Hilfe (-losigkeit)
Sorry, das ist jetzt sehr lang geworden, dabei hab ich schon gekürzt…
Muss mir einfach mal was von der Seele schreiben. Und vielleicht hat ja doch noch jemand mal nen brauchbaren Tipp für mich..
Ich habe seit Jahren immer wieder Phasen in denen ich unter schweren Depressionen leide. Bin zwei Jahre lang ohne Erfolg behandelt worden (Medikamente und eine Therapeutin, deren "Therapie" in Form von monatlichen Gesprächen ich im nachhinein als plan- und ziellos bezeichnen würde, was mir aber nicht bewusst war, während ich sie gemacht habe.. es war mein erster Versuch in dieser Richtung). Habe eine Reha beantragt, die abgelehnt wurde (habe keinen Widerspruch eingelegt, da mir zum Kämpfen zu dieser Zeit die Kraft fehlte), und danach ein halbes Jahr lang nichts gemacht (keine Medikamente, keine Therapie)
Nun bin ich im Frühjahr umgezogen und versuche in der neuen Stadt einen Therapieplatz zu bekommen. Ich habe hier einen Hausarzt gefunden, von dem ich mich aber nicht wirklich verstanden fühle.. er scheint mit so einer Erkrankung überfordert zu sein, keine Ahnung. Der einzige Therapeut hier in der Nähe, der überhaupt ein Erstgespräch angeboten hat (Wartezeiten von über einem halben Jahr sind gang und gäbe, man kommt überall nur auf Wartelisten) ist kein Arzt, sondern psychologischer Psychotherapeut. Also kann er selbst keine medikamentöse begleitende Behandlung vornehmen. Nach dem Erstgespräch habe ich nun einen zweiten Termin in einem Monat.. fünf „Probe“-Termine kann ich ausnutzen, bevor ein Antrag auf Therapie an die Krankenkasse gestellt werden muss.. so dauert es also auch ein halbes Jahr, bis ich eine wirkliche Therapie anfangen kann, die dann laut Psychologe in meinem Fall ca. 2 Jahre dauern kann.. mit wöchentlichen Sitzungen.
Irgendwie sehe ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels… habe keinen Job (bin auf Suche und hab auch Angst, einen neuen Job nicht zu schaffen, wenn ich denn einen finde)... kann meine Kids nur alle 2 Wochen am WE sehen, Angst, sich dabei zu entfremden... meine Beziehung kriselt immer häufiger wegen der Belastung durch die Krankheit... und Aussicht auf Hilfe? Ja.. irgendwann mal.. wenn ein Therapie-Platz frei ist… (dann aber bestimmt kein günstiger 17.00-Termin (Zitat Psychologe)
Die einzige Alternative, die mir mein neuer Hausarzt anbietet lautet EINWEISUNG. Wenn ich das mach, erfährt Hinz und Kunz davon und einen Job find ich dann auch nicht kurzfristig, dabei laufen gerade jede Menge Bewerbungen… dann wäre der Weg zum Sozialamt nicht zu verhindern..
Weiß nicht, was ich machen soll, bin so verzweifelt.. Der Hausarzt scheinbar überfordert… Therapie - wenn ja, dann erst in nem halben Jahr… falls es dann terminlich hinhaut..(wenn der neue Job zu den möglichen Terminen passt ..ha ha..) *lacht-mal-bitter*…
es kann doch nicht sein, dass eine Einweisung die einzige „Lösung“ sein soll? Hat jemand Erfahrung damit?
Es klingt immer so toll und sagt sich so leicht daher: wenn es dir schlecht geht, hol dir Hilfe… aber es gibt keine Hilfe, wenn es einem schlecht geht… nicht wirklich… kriegt man in Deutschland vielleicht schneller einen Therapieplatz, wenn man schon gegen nen Baum gefahren ist und dummerweise überlebt hat?
