, die ich nicht mag, zum Beispiel: Krieg, Gewalt (vor allem gegen Kinder, Frauen, Schwangere und wehrlose Menschen), Hass, Intoleranz, Gier, Geiz, Gefühlskälte, rücksichtsloser Egoismus, ;Korruption, Kaltherzigkeit, Gehässigkeit, Armut, Hunger, Umweltzerstörung, Tierquälerei, Schadenfreude über das Leid anderer, Sensationsgeilheit, Respektlosigkeit, Ausbeutung aller Art, Kindesmisshandlung, Kurzsichtigkeit, Kleinbürgerlichkeit, Diffamierung, Überheblichkeit, Größenwahn, Anmaßung, Bigotterie (Scheinheiligkeit) und alles, was anderen schadet.

Ich habe auch meine „dunkle“ Seite. Ich bin meistens ruhig und ausgeglichen, aber wenn ich wütend werde kann ich leicht aufbrausend sein und wenn ich wütend bin, sage ich manchmal Sachen, die ich hinterher bereue, und ich muss zugeben, es fällt mir nicht immer leicht, mich zu entschuldigen. Allerdings fällt es mir doch leichter als andere Menschen, zu vergeben. Ich bin eigentlich nicht besonders nachtragend, auch wenn ich viele unschöne Erlebnisse in meiner Jugend hatte.

Oft ist es so, dass tausend Gedanken und Bilder durch meinen Kopf schwirren. Ich bin ein manchmal rastloser Mensch und bin nachtaktiv. Nachts bin ich besonders kreativ
Ich mag Kinder sehr, und ältere Menschen habe ich auch sehr gern. Ich hätte gerne einen Opa. Ich bin auch relativ vorurteilsfrei gegenüber anderen Personengruppen wie körperlich und/oder geistig Behinderten, Goths, Punks, Obdachlose, Junkies, Menschen egal welcher sexuellen Orientierung (Ausnahme Pädophile, auch wenn die nix für ihre Orientierung können aber wenn sie sich an Kindern vergreifen, hört die Toleranz auf).

Ich bin eigentlich eine gute Zuhörerin, und ich bin gern ein „emotionaler Mülleimer“ (Achtung Ironie) für andere. Es macht mir nichts aus, zumindest solange meine eigenen Probleme nicht zu groß sind und ich dem Anderen somit auch wirklich eine Hilfe bin.
Ich hätte das gern zu meinem Beruf gemacht, aber wegen fehlendem Abi und meiner eigenen unzureichenden inneren Stabilität fällt dieser Wunsch weg.

Ich schreibe wahnsinnig gerne. Ich erfinde gerne Geschichten, aber sie aufzuschreiben ist nicht so einfach. Ich möchte anderen gerne eine Freude machen. Ich würde auch gern Gedichte schreiben, nur bin ich darin leider nicht so gut.

