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Heute 3-Jähriges...

Wildkraeuterf..
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22.05.2011 08:20
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...und schon enttäuscht, bevor der Tag überhaupt angefangen hat, weil wir uns derzeit täglich streiten und meine Freundin mich heute Morgen gleich angemaunzt hat, weil sie wütend/schlecht drauf ist. Wenn ich sie frage, was los ist, kommt nur "Weiß ich nicht". Nach näherem Nachhacken habe ich jetzt doch erfahren, dass sie angespannt ist, weil sie am 01.06. ihre Abschlussarbeit anmelden wird. Das verstehe ich vollkommen.

Ich möchte das nicht überbewerten / gleich viele negative Schlußfolgerungen aus 1 Satz ziehen und doch tue ich's, weil ich frustriert bin. Ich wünsche mir, dass sie sich mir gegenüber häufiger anders verhält (wertschätzender, charmanter, liebevoller, positiver, lebendiger usw.) bzw. wie ich mich ihr gegenüber, sich insgesamt mehr Mühe gibt, ihre Wertschätzung und Liebe auszudrücken. Ich weiß, dass ich mehr Möglichkeiten habe, da ich mehr Geld verdiene und sie gerade noch studiert (die letzten Monate) und auch, dass sie angespannt ist wegen ihrem baldigen Abschluss. Und doch unterstütze ich sie, wo ich nur kann.

Das Gefühl, mehr zu geben, als zu bekommen, ist schon chronisch und gemeint sind nicht nur Dinge, die man sich kaufen kann. z.B. lasse ich öfters mal liebevolle Notizen für sie liegen oder verwöhne sie kulinarisch. Oder ich bringe ihr etwas mit, worüber sie sich freut (ok, das ist doch mit Geld verbunden...). Oder ich helfe ihr bei ihrer Thesis/bei finanziellen Nöten/unangenehmen Aufgaben. Ok, sie unterstützt mich auch, indem sie manchmal (!) offene Ohren für mich hat, wenn ich sie brauche. Meiner Meinung nach gibt es dennoch ein chronisches Ungleichgewicht im Geben und Nehmen.

Liegt es an meiner Bewertung, an zu hohen/vielen Erwartungen oder ist das eine Tatsache? Kann ich meinem Urteil vertrauen und hinterfrage alles zu kritisch? Das kann ich nicht beurteilen, weil ich zu sehr in der Frustration drin bin. Manchmal vergesse ich tatsächlich die liebevollen Streicheleinheiten zwischendurch, die von ihr kommen, weil ich mich auf die negativen Dinge fixiere. Aber die "Rechnung" geht nicht auf, mein inneres Konto ist oft im Minus. Ich mache das nicht alles von einer Beziehung abhängig und doch wirkt sich unser Umgang miteinander bzw. das Ungleichgewicht auf mich aus.

Ich bin gerade einfach nur enttäuscht und neige dazu, alles zu pauschalisieren und die ganze Beziehung anzuzweifeln (nicht nur heute, schon seit mind. Anfang der Woche und davor auch schon immer wieder, aus derselben Probematik heraus).

Sicher liegt es an mir, wie ich die Situation bewerte und leider neige ich gerade oft dazu, alles zu pauschalisieren und zu bewerten. Gleichzeitig habe ich intensive unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte in unserer Beziehung, v.a. den Wunsch nach mehr Gleichgewicht im Geben und Nehmen-das frustriert mich.

Was kann ich tun, um konstruktiv mit der Situation umzugehen und dem Tag dennoch eine Chance zu geben?

Woran sehe ich, ob es meine Bewertung der Situation ist, die sie so schwer macht oder ob es eine reale Situation zwischen uns ist, dass ich realistische Wünsche und Bedürfnisse in einer Beziehung habe, die sie mir nicht erfüllen kann?

Wie kann ich ihr Jagdinstinkt anreizen, so dass sie mehr Lust hat, mich zu erobern?

hope_63
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22.05.2011 08:57
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