WAS KANN ICH TUN, DAMIT ICH (schneller) HILFE BEKOMME?
Muss mir einfach mal was von der Seele schreiben. Und vielleicht hat ja doch noch jemand mal nen brauchbaren Tipp für mich..
Ich habe seit Jahren immer wieder Phasen in denen ich unter schweren Depressionen leide. Bin zwei Jahre lang ohne Erfolg behandelt worden (Medikamente und eine Therapeutin, deren "Therapie" in Form von monatlichen Gesprächen ich im nachhinein als plan- und ziellos bezeichnen würde, was mir aber nicht bewusst war, während ich sie gemacht habe.. es war mein erster Versuch in dieser Richtung). Habe eine Reha beantragt, die abgelehnt wurde (habe keinen Widerspruch eingelegt, da mir zum Kämpfen zu dieser Zeit die Kraft fehlte), und danach ein halbes Jahr lang nichts gemacht (keine Medikamente, keine Therapie)
Nun bin ich im Frühjahr umgezogen und versuche in der neuen Stadt einen Therapieplatz zu bekommen. Ich habe hier einen Hausarzt gefunden, von dem ich mich aber nicht wirklich verstanden fühle.. er scheint mit so einer Erkrankung überfordert zu sein, keine Ahnung. Der einzige Therapeut hier in der Nähe, der überhaupt ein Erstgespräch angeboten hat (Wartezeiten von über einem halben Jahr sind gang und gäbe, man kommt überall nur auf Wartelisten) ist kein Arzt, sondern psychologischer Psychotherapeut. Also kann er selbst keine medikamentöse begleitende Behandlung vornehmen. Nach dem Erstgespräch habe ich nun einen zweiten Termin in einem Monat.. fünf „Probe“-Termine kann ich ausnutzen, bevor ein Antrag auf Therapie an die Krankenkasse gestellt werden muss.. so dauert es also auch ein halbes Jahr, bis ich eine wirkliche Therapie anfangen kann, die dann laut Psychologe in meinem Fall ca. 2 Jahre dauern kann.. mit wöchentlichen Sitzungen.
Irgendwie sehe ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels… habe keinen Job (bin auf Suche und hab auch Angst, einen neuen Job nicht zu schaffen, wenn ich denn einen finde)... kann meine Kids nur alle 2 Wochen am WE sehen, Angst, sich dabei zu entfremden... meine Beziehung kriselt immer häufiger wegen der Belastung durch die Krankheit... und Aussicht auf Hilfe? Ja.. irgendwann mal.. wenn ein Therapie-Platz frei ist… (dann aber bestimmt kein günstiger 17.00-Termin (Zitat Psychologe)
Die einzige Alternative, die mir mein neuer Hausarzt anbietet lautet EINWEISUNG. Wenn ich das mach, erfährt Hinz und Kunz davon und einen Job find ich dann auch nicht kurzfristig, dabei laufen gerade jede Menge Bewerbungen… dann wäre der Weg zum Sozialamt nicht zu verhindern..
Weiß nicht, was ich machen soll, bin so verzweifelt.. Der Hausarzt scheinbar überfordert… Therapie - wenn ja, dann erst in nem halben Jahr… falls es dann terminlich hinhaut..(wenn der neue Job zu den möglichen Terminen passt ..ha ha..) *lacht-mal-bitter*…
es kann doch nicht sein, dass eine Einweisung die einzige „Lösung“ sein soll? Hat jemand Erfahrung damit?
Es klingt immer so toll und sagt sich so leicht daher: wenn es dir schlecht geht, hol dir Hilfe… aber es gibt keine Hilfe, wenn es einem schlecht geht… nicht wirklich… kriegt man in Deutschland vielleicht schneller einen Therapieplatz, wenn man schon gegen nen Baum gefahren ist und dummerweise überlebt hat?
WAS KANN ICH TUN, DAMIT ICH (schneller) HILFE BEKOMME?