Ich lebe noch bei meinen Eltern, weil ich noch keine Ausbildung habe. Ich habe nach 10 Jahren Schule meine Mittlere Reife mit Prüfung gemacht und habe einen guten Abschluss. Danach war ich auf dem Gymnasium und habe versucht, mein Abitur zu machen. Leider vergeblich. Nach zwei gescheiterten Versuchen musste ich das Gymnasium verlassen. Ich habe hinterher versucht, auf Umwegen mein Abitur nachzuholen, aber ich bin an der Abiturprüfung gescheitert, die ich nicht bestanden habe, trotz jahrelangen Paukens. Dumm bin ich aber nicht. Die Prüfung war sehr schwer, und es wurden Themen behandelt die ich gar nicht hatte. Irgendwie ungerecht, weil ich mich so angestrengt habe, und ich wollte so gerne studieren. Mittlerweile bin ich über die Enttäuschung hinweg und möchte gerne eine Ausbildung machen. Ich möchte gerne im sozialen bzw. pädagogischen Bereich arbeiten, als Erzieherin oder Kinderkrankenschwester, aber dafür bin ich emotional nicht gefestigt genug. Ich könnte mir auch vorstellen, im Bereich Landwirtschaft/Natur/Umwelt zu arbeiten, z.B. als Imkerin, weil doch momentan ein Imkermangel besteht, oder als Gärtnerin für Obst z.B., oder für Blumen und Stauden usw. Am allerliebsten aber wäre ich eine echte Künstlerin. Ich würde gerne malen und meine innere Welt aus Bildern, Gedanken und Gefühlen aufs Papier bzw. auf die Leinwand bringen. Mein Vater hat einmal den Maler Paul Klee zitiert, wonach man mit der Kunst nicht bereits Sichtbares widerspiegelt, sondern Unsichtbares sichtbar macht. Jeder Mensch hat Fantasie und somit auch eine reiche innere Welt, er muss nur den Schlüssel dafür finden. Aber ich wäre auch mit einem Sozialen Beruf sehr zufrieden, weil ich gerne anderen Menschen helfen möchte. Nur, ich kann keine Ausbildung machen, weil ich unter starken Ängsten und Minderwertigkeitskomplexen leide. Erst mal möchte ich eine Therapie machen, um mich innerlich zu stabilisieren, und bis so eine Therapie anfängt, kann noch viel Zeit vergehen. Deswegen versuche ich, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, indem ich lerne oder lese, schreibe oder male. Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann eine Ausbildung beginnen kann.

Ich bin ein richtiges Mauerblümchen. Dabei bin ich eigentlich recht hübsch, wenn ich mich im Spiegel betrachte. Ich müsste nur einige Veränderungen vornehmen, z.B. den Gang zur Kosmetikerin (ich habe mich noch nie im Leben geschminkt), ein neues Outfit und eine schönere Frisur und noch ein bisschen überall abnehmen, denn durch die Medikamente, die ich nehmen muss, habe ich zugenommen, auch wenn ich nach und nach wieder an Gewicht verliere.

Ich träume insgeheim davon, dass die Frau oder der Mann meiner Träume eines Nachts an meinem Bett erscheint und mich nach England “entführt” um mich dort in einer alten gotischen Kathedrale zu heiraten und dass wir den Rest unseres Lebens zusammenverbringen werden in einem wunderschönen alten Haus mit einem großen Garten und Bäumen drumherum, mit einem kleinen Bach der hindurchfließt und vielen herrlichen Blumen.
Ich schätze die Gesellschaft von Männern genauso wie die von Frauen. Ihr seht, es ist nicht leicht, sich für ein Geschlecht zu entscheiden, aber ich möchte meinem künftigen Partner oder meiner künftigen Partnerin gegenüber treu sein.

So, ich habe jetzt so viel geschrieben, deshalb, lasst euch Zeit wenn ihr das durchliest. Es ist sehr viel geworden, aber ich schreibe einfach gern lange „Romane“. Außerdem möchte ich, dass die anderen hier im Forum darüber im Klaren sind, wer ich bin. Es ist mir lieber, gleich zu Beginn mit offenen Karten zu spielen.

Und noch etwas, das wichtig ist: Ich bin noch sehr jung und weil ich in meiner Schulzeit gemobbt wurde, hatte ich kaum Kontakte zur anderen in meinem Alter und ich verlasse auch heute mein Zuhause nur selten. Dadurch dass ich so wenig Kontakt zu Gleichaltrigen hatte, weiß ich nicht genau wie ich mich gegenüber anderen Menschen gleichen Alters verhalten soll. Und eine richtige Beziehung braucht sehr viel Zeit, um sich entwickeln zu können. Deswegen möchte ich gern zuerst mal nur eine Freundschaft, vielleicht entwickelt sich ja später daraus mehr. Aber ich würde mich sehr freuen, neue Menschen kennenzulernen.

Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)
MargaQuack
HiddenNickname
offline
26.06.2011 07:07
0
melden
Estampida
HiddenNickname
mobile
26.06.2011 02:56
0
melden
Sumpfhenne
HiddenNickname
offline
26.06.2011 01:10
0
melden
Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)